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Archiv 2011
gemalt von Marie Raffauf, 4. Schuljahr
Gästeschießen bei unserer Patenkompanie Unsere Patenkompanie, das 5./Führungsunterstützungsbataillon 283 aus Lahnstein hat uns auch in diesem Jahr zum Gästeschießen am Samstag, den 27. August 2011 eingeladen. Abfahrt ist um 7.00 Uhr auf dem Kirmesplatz. Die Patenkompanie holt uns ab und bringt uns auch am Nachmittag zurück nach Urmitz. Auf der Schießanlage wird ein Imbiss bereitgestellt. Die Siegerehrung mit gemütlichem Beisammensein und Verköstigung findet anschließend in gewohnter Weise, in diesem Jahr im Dorfmuseum, Hauptstraße 42 in Urmitz, statt. Die Veranstaltung wird bei jeder Witterung durchgeführt. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen. Mindestalter: 18 Jahre. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 40 Personen begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Büro-Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag: 17.00-19.00 Uhr Tel.: 7048 E-Mail: info@urmitz.de Anmeldeschluss ist am 08.08.2011 !!!
Es grüßt Sie herzlich Ihr Norbert Bahl, Ortsbürgermeister St. Georg Kirmes in Urmitz-RheinLiebe Bürgerinnen und Bürger, vom 07. bis 10. Mai haben wir wieder nach altem Brauch unsere St. Georg-Kirmes in Urmitz gefeiert. Dies ist jedes Jahr das größte Ereignis und zeigt wie kein anderes die besondere Verbindung zwischen kirchlichem und weltlichem Brauchtum. Es ist mir ein besonderes Anliegen, allen dafür zu danken, dass die Veranstaltung in diesem Jahr so harmonisch und friedlich verlaufen ist. Das ist für eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht selbstverständlich. Mein besonderer Dank gilt dem Junggesellenverein, der vielfach still im Hintergrund gewirkt hat, dem Komitee und Altkomitee, dem Schießjahrgang und dem Schorschjahrgang, die in bewährter Weise die Ausrichtung der Kirmes übernommen haben. Ebenso danke ich den vielen Vereinen und Firmen die sich wieder über das normale Maß hinaus in die Arbeit rund um die Kirmes haben einbinden lassen. Das Aufstellen des Kirmesbaums, das Aufhängen der Eierkrone oder die festlichen Umzüge im Ort hätten sonst nicht in dieser Form stattfinden können. Ein herzliches Dankeschön gilt aber auch den Anliegern, deren Geduld durch diese innerörtliche Veranstaltung jedes Jahr aufs Neue auf die Probe gestellt wird.
Ihr Ortsbürgermeister Norbert Bahl Feierstunde zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Erich Oden und Manfred Kuhn am 16. April 2011 im Foyer der Peter-Häring-Halle in Urmitz (Auszüge aus der Festrede von Ortsbürgermeister Norbert Bahl) Heute ist ein denkwürdiger Tag – einer dieser Tage, die Geschichte schreiben. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde ist die höchste von einer Gemeinde zu vergebende Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise um das Wohl der Bürger und Ansehen des Ortes verdient gemacht haben. Die Verleihung erfolgt lebenslang. Deshalb sollte sich eine Gemeinde die Entscheidung nicht zu leicht machen. In Urmitz wurde von der Möglichkeit der Verleihung, die einer Zweidrittelmehrheit des Gemeinderates bedarf, bislang nur einmal Gebrauch gemacht. Und zwar im Februar 1973, als Peter Häring, nach dem später auch diese Halle benannt wurde, im „Rhein-Tanz-Palast“ den Ehrenbürgerbrief erhielt. Peter Häring ist im Jahr 2007 im Alter von 99 Jahren verstorben. Meine Damen und Herren, liebe Gäste, heute ist die Zeit gekommen, erneut die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Urmitz ist eine beliebte Wohngemeinde, die viel zu bieten hat. Dazu gehört unter anderem das rege Vereinsleben, die damit verbundene Vielzahl von Veranstaltungen, Angebote für Kinder, Familien und Senioren sowie die gute Lage des Ortes mit der entsprechenden Infrastruktur. Dies ist im Wesentlichen zwei Personen zu verdanken. 1. Altbürgermeister Erich Oden. Erich Oden war in den Jahren 1960 bis 1973 Mitglied im Bauausschuss der Gemeinde Urmitz, von 1969 bis 2002 Mitglied des Gemeinderates und von 1973 bis 1994 hatte er 21 Jahre die Funktion des ehrenamtlichen Ortsbürgermeisters inne. Mit seinen Erfahrungen aus dem Bauausschuss und seinem beruflichen Background hat er in seiner Zeit als Bürgermeister viele nachhaltige Entscheidungen getroffen: Dazu gehören unter anderem der Bau einer handballgerechte Halle, die Fertigstellung des Sportplatzes und der Kleinspielfelder und die Erschließung vieler neuer Baugebiete.Ein sehr dringendes Bedürfnis in dieser Zeit war die ärztliche Versorgung der Bevölkerung, da in Urmitz kein Arzt vorhanden war. Mit der Niederlassung eines praktischen Arztes 1975 und eines Zahnarztes 1978 wurden die intensiven Bemühungen mit Erfolg gekrönt. In seine Amtszeit fallen auch die zweite Friedhofserweiterung, der Ausbau der Rheinanlagen und die Eingemeindung des „Rheintals“. Mit der Erschließung der Gewerbegebiete Rudolf-Diesel-Straße und Brückenstraße hat er den Grundstein für eine gesunde Wirtschafts- und Finanzstruktur geschaffen. 1988 wurde die Rheindörferstraße dem Verkehr übergeben – ein Ereignis, auf welches die anderen Rheindörfer immer noch warten. Nachdem Urmitz vom Durchgangsverkehr entlastet war, ist er die innerörtlichen Verkehrsprobleme Zug um Zug angegangen. So konnte entsprechend dem beschlossenen Dorferneuerungskonzept, beginnend im Jahr 1989, mit der innerörtlichen Verkehrsberuhigung begonnen werden. Neben dem Wirken für die Gemeinde war Erich Oden
2. Ortsbürgermeister a. D. Manfred Kuhn Manfred Kuhn hat sich in allen politischen Gremien, vom Gemeinderat über den Verbandsgemeinderat bis hin zum Kreistag über Jahrzehnte eingebracht.
Ich will noch einmal einige bemerkenswerte Stationen dieser Zeit besonders erwähnen: 1995 hat er den 1. Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen, die Grillhütte wurde – den sich geänderten Bedürfnisse angepasst und auf 70 Plätze erweitert. Und durch den Ankauf des Gasthauses „Zum Anker“ im Jahr 1998 sind diese Räumlichkeiten für Vereinsproben und Veranstaltungen bis heute erhalten geblieben. Weiter wurde in seiner Amtszeit die Sporthalle umgebaut (Entfernung der Pfeiler im Tribünenbereich, Erneuerung der Dachkonstruktion, Anbau eines neuen Foyers) und die erste Urnenwand auf dem Friedhof gebaut. Auf ihn sind die Schaffung eines eigenen Jugendtreffs mit der Einstellung eines eigenen Jugendpflegers zurück zu führen. Eine Halfpipe wurde gebaut, ein Internetcafé geschaffen sowie die Spielleitplanung voran getrieben. 2002 wurde nach langer Vorarbeit die Urmitzer Chronik herausgegeben und 2005 ein Dorfmuseum eröffnet.. 2006 wurde auf seinen Vorschlag hin der Steiger Frings als gemeindeeigener Schiffsanleger erworben und steht heute für Charterschifffahrten zur Verfügung. Er leitete die Reaktivierung des stillgelegten Bahnhaltepunktes Rheinbrücke ein und entwickelte die Neubaugebiete „Hinter der Raiffeisenstraße“, „Römer- und Keltenstraße“ sowie „Kaltenengerser-Straße“. Viele andere Projekte hat er zum Ende seiner Amtszeit noch auf den Weg gebracht. Daneben hat er sich persönlich stark in das Urmitzer Vereinsleben eingebracht: - Er war von 1982 bis 1990 Vorsitzender des Turn- und Sportvereins Urmitz - Und ist seit 1995 Vorsitzender des Fördervereins Handball - Außerdem hat er 2003 den Vorsitz des DRK-Ortsvereins Urmitz übernommen, als sich niemand mehr für dieses Amt zur Verfügung gestellt hat. Was macht das Wirken dieser beiden Männer zu etwas Besonderem? Viele ihrer Entscheidungen waren von Weitsicht geprägt: Während durch Nachbarorte noch der Hauptverkehr durch die Hauptstraßen fließt, gibt es bei uns Umgehungsstraßen. Dies hat zur Folge, dass Urmitz als Wohngemeinde besonders beliebt ist. Moderne Sportstätten haben dazu geführt, dass sich der Sport in Urmitz zu einer festen Größe mit den verdienten Erfolgen entwickeln konnte. Alte Traditionen werden erhalten und gepflegt - Ehrenamtliches Engagement und der Dienst für die Allgemeinheit sind hier keine bloßen Kundgebungen. Erich Oden und Manfred Kuhn haben mit ihrem Engagement den Grundstein für ein attraktives und lebenswertes Urmitz geschaffen. Erich Oden als der „Baufuchs“ hat den Grundstein gelegt. Manfred Kuhn hat dem Ganzen später „Leben eingehaucht“. Beide haben sozusagen jeweils zu ihrer Zeit „Urmitz gelebt“. Die unermüdliche Arbeit dieser zwei Persönlichkeiten – die ja ausschließlich in der Freizeit geleistet wurde - hat Respekt und Anerkennung verdient und rechtfertigt die Verleihung des Ehrenbürgerrechts.
Kunstrasenplatz in Urmitz Neu Sportanlage nimmt Konturen an Am 18.10.2010 hat die Rheingemeinde Urmitz die Zuschusszusage für den Neubau einer Sportplatzanlage bekommen. Seit dem hat sich einiges getan. Der alte Hartplatz wurde abgetragen, Zaunanlage und Flutlichtmasten demontiert, Drainagerohre verlegt und vieles mehr. Die eigentlichen Rohbauarbeiten sollen planmäßig bis Ende Mai abgeschlossen sein. Danach erfolgt die Verlegung des Kunstrasens. Im letzten Schritt wird dann der Tartanbelag für Rundlauf- und Kurzstreckenbahnen, sowie Anlagen für Weitsprung, Hochsprung, Stabhochsprung und Kugelstoßen verlegt. Damit wird die Verbandsgemeinde Weißenthurm nach Mülheim-Kärlich und Weißenthurm um eine dritte moderne und witterungsunabhängige Sportfläche bereichert. Die vielen Urmitzer Sportler, aber auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule St. Georg freuen sich bereits jetzt auf den neuen Platz.
Norbert Bahl Ortsbürgermeister Urmitzer Rathausplatz wird erweitert Im Jahr 2010 hatte die Ortsgemeinde die einmalige Gelegenheit, dass Gebäude in der Koblenzer Straße 5 zu erwerben. Durch den Abriss des Hauses soll der Platz vor dem Rathaus gestalterisch zu einer wirklichen Dorfmitte aufgewertet werden. Der Abriss wird in der ersten Aprilwoche erfolgen. Damit steht die Fläche auch bereits bei der Urmitzer Kirmes zur Verfügung. Danach wird die Giebelwand zum Nachbarhaus saniert und die Marienkapelle an dieser Gebäudefront wieder mittig aufgebaut. Zusammen mit dem historischen Basaltkreuz und einer begleitenden Begrünung, wird der Les-Noes-Platz ein weiterer Baustein bei der Verschönerung des Ortes sein. Im Anschluss an die Gesamtmaßnahme wird eine Platzeinweihung mit Einsegnung der Kapelle unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erfolgen.
Es grüßt Sie Ihr Norbert Bahl Ortsbürgermeister Urmitz wieder sauber Bei strahlendem Sonnenschein konnte Bürgermeister Norbert Bahl rund 100 Einzelpersonen und Gruppen aus Urmitz begrüßen, die sich für den jährlichen Umwelttag der Rheingemeinde zur Verfügung gestellt hatten. Auf dem Parkplatz des Sportzentrums wurden die kleinen und großen Helfer von Joachim Hommer auf die verschiedenen Reinigungsbezirke aufgeteilt. Mit Eimern und Handschuhen ausgestattet schwärmten die Trupps mit Traktoren und Bollerwagen an Rhein, Baggerseen und Flur aus. Innerhalb von wenigen Stunden hatten die fleißigen Helfer, unterstützt von den Gemeindearbeitern, den von der Kreisverwaltung zur Verfügung gestellten Großcontainer befüllt. Gerade bei den Kleinsten unter den Helfern herrschte allgemeines Unverständnis über den Müll, den unachtsame Zeitgenossen im Grünen hinterlassen hatten. Vom Heizlüfter über Matratzen bis zur Küchenzeile wurde alles gefunden. Ein „Spezialtrupp“ konnte unter vollem Körpereinsatz sogar einen aufgebrochenen Zigarettenautomat aus dem Rhein bergen. Beim anschließenden Essen, das die Mitglieder des Urmitzer Schiffervereins zwischenzeitlich zubereitet hatten, dankte Ortsbürgermeister Norbert Bahl für das uneigennützige Engagement. Er äußerte die Hoffnung, dass diese beispielhafte Aktion, die bereits zum 16. Mal durchgeführt wurde, viele Umweltverschmutzer zum Nachdenken anregen wird.
Stellungnahme der Ortsgemeinde Urmitz zum Artikel der CDU-Urmitz in der Blick-aktuell vom 08.02.2011 Aufwertung statt Verkauf: Urmitzer SpielplatzDa im Artikel der CDU-Urmitz wissentlich falsche Angaben gemacht werden, bin ich leider gezwungen, die Sachlage richtig darzustellen: Im Rahmen der Urmitzer Spielleitplanung ist seit dem Jahr 2003 ein generationsübergreifendes Spiel-, Bewegungs- und Naherholungsgebiet auf einem stillgelegten Bimsabbaugelände geplant. Im Juli 2006 hat der Ortsgemeinderat zu diesem Zweck die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes beschlossen und ein Planungsbüro einstimmig mit den weiteren Arbeiten beauftragt. Der lange zeitliche Ablauf ist auf die Ablehnung verschiedener Zuschussanträge und die Preisvorstellungen des privaten Grundstückeigentümers zurück zu führen. Wegen der voraussichtlichen Kosten des Flächenerwerbs wurde damals eine Veräußerung des Spielplatzes in der Von-Scheben-Straße zur Kompensation in Erwägung gezogen. In der Jahresmitte 2010 hat sich dann die Möglichkeit der Projektrealisierung auf Flächen ergeben, die sich bereits im Eigentum der Wasserwerke Koblenz/Weißenthurm, beziehungsweise der Verbandsgemeinde befinden. Die Fraktionsvorsitzenden habe ich über diesen Sachverhalt persönlich, den Gemeinderat zuletzt in der Sitzung am 17.06.2010 unterrichtet. Seit diesem Zeitpunkt besteht natürlich auch keine Notwendigkeit mehr, das Spielplatzgelände zu veräußern. Gute Voraussetzungen für die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendliche zu gestalten, ist seit vielen Jahren ein Hauptanliegen der Gemeinde Urmitz. Dazu gehört natürlich auch die Gestaltung der vorhandenen Spielplätze. Deshalb wurde auch ein entsprechender Betrag zur Aufwertung des Spielplatzes „Von-Scheben-Straße“ in den Haushalt 2011 eingeplant. Auch darüber habe ich die Fraktionsvorsitzenden unterrichtet. Ich habe den Vorsitzenden der CDU-Urmitz, Herrn Joachim Hommer, bereits persönlich gebeten, die Art und Weise der politischen Berichterstattung zu überdenken. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch auf sachliche und korrekte Informationen. Ich bedauere dies umso mehr, da ich Herrn Hommer für seine vielfältigen Unterstützungsleistungen aus seiner Funktion als Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins schätze. Norbert Bahl Ortsbürgermeister
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