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Urmitz steht prima da

Gute Infrastruktur und steigende Rücklagen

Urmitz Bürgermeister

Wir in Urmitz halten zusammen. Wir engagieren uns - im Sport, im Karneval, in kulturellen Vereinen, in der freiwilligen Feuerwehr und in vielen anderen Initiativen, Gruppen oder Organisationen - und das ist gut so.

Aber gesellschaftlicher Zusammenhalt braucht nicht nur Menschen, die sich engagieren, sondern auch öffentliche Einrichtungen, die funktionieren: also Sportanlagen, Spielplätze, Grillhütte, Kindertagesstätten, Schule, Feuerwehrgerätehaus, Gemeindestraßen, ÖPNV, gute ärztliche Versorgung und vieles, vieles mehr.

Urmitz hat eine gute Infrastruktur. Auch das Erlebnisgelände „Örmser Ring“, die Festwiese am Rhein und der Wohnmobilstellplatz sind gute Beispiele dafür. Daneben haben wir in den letzten Jahren auch dafür gesorgt, dass unsere Gemeindearbeiter mit Aufsitzmäher, Dreiseitenkipper und hochwertigen Akku-Gerätschaften in die Lage versetzt werden, die vorhandenen Anlagen ordentlich in Schuss zu halten.

Für den Erhalt und weiteren Ausbau dieser Infrastruktur brauchen wir eine gute Finanzausstattung. Auch diese haben wir! Unser Finanzhaushalt, der alle Ein- und Auszahlungen eines laufenden Jahres erfasst, hat ein Volumen von 7.116.000 € und ist ausgeglichen. Die Veranschlagungen im Ergebnishaushalt, der sämtliche Erträge und Aufwendungen aufweist, haben zwar einen rechnerischen Fehlbetrag von 303.000 €, dies ist aber unkritisch, da es sich hier auch um Vorausleistungen handelt, wie zum Beispiel 160.000 € zur Erschließung des Baugebietes Südlicher Ortsrand, die im Folgehaushalt über die Erschließungsbeiträge zurückgezahlt werden.

Damit wären wir beim Thema Steuern. Die Gesamtsumme der Erträge erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 714.000 €. Im Wesentlichen ist dies auf die Steigerung der Gewerbesteuer um 550.000 € und der Einkommenssteuer um 158.000 € zurückzuführen. Wegen dieser seit Jahren komfortablen Situation haben wir bereits seit 2015 die Steuersätze beibehalten. Demgegenüber steigen allerdings auch die zu zahlenden Umlagen an Verbandsgemeinde, Kreis und Land, und zwar um 493.000 €. Das ist aber das Solidarprinzip und auch so in Ordnung.

Viel deutlicher als beim reinen Blick auf den Haushalt zeigt sich unsere hervorragenden Finanzsituation beim Blick auf die Rücklagen. Diese sind innerhalb weniger Jahre von 2,7 auf aktuell mehr als 4 Millionen Euro gestiegen. Ein Dank gilt hier allen Bürgerinnen und Bürgern mit ihrem Anteil an der Einkommenssteuer, es ist aber auch ein Ergebnis der guten Ansiedlungspolitik. Urmitz ist aufgrund seiner Lage attraktiv für Unternehmen. Zuletzt hatte wir hier mit Medi-Center, AWR und dem Plattenwerk der Firma Kann nennenswerte Zugänge. Weiter Firmen planen aktuell eine Betriebsverlagerung zu uns. Und das jeweils mit einem entsprechenden Arbeitsplatzangebot.

Die Presse hat in Vorjahren bereits einmal mit den Worten „Auf Rosen gebettet“ über den Urmitzer Haushalt berichtet. Heute stehen wir noch besser da, was aber nicht dazu führt, dass wir unnötige Ausgaben tätigen. Im Gegenteil – wir drehen trotzdem jeden Euro zweimal um, was sich bei den niedrigen Verwaltungsausgaben oder bei der jetzt veranschlagten moderaten Erhöhung der tarifbedingten Personalausgaben um 2,72 % zeigt.

Wie geht es jetzt weiter? Sinnvoll investiert haben wir erst kürzlich wieder mit der Sanierung der Kaltenengerser Straße (natürlich wie bisher ohne Anliegerbeiträge), mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung für 189.000 € auf LED – was in Folgejahren unseren Haushalt entlasten wird, oder auch mit der Auftragsvergabe für eine Cage Soccer-Anlage für 66.000 €.

Weitere sinnvolle Investitionen werden folgen. Zum Beispiel mit dem Bau einer neuen Gerätehalle am Sportzentrum mit einem neuen Sozialtrakt für die Gemeindemitarbeiter (445.000 €), mit der Sanierung des Leinpfades einschließlich Beleuchtung (15.000 €), mit der Überdachung der Grillhüttenterrasse einschließlich einem barrierearmen Treppenabgang zum Rhein, einer neuen Bühne für die Halle (31.000 €), einem Balkon fürs Rathaus (10.000 €), einer neuen Überdachung am Mitteleingang der Schule mit möglichst barrierefreiem Zugang (43.500 €) sowie einem neuen Friedhofskonzept (7.000 €).

Im Blick behalten werden wir aber auch den allgemeinen Zustand der Straßen sowie einen weiteren möglichen barrierefreien Ausbau des Ortes. Parallel wappnen wir uns bereits für den Zuzug von Familien durch das Baugebiet „Südlicher Ortsrand“: Die zweite Kindertagesstätte sowie die Planung für einen zweiten großen Lebensmittelmarkt sind die ersten Zeichen dafür.

An die Traditionspflege wurde im Haushalt 2019 auch gedacht. Unsere Vereine sind es, die mit ihren vielen Veranstaltungen das Leben im Ort prägen und Örms lebens- und liebenswert machen. Deshalb wurden die Vereinszuschüsse deutlich erhöht und es laufen die Planungen für den Bau einer dauerhaften Übungsstätte für die kulturelle Vereine.

Der Ortsgemeinderat und die Verwaltung können mit Blick auf die im Mai endende Legislaturperiode stolz sein, was hier vor Ort geleistet wurde. Allen Beteiligten gilt mein herzliches Dankeschön.

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