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Evangelische Kirchengemeinde

 

Kontakt :

Evangelische Kirchengemeinde
Urmitz-Mülheim

56218 Mülheim-Kärlich
Tel. (02630) 1423

 

Katholische Kirchengemeinde
St.Georg

 

 

kath. Pfarrkirche St. Georg in Urmitz, erbaut 1772

 

Bildergalerie 800 Jahre Pfarrei St. Georg

 

 

800 Jahr Pfarrei Urmitz

 

800 Jahre sind in diesem Jahr seit der ersten Erwähnung von Urmitz als Pfarrei vergangen. Diese erste Nachricht verdanken wir einem Streit zwischen den beiden Prämonstratenserabteien Rommersdorf und Sayn. Bei diesem Streit ging es um die Abgrenzung der Einflussbereiche der Klöster sowie um Rechte und Besitzungen. Die Abtei Sayn ist durch ihre Gründer, die Grafen von Sayn, mit Besitz in Urmitz ausgestattet worden. So ist es nicht verwunderlich, dass die Pfarrei Urmitz, neben den Pfarreien Engers, Bendorf, Metternich, Thür, Mendig, Wadenheim, Ahrweiler, Mensfelden und Honnef, zum Einflussbereich des Klosters Sayn geschlagen wurde. Die Einigung zwischen den Abteien Rommersdorf und Sayn wurde 1204 in einer vom Generalkapitel des Prämonstratenserordens in Prémontré ausgestellten Urkunde festgehalten. Dadurch wissen wir also, dass im Jahr 1204 in Urmitz (und in den anderen genannten Orten) eine Pfarrei bestanden hat. Man darf aber davon ausgehen, dass die Pfarrei Urmitz noch älter als 800 Jahre ist. Hier ist man jedoch weitgehend auf Vermutungen angewiesen. Im heutigen Urmitz bestand spätestens seit 754 768 ein Hofgut ("villa Auromuncio", das zur Versorgung des Königshofs Koblenz beitrug. Mit diesem gelangte Urmitz 1018 durch eine kaiserliche Schenkung in den Besitz des Erzbischofs von Trier.Dieser übertrug 1021 den Hof Urmitz wieder an den Kaiser, der ihn an den Bischof von Bamberg schenkte. In der Schenkungsurkunde ist eine Kirche oder Kapelle in Urmitz nicht genannt. Vielleicht war eine kleine Kapelle unter den in der Urkunde erwähnten "Gebäuden" miterfasst. Diese hat dann entweder der Mutterkirche des Koblenzer Königshofs - der Liebfrauenkirche - unterstanden oder der Pfarrei Kärlich, die als weiteres kirchliches Zentrum die Orte links des Rheins bis zur Nette betreute. Die neuen Herren aus Bamberg haben auch die
kirchlichen Verhältnisse in Urmitz neu geordnet. Die Kirche, die entweder schon bestand oder spätestens jetzt neu errichtet wurde, weihten sie dem heiligen Georg, dem Bamberger Bistumspatron. Die Bamberger Herren konnten aber nicht nur in politischer und rechtlicher Hinsicht über ihren Hof in Urmitz verfügen, sie hatten auch die geistliche Leitungsgewalt über die auf ihrem Grund errichtete Kirche. Das bedeutet, dass sich die Einsetzung des Seelsorgers weitgehend ohne Mitwirkung des zuständigen Diözesanbischofs aus Trier vollzog. Seit dem 11. Jahrhundert stieg die Urmitzer grundherrliche Kirche, deren Bezirk sich mit dem der Grundherrschaft deckte, zum Rang einer Pfarrkirche auf. Sichere Kunde von der Existenz einer Pfarrei Urmitz haben wir aber erst durch die oben erwähnte Prämonstratenserurkunde aus dem Jahr 1204. Zur Pfarrei Urmitz zählte bis 1869 auch Kaltenengers. Die Bamberger Dompropstei hat ihre Urmitzer Grundherrschaft im späten Mittelalter als "Kirche zu Urmitz, St. Georgen - Hof und St. Georgen - Leute" an mittelrheinische Adelige weiterverliehen. Die Lehnsnehmer der Bamberger Dompropstei hatten als sogenannte Patronatsherren das Recht, einen Pfarrer vorzuschlagen, der vom Erzbischof von Trier oder dessen Vertreter eingesetzt wurde. Dem Patronatsherren und dem Pfarrer standen in Urmitz je eine Hälfte des Zehnten zu. Dieser Zehnte war von den Pfarrangehörigen von deren Ernteerträgen an Getreide, Weintrauben, Obst, Gemüse usw. zu entrichten. Zu den Pflichten des Patronatsherren gehörte vor allem die Bauunterhaltung der Kirche. In Urmitz wurden oft Verwandte der Patronatsherren als Pfarrer vorgeschlagen und ernannt. Diese waren meist schon an anderen Kirchen Dom- oder Stiftsherren, so dass sie die Seelsorge in Urmitz nicht ausüben konnten. Diese besorgten vom Pfarrherren vorgeschlagene und von einem Vertreter des Erzbischofs von Trier eingesetzte Priester ("Vikare"). Zur Finanzierung des Gottesdienstes und der
Instandhaltung der Gebäude verfügte die Urmitzer Pfarrei über Einkünfte aus Grundbesitz sowie Zinseinnahmen. Dieses Vermögen wurde von drei Sendschöffen und zwei Kirchmeistern verwaltet. Der Grundbesitz setzte sich aus Ackerland, Weinbergen und Hecken zusammen. Aus diesen "Hecken" wurden z. B. die Weinbergpfähle gewonnen. Diese Güter waren meist an Urmitzer und Kaltenengerser Einwohner gegen Naturalleistungen verpachtet. Aus Messestiftungen, Landverkäufen usw. war die Pfarrei Urmitz zu einem ansehnlichen Kapitalstock gekommen. Das Geld wurde an Urmitzer und Kaltengerser Bürger gegen Zins verliehen. Der Ortspfarrer bezog seine Einnahmen aus einigen Morgen Land, dem sogenannten Wittum, sowie aus den Messestiftungen und Gebühren. Neben den politischen Gewalten und dem Ortspfarrer betätigten sich außerdem die drei bis vier Sendschöffen als Wächter über die kirchliche und sittliche Ordnung. Sie verhängten Geldstrafen, z. B. bei Arbeiten an Sonn- und Feiertagen oder bei übler Nachrede. Pfarrer und Sendschöffen waren auch an der Auswahl eines Lehrers für den Schulunterricht der Kinder aus Urmitz und Kaltenengers beteiligt. Der Lehrer wurde aus Naturalleistungen der Bürger, dem Zehnten und Einkünften aus einem kleinen Garten entlohnt. Er leistete noch Küster- und Organistendienste, um sein kümmerliches Einkommen aufzubessern. Bei diesen Verhältnissen blieb es bis zum Einmarsch Französischer Revolutionstruppen im Jahr 1794. Die danach ausgelöste Umgestaltung der politischen und kirchlichen Zustände hat auch in der Pfarrei Urmitz die Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert bestimmt. Über die ältesten Kirchenbauten in Urmitz ist leider nichts bekannt. Die Vorgängerin der heutigen Kirche ist nach späteren Angaben gegen 1500 erbaut worden und scheint ein einschiffiger Bau mit Chor und Dachreiter gewesen zu sein. Die heutige Kirche wurde im Rohbau von Juni bis Dezember 1772 errichtet. Der Innenausbau und die Ausstattung nahm noch die Zeit bis Mai 1773 in Anspruch. Neben der Kirche wurde 1923/24 ein Glockenturrn hochgezogen, der erst 1952/53 sein heutiges Dach mit Helmspitze, Kreuz und Wetterhahn erhielt. Um mehr Platz für die Gläubigen zu schaffen, wurde die Urmitzer Kirche 1961/62 durch den Anbau von zwei Seitenkapellen erweitert. Nach der letzten Renovierung der Pfarrkirche 1993/94 und der Anschaffung einer neuen Orgel 1996 dürfte einer gebührenden 800 - Jahr - Feier in der Pfarrei Urmitz nichts mehr im Wege stehen.

 


Schutzpatron von Urmitz ist der heilige Georg. Ihm zu Ehren wird von den Urmitzern, beispielsweise anlässlich der Kirmes, das folgende Lied gesungen :

 

Heil'ger Georg in den Stürmen
Dieses Lebens steh' uns bei.
Wenn sich Wetter ringsum türmen,
Bitt', daß Gott uns gnädig sei.
Sieh', wie Feinde sich erheben,
Stark und grimmig, stets aufs neu.
Hilf uns, daß in diesem Leben
Unserm Gott wir bleiben treu!

Unermüdlich, ohne Bangen-,
Lehrtest du der Wahrheit Wort.
Seelenheil war dein Verlangen,
Schwachen warst du Stütz' und Hort.
Liebesglut, die dich verzehrte,
Trugest du von Herz zu Herz.
Stärktest machtvoll Christi Herde,
Führtest Scharen himmelwärts.

Als den Sturm du sahest kommen,
Von der Hölle Macht entbrannt,
Hast du Christi Wort vernommen,
Wappnetst dich gen Satans Macht.
Nimm des Glaubens scharfe Wehren,
Streife ab der Erde Tand,
Erdengut kann leicht betören,
Auf zu Gott den Blick gewandt!

 

Pfarrgemeinderat:

Pastor Thomas Gerber
Gemeindereferent Michael Erbar
Alke Hiltrud
Britz Ingrid
Günter Gertrud
Helf Alois
Hoefer Gerlinde 
Höfer Marion
Hoffend Bernd
Käfer Angelika
Linden Martina
Löpki Mechthild
Schoor Claudia
Stotz Heike

1.Vorsitzende: Linden Martina
Stellv. Vorsitzende: Löpki Mechthild
Schriftführerin: Hoefer Gerlinde
Vertreter im Dekanatsrat: Bernd Hoffend
Vertreter im 9er Rat: Gerlinde Hoefer und Heike Stotz

           

Vertreter im Pfarreienrat sind:
Fr. Britz,  Hr. Helf, Hr. Hoffend, Fr. Linden, Fr. Löpki,  Fr. Schoor, Fr. Stotz

Ausschüsse:

Besuchsdienst/Arbeit mit Älteren:
Ansprechpartner: Hiltrud Alke
Weitere: Gertrud Günther, Ingrid Britz

Feste und Feiern:
Ansprechpartner: Alois Helf
Weitere: Heike Stotz, Mechthild Löpki

Jugend:
Ansprechpartner: Marion Höfer
Weitere: Alois Helf

Liturgie-u. Katechese:
Claudia Schoor, Marion Höfer, Martina Linden (Es werden noch Untergruppen mit den Ansprechpartner gebildet)

Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde:
Ansprechpartner: Gerlinde Hoefer
Weitere: Claudia Schoor, Martina Linden

Verwaltungsrat:
1.Vorsitz: Pfarrverwalter Pastor Michael Rams
Stellvertreter: Wilhelmi Willi
Busekow Michael
Fink Heribert
Günther Bernd
Häring Reinhard
Koch Manfred

Pfarrer:
Thomas Gerber
Sprechstunden des Pastors nach Vereinbarung
Tel. 02630-7352
Email: Pfarrer-Gerber@st-georg-urmitz.de

Gemeindereferent:
Michael Erbar, Rheinstr. 9
Tel. 02630-957181  Fax 02630-957531
Email: gemeindereferent@rheindoerfer-pfarreien.de

Pfarrbüro:
Sekretärin Roswitha Helf
Rheinstr. 11 (Pfarrhaus)
Montag 14 – 18 Uhr, Dienstag + Donnerstag 10 – 12 Uhr
Tel. 02630-7352   Fax 02630-969293
Email: pfarramt@st-georg-urmitz.de

Küster:
Bernd Steffes
Goethestraße
Tel. 02630-6626

Organistin:
Bernadette Geiger
Pater-Wald-Str. 1, Kaltenengers
Tel. 02630-84894

Bücherei im Gruppenraum/Pfarrheim:
Geöffnet Mittwochs 17.00 – 18.00 Uhr
Leiterin: Frau Flöck und Frau Erlemann

Seniorentreff:
Treffen für alle jeden Dienstags 15.00 – 17.30 Uhr
Leitung: Maria Kohns

Gebetskreis:
2.Mittwoch im Monat 20.00 Uhr im Gruppenraum
Leitung: Bernhard u. Ulrike Kröber, Christel Wieskotten

´Krankenhausbesuchsdienst:
Mechthild Löpki und Hiltrud Alke
Gerne besuchen wir auch Sie, bitte im Pfarrbüro melden

Kirchenchor:
Probe Donnerstags 20.00 – 21.30 Uhr
1.Vors.: Christel Wieskotten
Rheinstr. 4, Tel. 02630-7065

Kath. Frauengemeinschaft:
Orgateam - Diverse Aktionen laut Aushang
Fragen ans Pfarrbüro - Strickgruppe 1 mal im Monat

Kolpingsfamilie:

1.Vors.: Heinz-Wolfgang Heil - Diverse Aktionen laut Aushang
h-w-heil@kolping-urmitz.de
- Junge Senioren
- Junge Familien
- Kath. Erwachsenenbildung

Deutsche Pfadfinder:
- Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 21 Jahre

St. Nikolaus Schifferverein:
1.Vors.: Friedhelm Elingshausen
Heerstr. 4, Mülheim, Tel. 02630-4333

KiTa gGmbH Koblenz
Kath. Kindergarten St. Georg
Leiter: Christina Rechner
Jahnstr. 18
Tel. 02630-8230