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Gedanken zum Jahreswechsel

Urmitz Rathaus Weihnachten

Liebe Örmser,

das Jahr 2020 war im Wesentlichen von einer Sache geprägt – „Corona“! Am 27. Januar 2020 erklärte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, dass ein Mann aus dem Landkreis Starnberg sich infiziert hat. Am 1. Februar kamen rund 100 Personen aus Wuhan nach Deutschland zurück und begaben sich sofort in Isolation. Anfang März überstieg europaweit die Nachfrage erheblich das Angebot an Desinfektionsmitteln. Am 10. März wird empfohlen, alle Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen. Aufgrund der aktuellen Krankheitswellen in Italien, Österreich und Schweiz sollen Rückkehrer aus diesen Ländern in häuslicher Quarantäne bleiben. Ab dem 13. März werden planbare Operationen und Eingriffe verschoben, um freie Kapazitäten auf Intensivstationen zu schaffen und Anfang April wird mit der Ausgabe von medizinischen Schutzmasken begonnen. Bis heute prägen Lockdowns, Ausgangsbeschränkungen, Reiseverbote, Kurzarbeit, Schließungen von Geschäften, Hotels, Restaurants, Schulen und Kindertagesstätten unseren Alltag. Dazu kommen strenge Auflagen zum Besuch von Angehörigen in Krankenhäusern und Pflegeheimen.

Das alles hat viel von uns abverlangt und sich auch ganz direkt auf unseren Ort ausgewirkt. Die verordneten Kontaktbeschränkungen haben zur Absage aller traditionellen Veranstaltungen geführt. Umwelttag, Kirmes, Rheinwiesenfest, Kröbbelchesfest, St. Martin, Konzerte und Seniorenfeier im Advent. In der Grillhütte und im Foyer durften keine Veranstaltungen mehr stattfinden. Zeitweise waren öffentliche Einrichtungen wie Kirche, Sportstätten, Kinderspielplätze und Wohnmobilstellplatz geschlossen. Besonders gravierend war, dass sich unser vielen Vereine nicht mehr zu ihren regelmäßigen Proben und Veranstaltungen treffen konnten.
Schön war es hingegen zu erleben, mit wieviel Einfallsreichtum die Örmser in dieser Zeit vorgegangen sind. Gottesdienste wurde auf You Tube gesendet, die Junggesellen stellten an Kirmes einen „Corona-Baum“ auf und Kröbbelcher wurden auf Bestellung ausgetragen.

Es besteht aktuell Grund zur Hoffnung. Die ersten Impfstoffe sind zugelassen und Impfzentren werden errichtet. In Kürze will man mit dem Impfen von Risikogruppen beginnen.

Meine große Bitte geht heute an alle Vereinsvorstände und Vereinsmitglieder. Wenn es die Situation wieder zulässt, lassen Sie uns alle gemeinsam wieder durchstarten und fortsetzen wofür unsere schöne Rheingemeinde bekannt ist: Gemeinschaft, Tradition und Freude am Leben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen schöne Weihnachten und einen hoffnungsvollen Jahreswechsel.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

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