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Archiv 2010 Backen auf Englisch Fleißig wie die Bienen buken die Englischkinder der Sprachschule „Busy Bee Playschool“ in der Küche des Urmitzer Rathauses, welche Bürgermeister Norbert Bahl freundlicherweise den Grundschülern wieder einmal zur Verfügung gestellt hatte. Die Kinder bedankten sich mit einem großen Teller Weihnachtsplätzchen, die sie dem Bürgermeister stolz überreichten und von dem alle Teilnehmer der Sitzungsrunde im Urmitzer Rathaussaal profitierten. „Durch die praktische Anwendung merken sich die Kinder die einzelnen Begriffe für Zutaten, Ausstechformen und Küchenutensilien ganz nebenbei, die englische Sprache fließt sozusagen aus Hand und Mund in den Kopf!“ erklärt die Leiterin der in Urmitz ansässigen Sprachschule, Stefanie Vogel, ihr Unterrichtskonzept. Und dass diese Art des Unterrichtes Spaß macht, zeigten die begeisterten mehlverschmierten Kindergesichter. Durch solche und ähnliche Events wird der „Unterricht“, in dem auf Englisch gespielt wird, immer wieder noch spannender gemacht, so dass die Kinder gar nicht merken, was und wie sie lernen. Wer Interesse an den Kinderkursen hat, deren Bandbreite von Singgruppen für die bereits allerkleinsten Kinder im Krabbelalter über Kindergartenkids und Grundschüler reicht, kann sich gerne bei Stefanie Vogel unter 0 26 30/95 66 91 oder www.busybee-playschool.de informieren!
Seniorenfeier im Advent Festlicher Jahresabschluss in Urmitz Traditionell werden in der Rheingemeinde Urmitz zum Jahresende alle Bürgerinnen und Bürger ab dem 65. Lebensjahr zu einer Jahresabschlussfeier in das Foyer der Peter-Häring-Halle eingeladen.Auch diesmal waren von rund 600 Eingeladenen wieder mehr als 200 erschienen. Wegen der ständig steigenden Beliebtheit findet diese Feier bereits seit 2004 in der Halle und nicht mehr in einer Gaststätte statt. Als Ehrengäste konnte Bürgermeister Norbert Bahl unter anderem die ehemalige Bundestagsabgeordnete Ursula Mogg, die Landtagsabgeordneten Dieter Klöckner und Josef Dötsch, seine beiden Vorgänger im Amt Erich Oden und Manfred Kuhn, Pfarrer Thomas Gerber, Schulleiter Thomas Rauch und die Leiterin der Kindertagesstätte Christina Rechner begrüßen. „Der Begriff der Senioren hat sich sehr gewandelt. Vielfach ist es gerade diese Gruppe, die für Ehrenamt und Engagement steht – ohne die eigentlich nichts läuft.“, brachte es Bahl auf den Punkt. Insofern wollte er die Veranstaltung auch als Dankeschön für deren geleistete Arbeit verstanden wissen. An gelungenen Programmpunkten fehlte es dann auch nicht. Die vorgetragenen Lieder der Grundschulkinder, das Weihnachtsstück von Kindern der Kolpingsfamilie, die Tanzsternchen des SV Urmitz, Schülerinnen der Musikschule Olga Backhaus und der Männerchor Urmitz sorgten schnell für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Höhepunkt war der musikalische Abschluss mit dem Musikverein Urmitz. In diesem Jahr wurde die Gesamtveranstaltung durch Gemeindesekretärin Roswitha Weinand rein ehrenamtlich organisiert. Insofern war es dem Bürgermeister wichtig, gerade den Personen im Hintergrund, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatten, besonders zu danken. „Es ist nicht selbstverständlich, sein Wochenende für Auf- und Abbau, Bühnendekoration und -technik, Kaffee und Kuchen, Schnittchen, Spülmobil, Thekendienst, Brandwache oder Fahrdienste zu opfern.“ Exemplarisch stellte er dabei die Jugendlichen rund um den Jugendpfleger Christoph Ernst in den Vordergrund, die den Getränkeservice übernommen hatten.
Gasthaus „Zum Anker“ unter neuer Leitung Wiedereröffnung der gemeindeeigenen Gaststätte Nach fast halbjähriger Vakanz war es endlich so weit. Bürgermeister Norbert Bahl konnte im Beisein von vielen Gästen von Nah und Fern den neuen Pächter der gemeindeeigenen Gaststätte „Zum Anker“ offiziell in Urmitz begrüßen. „An entsprechenden Bewerbungen hat es in den letzten Monaten nicht gemangelt, aber es war nicht so leicht, den Richtigen für einen Ort zu finden, in dem die zahlreichen Vereine das Leben so extrem prägen“, brachte es Bahl auf den Punkt. Die Wahl ist letztendlich auf Thomas Hamm gefallen. Der gelernte Koch hat sein Können bereits in vielen Verwendungen unter Beweis gestellt. Zuletzt war er 16 Jahre Pächter des „Heimathauses“ in der Neuwieder Stadthalle. Dort waren Veranstaltungen mit bis zu 800 Personen keine Seltenheit. Daneben hat Herr Hamm einen Partyservice für bis zu 500 Personen angeboten. Das neue Objekt mit Gaststube, Restaurant, Festsaal, vier Gästezimmern und Außenterrasse sieht auch Thomas Hamm als eine neue Herausforderung. Bürgermeister Bahl zeigte sich zuversichtlich, dass der „Anker“ mit seiner gutbürgerlichen Küche, neben den anderen gastronomischen Betrieben im Ort, das Angebot perfekt ergänzen wird. Zur Begrüßung überreichte er gemeinsam mit seinen Beigeordneten Thomas Hamm das Wappen der Gemeinde und seiner Frau Simone einen Strauß Blumen.
Im Foto v.l.n.r.: Norbert Bahl, Thomas Hamm, Simone Hamm, Johannes Weiler, Sven Kreienbrock „Wohnmobilhafen“ am Rhein Urmitzer Wohnmobilstellplatz nimmt Konturen an Die Zahl der Wohnmobilfahrer ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Allein in Deutschland gibt es derzeit etwa 500.000 zugelassene Wohnmobile, europaweit sind es über eine Million. Dem stehen zum Bedauern der vielen Wohnmobilisten oftmals nur große Parkplätze ohne Infrastruktur zur Verfügung. In der Rheingemeinde Urmitz entstehen zurzeit 15 gebührenpflichtige Stellplätze für Wohnmobile verschiedener Größen, mit eigener Stromversorgung, Trinkwasseranschluss und moderner Ver- und Entsorgungsstation. Nach Aussage von Ortsbürgermeister Norbert Bahl ist das Beste aber die Lage. „Die Plätze sind im Halbkreis angeordnet und haben alle direkten Rheinblick. Es sind nur wenige Meter bis zum gemeindeeigenen Schiffsanleger, zur Bushaltestelle oder zum Bahnhaltepunkt.“ Damit bietet sich den Wohnmobilisten ein hervorragender Ausgangspunkt für Radtouren entlang des Rheins, Wanderungen auf dem Rheinsteig, Schiffstouren oder auch zum Besuch der Bundesgartenschau in Koblenz. Gleichzeitig erhofft sich die Gemeinde aber auch wichtige Impulse für Gastronomie, Werkstätten und Einzelhandel. Schließlich sind Wohnmobilfahrer eine finanzstarke Klientel.
Im Foto v.l.n.r.: Der Planer der VG-Weißenthurm Horst Friede, Beigeordneter Johannes Weiler, Ortsbürgermeister Norbert Bahl Patenschaftskompanie unter neuem Kommando Kompaniechefwechsel in Lahnstein Seit vielen Jahren besteht eine Patenschaft zwischen der Rheingemeinde Urmitz und der 5. Kompanie des Führungsunterstützungsbataillon 283 in der Deines-Bruchmüller-Kaserne in Lahnstein. In diesem Rahmen gibt es einen regen Austausch bei Veranstaltungen der Vereine, beim Gästeschießen, der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge oder etwa an Volkstrauertag. Jetzt haben die Soldaten der Kompanie ihren Kompaniechef Hauptmann Jens Koprowski feierlich verabschiedet. Er wird künftig an der Führungsunterstützungsschule in Lechfeld seine dienstliche Heimat finden. Als Nachfolger wurde Hauptmann Michael Knaak ins Amt eingeführt. Er war bis jetzt bei der Division Spezielle Operation in Regensburg stationiert. Bürgermeister Norbert Bahl dankte Hauptmann Koprowski im Namen der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg in der neuen Funktion.
Im Foto v.l.n.r.: Knaak, Koprowski, Bahl „Unschätzbar ist, was niemals wiederkehrt.“ Erfolgreiche Sammelaktion für die Kriegsgräberfürsorge
Am 15. November fand in Urmitz die diesjährige Haussammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt. Der Volksbund widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. In 10 Sammelbezirken gingen jeweils ein Vertreter der Urmitzer Ortsvereine oder des Gemeinderates zusammen mit einem Soldaten ihrer Patenschaftskompanie, der 5. Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons 283 aus Lahnstein, von Haus zu Haus. „Mit 1.580 Euro wurde wieder ein erfreuliches Sammelergebnis für die Gute Sache erzielt.“, konnte Bürgermeister Norbert Bahl bei der abschließenden Zählung feststellen. „Ich danke allen Sammlern und vor allem den Urmitzer Bürgerinnen und Bürger, die durch ihre großzügige Spende zu diesem großartigen Erfolg beigetragen haben. „Mit diesem Geld wird es wieder möglich, Fahrten zu Kriegsgräbern, nationale und internationale Jugendlager zur Pflege von Soldatenfriedhöfen sowie Informationsveranstaltungen an Schulen zu finanzieren. Allesamt sinnvolle Maßnahmen, Zeichen gegen Krieg und Gewalt zu setzen und zum Frieden mahnen.“
„Brenne auf mein Licht“ Martinsumzug in Urmitz Traditionell fand anlässlich des Martinsumzugs vor dem Urmitzer Rathaus wieder die Prämierung der schönsten selbst gebastelten Laternen statt. Ob aus Rüben geschnitzt oder aus Papier gebastelt, es fiel den Bewertungsgruppen sehr schwer, unter den kreativen Motiven die besten heraus zu suchen. Ob Hase, Pinguin oder Segelschiff, ohne Preis musste niemand nachhause gehen. Den ersten Preis konnte Leonie Höfer entgegen nehmen. Danach ging es mit Harald Kohlhaas, in seiner beeindruckenden Verkleidung als St. Martin, auf Schimmelstute Gloria an der Spitze los. Unter den Klängen von Musikverein und Spielmannszug erreichten die vielen singenden Kinder nach kurzer Zeit das Martinsfeuer, für das der Jahrgang 1995/96 zehn Tage gesammelt hatte. Im Schein des Feuers konnten die vielen kleinen und großen Kinder aus den Händen von St. Martin und Bürgermeister Norbert Bahl leckere Wecken entgegen nehmen während die Eltern eher dem Glühwein zugetan waren. Ein besonderer Dank gilt dem Helferteam im Rathaus, der Freiwilligen Feuerwehr die den Sicherungsdienst übernommen hatte, Landwirt Johannes Moos der jedes Jahr die Rüben liefert, Familie Merten für die Bereitstellung des Pferdes, den Zug-Anliegern die ihre Fenster sehr stimmungsvoll geschmückt hatten sowie den Stiftern diverser Sachpreise.
Urmitzer haben nachhaltig in Haiti geholfen Mehr als 3.000 Kinder werden pädagogisch betreut und versorgt Kurz nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010 in Haiti, hatten die Urmitzer nicht gezögert zu helfen. 37 Vereine und sonstige Einzelpersonen stellten ein vielfältiges Programm auf die Beine und am 7. März 2010 fand in der Pfarrkirche St. Georg ein äußerst erfolgreiches Benefizkonzert statt. 10.800 Euro sammelten die Aktiven in Urmitz für die Erdbebenopfer in Haiti. Das Geld wurde für das pädagogische Notfallprogramm von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ eingesetzt. Ziel des Programms ist es, die vielfach traumatisierten Kinder aus den Zeltlagern pädagogisch zu betreuen und ihnen so, inmitten von Chaos und Unsicherheit, Halt zu geben und eine kindgerechte Entwicklung zu ermöglichen. Inzwischen nehmen an dem Programm mehr als 3.000 Kinder und Jugendliche teil. Vom Erdbeben betroffen waren mehrere Millionen Haitianer. Am Schlimmsten getroffen hat es aber die Kinder Haitis: Sie wurden von ihren Eltern getrennt oder – im schlimmsten Fall – zu Waisen. Bis heute leben rund 1,5 Millionen Menschen in Zeltstädten. Viele von ihnen sind Kinder, die sich oftmals ohne Angehörige durchschlagen müssen. Diesen Kindern zu helfen, war für die Mitarbeiter von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ sowohl Bedürfnis als auch christliche Pflicht. Im Eiltempo initiierten sie ein pädagogisches Notfallprogramm mit dem Namen „Engel des Lichts“. Bis heute betreuen mehr als 200 Mitarbeiter des Kinderhilfswerks rund 3.000 Kinder und Jugendliche aus den Zeltstädten, von morgens 8.00 Uhr bis nachmittags 15.00 Uhr. Die Helfer, viele von ihnen sind im Kinderdorf von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ aufgewachsen, spielen, singen und lernen mit den Kindern. Sie sprechen mit den Kindern über das Erlebte und helfen ihnen über ihre Traumata hinweg. Den Geschwistern Luke und Violette, acht und sechs Jahre alt, gefällt es so gut im Tagescamp von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“, dass sie am liebsten gar nicht mehr zurück in die Zeltstadt gehen würden. Auch um das leibliche Wohl der Kinder kümmern sich die Helfer in Haiti. Die Kinder erhalten täglich ein Frühstück, ein warmes Mittagessen, Milch und sauberes Wasser. Die Verpflegung und Betreuung eines Kindes kostet die Organisation täglich 5,20 Euro pro Tag. Darin enthalten sind auch Kosten für Kleidung, Unterbringung und Schulunterricht. In einem Schreiben bedankte sich die Organisation nochmals recht herzlich bei allen Urmitzern für die schnelle Unterstützung.
Platzeinweihung in Urmitz Bims und Wein ein Denkmal gesetzt In Urmitz wurde der neu gestaltete Kreuzungsbereich Hofacker / Kaltenengerserstraße eingeweiht. Diese viel befahrene Kreuzung war den Urmitzern schon seit jeher ein Dorn im Auge, Der Bürgersteig hatte nicht die erforderliche Breite und eine hohe Hecke versperrte die Sicht auf den Gegenverkehr. Durch das Angebot der Eigentümer, einen Teil des Grundstücks an die Gemeinde zu veräußern, und die guten Ideen des Örmser Museumsvereins zur Neugestaltung, stellt laut Bürgermeister Norbert Bahl der Platz nun „ein weiteres Schmuckstück im Ort“ dar. Zum einen weisen die Platzgestaltung mit verschiedenen Bims- und Steinsorten und eine alte Bimssteinproduktionsmaschine auf den Teil eines Industriezweiges hin, der ab 1845 einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung von Urmitz hatte. Zum anderen zeugen 18 Weinstöcke der Rebsorten Garant und Galant vom Weinanbau, der in Mittelalter und Neuzeit eine besondere Rolle in Urmitz spielte. So soll in guten Jahren ein „vortrefflicher“ weißer Wein gekeltert worden sein. Beides ist jetzt auf einer Hinweistafel nachzulesen. Bürgermeister Bahl konnte bei der Einweihung unter anderem Landrat Dr. Alexander Saftig, die Mitglieder des Landtages Dieter Klöckner und Josef Dötsch, Vertreter der Ortspolitik und die beteiligten Baufirmen begrüßen. Sein besonderer Dank galt Gerhard Kessler, dem Vorsitzenden des Museumsvereins, der sich von der Planung bis zur Umsetzung persönlich besonders engagiert hat. „Ich wünsche mit, dass der Platz von der Urmitzer Bevölkerung gut angenommen und mit Leben erfüllt wird. Wer weiß, vielleicht wird künftig auch noch ein Weinfest unser bereits reges Ortsleben bereichern.“ sprach er in Richtung der zahlreich erschienenen Gäste.
Kunstrasen rückt näher Urmitz plant eine neue Sportanlage Nachdem der Sportausschuss des Kreises den Urmitzern die gute Nachricht überbracht hatte, dass die Erneuerung der Sportanlagen durch Land und Kreis bezuschusst wird, laufen die entsprechenden Planungen auf Hochtouren. Der bisherige Hartplatz soll durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden, auf dem Fußballer bekanntermaßen am liebsten spielen. Weiter stehen auf der Wunschliste eine Wettkampfsportanlage mit Tartanbelag und ein Kugelstoßkreis. Damit sollen die bestehenden Möglichkeiten für die Leichtathletik sowie den Schulsport verbessert werden. Auf dem Kunstrasenplatz in Weißenthurm erläuterte Horst Friede vom Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung den Vertretern von Ortsgemeinde, Fraktionen und des Sports die weitere Vorgehensweise. Ortsbürgermeister Norbert Bahl dankte anschließend allen Beteiligten für die konstruktive Mitarbeit und hofft, bereits im Oktober mit den ersten Arbeiten beginnen zu können.
Handgranaten standen nicht zur Verfügung Gästeschießen auf der Schmittenhöhe Eine stattliche Delegation mit Teilnehmern von Verwaltung und Urmitzer Vereinen hatte die Einladung ihrer in Lahnstein stationierten Patenschaftskompanie des Führungsunterstützungsbataillons 283 zu einem Gästeschießen angenommen. Pünktlich um 7 Uhr fuhr der Bundeswehr-Bus vor und brachte die Teilnehmer aus Urmitz direkt zur Standortschießanlage auf der Schmittenhöhe in Koblenz. Nach einem gemeinsamen kräftigen Frühstück und einer freundlichen Begrüßung durch den stellvertretenden Kompaniechef, Oberleutnant Hoffmann und den Spieß, Stabsfeldwebel Olaf Gesell erfolgte dann die Einweisung in die Bedienung der Waffen. Versehen mit Ohrschützern machten sich dann die Kleingruppen mit ihren Laufzetteln auf den Weg zu den Schießständen. Mit Pistole P 8, Gewehr G 36 und Maschinengewehr MG 3 wurde dann auf unterschiedlicher Distanz auf Scheiben und Klapphindernisse geschossen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dann ungewollt doch ein Konkurrenzkampf, insbesondere zwischen den teilnehmenden Ehepaaren. Die Männer wollten unbedingt bessere Ergebnisse als ihre Frauen abliefern, was nicht in jedem Fall gelang. Ein Urmitzer Handballer, dessen Namen an dieser Stelle nicht genannt sein soll, bat angesichts seiner schlechte Schießergebnisse darum, auf das Werfen von Handgranaten umsteigen zu dürfen, was allerdings nicht möglich war. Beim gemeinsamen Abschluss des schönen Tages mit Siegerehrung im Foyer der Urmitzer Peter-Häring-Halle bedankte sich Ortsbürgermeister Norbert Bahl für die sorgfältige und gute Betreuung durch die Soldaten und vor allem für die vielfältige Unterstützung, die die Gemeinde Urmitz immer wieder durch die Bundeswehr erfährt, wann immer es nötig ist. Bester in der Gesamtwertung des Gästeschießens wurde mit 135 von maximal 145 Punkten Harald Fetz. Auf den weiteren Plätzen landeten Hans-Jürgen Füller mit 125 und Marco Wirges mit 123 Punkten.
Neue Reckanlage kommt gut an Kaum ist das Läuten der Pausenglocke verklungen, stehen die Schüler an der neuen Reckanlage auf dem Schulhof der Grundschule St. Georg in Urmitz Schlange. Die Anlage bietet den Kindern seit kurzer Zeit wieder die Gelegenheit, den körperlichen Ausgleich zum Stillsitzen und Lernen in den Pausen besser auszuleben. Zum Schutz der spielenden Kinder wurde das Spielgerät mit Fallschutzplatten mit hohen Dämpfungseigenschaften versehen. Zur Kosteneinsparung wurden die Aufstellung des Reckes sowie die Verlegung der Fallschutzmatten durch die Gemeindearbeiter übernommen. Schulleiter Thomas Rauch und Ortbürgermeister Norbert Bahl freuen sich beim Schulfest gemeinsam mit den Urmitzer Mädchen und Jungen über das neue Dreifach-Reck.
Zeugnis der Bimsindustrie Der Kreuzungsbereich „Im Hofacker / Kaltenengerser-Straße“ war jahrelang ein Problemkind von Urmitz. Der Bürgersteig war zu schmal und die Kreuzung insgesamt schlecht einsehbar. Aufgrund des freundlichen Angebotes der Eigentümer, war es der Ortsgemeinde Urmitz nun möglich, einen Teil des Eckgrundstückes zu erwerben. Im ersten Schritt wurde die Heckenbepflanzung entfernt und der Bürgersteig auf Normalmaß gebracht. Nun geht es an die weitere Gestaltung. Der Urmitzer Museumsverein wird eine der historischen Produktionsmaschinen für Bimssteine aus dem Dorfmuseum herrichten, die dann, umrahmt von Rosen, ein Zeugnis für die langjährige Bimsindustrie der Rheingemeinde sein wird. Im Foto v.l.n.r. besprechen Beigeordneter Sven Kreienbrock, der 2. Vors. Des Museumsvereins Karl Heinz Dott, Bürgermeister Norbert Bahl und der Vorsitzende des Museumsvereins Gerhard Kessler das weitere Vorgehen. 13. Neubürgerempfang in Urmitz
Im Jahr 1997 hatte die Ortsgemeinde Urmitz zum ersten Mal die Neubürger eines Jahres zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen.
Dieser Tradition folgend, konnte Ortsbürgermeister Norbert Bahl beim 13. Neubürgerempfang nun wieder 20 neue Bürgerinnen und Bürger im Sitzungssaal begrüßen. Um sich herum hatte er neben den 30 Vereinsvorständen, die alle ein Namensschild mit ihrem Vereinsaufdruck trugen, auch seine Beigeordneten, die Fraktionsvorsitzenden, Gemeinderatsmitglieder, Vertreter von Grundschule und Kindergarten, die Vereinsringvorsitzende Juliane Nieland, Pastor Thomas Gerber und die Migrationsbeauftragte des Kreises Zeynep Begen versammelt. „Das Leben in Urmitz ist sehr stark von den Aktivitäten der rund 30 Vereine geprägt. Die Mitgliedschaft in einem Verein ist deshalb auch der beste Weg, schnell einen Zugang zur Dorfgemeinschaft zu finden.“ machte Bahl dann auch in seiner Begrüßung deutlich. Bei den sich anschließenden persönlichen Gesprächen war zu spüren, dass die offene Art der Urmitzer bei den „Neuen“ großen Anklang fand. Informationen wurden ausgetauscht und die ersten „Schnuppertermine“ für einen Vereinsbesuch vereinbart. Eines ist jedenfalls sicher: Beim nächsten Vereinsfest im Ort „kennt man sich“.
„Savoir vivre“ findet man (auch) am Rhein Judokas aus der französischen Partnergemeinde besuchen Urmitz Ein tolles Wochenende liegt hinter den Judokas des SV Urmitz. Eine Gruppe des Judoclub von Les Noes près Troyes war für drei Tage zu Gast am Rhein. Urmitz und die Gemeinde aus der Champagne verbindet nun mehr seit 29 Jahren eine Partnerschaft. Lange freuten sich die Urmitzer Judokas auf ihre Gäste und erarbeiteten ein abwechslungsreiches Programm. Nach dem herzlichen Empfang im vergangenen Jahr in Frankreich, wollte man den Gästen beim Gegenbesuch zeigen, dass man auch am Rhein einiges zu bieten hat. Im Rathaus, welches sich in Urmitz am Les-Noes-Platz befindet, begrüßten Ortsbürgermeister Norbert Bahl und der Vorsitzende des SV Urmitz Ralf Schüller die Gäste. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann zum gemeinsamen Training, welches von den Verantwortlichen beider Judoteams Jean-Marc Bertuzzi und Uwe Schlaus geleitet wurde. Auf der Matte herrschte ein reges Treiben. Viele Judokas aus Urmitz und aus dem befreundeten Verein TB Andernach nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit den französischen Judokas zu trainieren. Nervosität und Unsicherheit, die zunächst noch zu spüren waren, verflogen schnell. Das Eis war gebrochen. Der Abend gehörte dann den Gastfamilien. Am nächsten Morgen suchte man gemeinsam Ostereier und weitere Leckereien, die wohl ein Osterhase versteckt hatte. Selbst Petrus hatte ein Einsehen und hielt die angekündigten Regenschauer zurück. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es zur Stadtbesichtigung nach Koblenz. Bestens vorbereitet präsentierte Klaus Lachmann, der Vorsitzende des Deutsch-Französischen Freundeskreises, die Stadt an Rhein und Mosel. Mit seinen Erklärungen, die er sowohl in deutsch, als auch im flüssigen französisch abgab, konnte er nicht nur den Gästen interessante Fakten vermitteln. Zum gemeinsamen Abendessen trafen sich Gäste, Gastgeber und auch die Prominenz des Ortes im Pfarrsaal, wo sie von Hausherr und Pfarrer Thomas Gerber gebührend begrüßt wurden. Wein oder Sekt würden Gäste aus der Champagne wohl kaum beeindrucken. Das am Rhein so beliebte „Pils vom Faß“ kam allerdings blendend an. Der steile Aufstieg zur Marksburg am nächsten Morgen bereitete keinem ernsthafte Probleme und der herrliche Blick über den Rhein entschädigte für die schweren Schritte. Nach dem abschließenden Mittagessen drückte die bevorstehende Abreise die ausgelassene Stimmung. Mit dem Blick auf das bevorstehende Fest zum dreißigjährigen Bestehen der Partnerschaft und vielen Versprechungen verabschiedeten sich Gäste und Gastgeber. Es bleibt bei allen die Erinnerung an ein wunderschönes Wochenende und bei vielen Gastgebern der Wunsch, einen Französischkurs zu besuchen.
Strom aus Sonne Photovoltaikanlage auf Urmitzer Sporthalle Auf Beschluss des Ortsgemeinderates wird zurzeit eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Urmitzer Sporthalle durch die Firma VFD-Sonnenstrom aufgebaut, welche die Fläche für eine Laufzeit von 20 Jahren angemietet hat. Nachdem nun die statische Prüfung positiv beendet ist, werden mittels eines Schienenmontagesystems insgesamt 910 Solarmodule von Schott-Solar auf dem 1.400 m² großen Stahltrapezdach der Halle installiert. In wenigen Tagen wird dann Sonnenstrom mit einer Gesamtleistung von 82 KW ins öffentliche Netz eingespeist. Die Ortsgemeinde erhält für die Bereitstellung des Hallendaches eine jährliche ertragsunabhängige Vergütung. Bürgermeister Norbert Bahl und der für Bauangelegenheiten der Gemeinde zuständige Beigeordnete Johannes Weiler informierten sich vor Ort bei Dachdeckermeister Oliver Ziegler über den Fortgang der Arbeiten und konnten sich gleichzeitig ihren Heimatort einmal aus einer anderen Perspektive anschauen.
URMITZ hilft HAITI 10.000 € - Marke bereits überschritten Das große Benefizkonzert in der Urmitzer Pfarrkirche am Sonntag, dem 3. März war ein voller Erfolg! Bis jetzt konnten bereits mehr als 10.000 € an die christliche Hilfsorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V“, die in Haiti Waisenkinder und tausende von Kranken betreut, überwiesen werden. Nicht nur die Gäste, auch der anwesende Repräsentant der Organisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ zeigten sich von den dargebotenen musikalischen Genüssen hellauf begeistert. Pastor Thomas Gerber, Ortsbürgermeister Norbert Bahl und der Ideeengeber Klaus Both zeigten sich stolz über die Resonanz seitens der Bevölkerung. Neben den Urmitzer Chören – Kirchenchor, Männerchor 1887 und Frauenchor Rheinperle – stachen die 3 Solisten Angela Kuhn, Ingeborg Römer-Schäfer und Michael Eiers besonders hervor. Die kleinen Akteure des Kindergartens St. Georg, die unter anderem mit ihrem Tanzlied „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ versuchten, den Winter aus Urmitz zu vertreiben, sorgten für Begeisterung. Würdig umrahmt wurde das hervorragende Konzert durch den Musikverein Urmitz, der mit seinem Orchester und der Schülerkapelle Musik vom Feinsten bot. Mit „We are the world“, gesungen von den 3 Solisten und begleitet vom Orchester des Musikvereins endeten die über zweistündigen Darbietungen in der Kirche. Der Spielmannszug Urmitz lud anschließend zum Rahmenprogramm auf den Kirchenvorplatz ein, das von allen Urmitzer Vereinen gemeinsam mit Kaffee und Kuchen sowie weiteren kulinarischen Genüssen und Getränken gestaltet wurde. Selbst der Glühwein, eine Wohltat bei den bestehenden Temperaturen, fehlte nicht. Auf- und Abbau besorgte die freiwillige Feuerwehr Urmitz, unterstützt von diversen Mitgliedern aus allen Urmitzer Vereinen. Pfarr- und Ortsgemeinde hatten um Hilfe für Haiti gerufen und alle, aber auch wirklich alle halfen mit. Urmitz hat mit dieser Aktion Zeichen für alle in unserer Umgebung gesetzt: „Gemeinsam sind wir stark und können wirkliche Hilfe leisten“, war dann auch das Credo der Veranstaltung. Die Organisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ wird die Gemeinde nach einer entsprechenden internen Beratung auf dem Laufenden halten, wie der unerwartet hohe Geldsegen in Haiti zur Anwendung kommt. Wer bislang keine Gelegenheit zur Spende hatte, kann auch noch jetzt eine Überweisung auf das Spendenkonto des Pfarrgemeinderates bei der Raiffeisenbank Mittelrhein, Kto Nr. 100020126, BLZ 57461759 vornehmen.
Vom Musikverein 1969 kam diese hervorragende Idee zum Benefizkonzert Urmitz wieder sauber Am 13. März trafen sich mehr als 100 Urmitzer, um die Rheingemeinde wieder auf Vordermann zu bringen. Auf dem Sportplatz wurden sie von Joachim Hommer, dem Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins auf die verschiedenen Reinigungsbezirke aufgeteilt. Mit Eimern und Handschuhen ausgestattet schwärmten die Trupps mit Traktoren und Bollerwagen an Rhein, Baggerseen und Flur. Innerhalb von wenigen Stunden hatten die Vertreter von Anglerclub, Kindergarten, Pfadfinder, Karnevalsgesellschaft, Junggesellenverein, Arbeiterwohlfahrt, Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein und Radsportclub, unterstützt von den Gemeindearbeitern, den von der Kreisverwaltung zur Verfügung gestellten Großcontainer befüllt. Gerade bei den Kleinsten unter den Helfern herrschte allgemeines Unverständnis über den Müll, den unachtsame Zeitgenossen im Grünen hinterlassen hatten. Beim anschließenden Essen, das die Mitglieder des Urmitzer Schiffervereins zwischenzeitlich zubereitet hatten, dankte Ortsbürgermeister Norbert Bahl für das uneigennützige Engagement. Er äußerte die Hoffnung, dass diese beispielhafte Aktion, die bereits zum 15. Mal durchgeführt wurde, viele Umweltverschmutzer zum Nachdenken anregen wird.
170 Jahre alter Baumriese vom Sturm gefällt Friedhofslinde war mit ein Wahrzeichen von Urmitz Da der Platz für Bestattungen an der Urmitzer Pfarrkirche nicht mehr ausreichte, legte man 1841 einen neuen Friedhof am Ostausgang des Ortes an. Zeitgleich pflanzte man wohl, wie es der typischen Anordnung eines Dorffriedhofs zu dieser Zeit entsprach, rechts und links des ursprünglichen Eingangs Lindenbäume. Einer dieser Bäume, die bereits mehrfach durch Fachfirmen saniert worden waren, fiel am Sonntagnachmittag dem Sturmtief „Xynthia“ zum Opfer. Wie durch ein Wunder kam der Baumriese genau zwischen der Friedhofsmauer und den ersten Gräbern zum liegen. Ortsbürgermeister Norbert Bahl bedankte sich noch vor Ort bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr von Urmitz, die sofort Straße und Friedhof abgesperrt hatten und innerhalb kürzester Zeit Straße und Bürgersteig wieder passierbar machten. Die zweite Friedhofslinde wird in den nächsten Tagen nochmals auf ihre Standsicherheit hin überprüft.
Zuschuss vom Land 139.000 € für Urmitzer Kindergarten Ab August 2010 haben in Rheinland-Pfalz auch Zweijährige einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, ab 2013 dann auch die unter Zweijährigen. Um diesen Anspruch erfüllen zu können, wird zurzeit im Urmitzer Kindergarten St. Georg eine sechste Gruppe neu eingerichtet. Mit der Fertigstellung ist in Kürze zu rechnen. Für die neue Gruppe, die im benachbarten „Haus Bethlehem“ entsteht, und 21 zusätzliche Plätze für Kinder unter drei Jahren hat das Land Rheinland-Pfalz der Ortsgemeinde Urmitz nun als Festbetragsfinanzierung eine Zuwendung in Höhe von 139.000 Euro bewilligt. Bürgermeister Norbert Bahl freute sich sehr über diese gute Mitteilung und hofft, dass der „neue“ Kindergarten bald wie geplant seine Arbeit aufnehmen kann.
Les-Noes-Platz wird erweitert – Steuern bleiben auf niedrigem Niveau Urmitzer Gemeinderat trifft weitreichende Beschlüsse In der letzen Sitzung des Jahres hat der Urmitzer Gemeinderat einstimmig den Abriss des Hauses Koblenzer Straße 5 beschlossen. „Es war ein Glücksfall für Urmitz, dass wir das Haus erwerben konnten. Durch den jetzt beschlossenen Abriss haben wir die Chance, dem Platz vor dem Rathaus ein ganz neues Bild zu geben. Der Museumsverein hat uns seine Unterstützung für eine Wiederherstellung des Heiligenhäuschens und des historischen Basaltkreuzes an alter Stelle zugesagt.“, führte Ortsbürgermeister Norbert Bahl aus. Die Platzerweiterung erfolgt insbesondere, um Veranstaltungen wie Weihnachtsmarkt, Fackelprämierung an St. Martin und Kirmes mit einem anderen Raumgefühl erleben zu können. Ein weiterer wichtiger Beschluss war die Festlegung der Hebesätze für das Jahr 2010. Urmitz erhebt seit vielen Jahren die niedrigsten Steuern in der weiten Umgebung. Das wird sich absehbar auch nicht ändern. Trotz einer Anhebung der Grundsteuer B auf 290 % und der Gewerbesteuer auf 340 % bleibt Urmitz damit weit hinter den empfohlenen Nivellierungssätzen. „Im Hinblick auf die geplanten Investitionen der nächsten Jahre, insbesondere für Belange von Kindern und Jugendlichen, werden die Bürgerinnen und Bürger Verständnis für die moderate Erhöhung haben.“, ist sich Bahl sicher. Durch die anstehenden Renovierungsarbeiten an der Grundschule und die zusätzlichen Kosten durch den Übergang der Bauträgerschaft der Kindertagesstätte St. Georg auf die Gemeinde, mit gleichzeitiger Erweiterung von Gruppen für Kinder unter drei Jahren, kommen auf Urmitz in den kommenden Jahren große Ausgabenposten zu. Grundsteuer A und die Hundesteuer bleiben unverändert. Im Anschluss an die Sitzung bedankte sich Bürgermeister Bahl bei allen Fraktionen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde im ersten Halbjahr seiner Amtsführung.
Närrischer Empfang in Urmitz Sitzungssaal der Gemeinde bebte 120 Narren waren dem Aufruf von Bürgermeister Norbert Bahl ins Urmitzer Rathaus gefolgt. In seiner Begrüßungsansprache zeigte sich der Ortschef erfreut, dass nach den vielen „Trockensitzungen“ nun mal richtig Stimmung in den Sitzungssaal der Gemeinde einzog. Zur allgemeinen Farbenpracht trugen in erster Linie die KG Grün-Weiß mit Prinz Ralf I. vom Trömmelche zur goldenen Stimme und seine Lieblichkeit Prinzessin Anja I. die Super Nanny von 1000 zu 1 Kind, Kinderprinz Hendrik I. musizierender Fußballer von der närrischen Ringburg mit Prinzessin Lea I. musizierende Primaballerina von der närrischen Ringburg sowie die Möhnen mit Gräfin Eva die Kellerqueen aus dem Blument(h)al und Graf Beatus von der Molyburg zur Schüllergeis bei. Dazu hatten sich wieder einmal die schottischen Freunde der Maybole-Pipe-Band gesellt, die den Urmitzer Narren stimmungsmäßig in nichts nach standen. Der Landtagsabgeordnete Dieter Klöckner, die Ortsbeigeordneten, die Fraktionsvorsitzenden, Pastor Thomas Gerber, Schulleiter Thomas Rauch, Ex-Bürgermeister Manfred Kuhn, die Vereinsringvorsitzende sowie die vielen Ratsmitglieder machten den bunten Reigen dann perfekt. Bei Schunkelliedern und schmissiger Tanzmusik vergingen die Stunden, bis zu dem sich anschließenden Prinzenball in der Urmitzer Peter-Häring-Halle, wie im Fluge.
Dorferneuerung Urmitz - Befragungsaktion bei den Gewerbetreibenden in Urmitz bis 13. November 2009 - Im Rahmen der Dorfmoderation wurden verschiedenen Anregungen vorgebracht, die für unsere Gewerbetreibenden in Urmitz von großer Bedeutung sein könnten. Daher wurde mit dem beauftragten Planungsbüro Dr. Sprengnetter und Partner und der Verwaltung vereinbart, diese Aspekte durch eine Befragungsaktion zu beleuchten. Damit die Gemeinde eine solide Planungsgrundlage hat, bitten wir alle Gewerbetreibenden, an der Aktion teilzunehmen und den zweiseitigen Fragebogen auszufüllen und bis zum Freitag, den 13. November 2009 an das Gemeindebüro oder per Email zurück zu senden. Es werden unter anderem Fragen zum Standort Urmitz, zu wirtschaftlichen Prognosen, zur Entwicklungsmöglichkeit am heutigen Standort und zum Förderprogramm der Dorferneuerung gestellt. Die Fragen können anonym oder namentlich beantwortet werden. Natürlich werden alle Angaben vertraulich behandelt. In den kommenden Tagen werden alle Gewerbetreibenden angeschrieben und schriftlich um ihre Einschätzung gebeten. Die Ergebnisse sollen nach dem Rücklauf im November zügig ausgewertet werden. Der Gemeinderat erhofft sich hiervon aufschlussreiche Anhaltspunkte und Entscheidungshilfen. Umso wichtiger ist es daher, dass sich möglichst viele der über 600 Gewerbetreibenden in Urmitz an der Aktion beteiligen. Gez. Norbert Bahl, Ortsbürgermeister Januar „Urmitz für Haiti“ Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Georg am 07. März, 15 Uhr Beim Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde Urmitz stellte Klaus Both, Vorsitzender des Musikvereins, die Frage in den Raum, ob man nicht eine Benefizaktion starten soll, um den Erdbebenopfern in Haiti zu helfen. Da bei dem Empfang neben Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat die Vertreter von allen Ortsvereinen sowie Pfarrer Thomas Gerber und Bürgermeister Norbert Bahl vor Ort waren, zog die Idee schnell Kreise. Schnell hatten sich die ersten Mitstreiter gefunden und die Idee für ein Benefizkonzert in der Pfarrkirche war geboren. Rund um das Konzert soll aber auch das Kulinarische nicht zu kurz kommen. Nach einer bereits durchgeführten Vorbesprechung im Wohnzimmer des Pastors, wird am 19. Februar um 17 Uhr ein Organisationskreis im Sitzungssaal des Rathauses tagen, um die Veranstaltung systematisch zu planen. Dazu sind alle recht herzlich eingeladen, die mit einer guten Idee zum Erfolg der Aktion beitragen wollen. Der Erlös des Festivals soll als Wiederaufbau- und Langzeithilfe für verschiedene Projekte eines christlichen Kinderhilfswerks in Haiti verwendet werden.
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