Mitteilungen
Das Vertragsverhältnis mit dem Pächter des Gasthauses „Zum Anker“ wird zum 01.07.2010 beendet. Alle Personen, die ab 01.07.2010 Räumlichkeiten im Gasthaus „Zum Anker“ gebucht haben werden gebeten, sich mit der Gemeindeverwaltung Urmitz während den Büro-Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag, 17.00-19.00 Uhr, Tel.: 02630/7048 in Verbindung zu setzen.
Norbert Bahl, Ortsbürgermeister
Handgranaten standen nicht zur Verfügung
Gästeschießen auf der Schmittenhöhe
Eine stattliche Delegation mit Teilnehmern von Verwaltung und Urmitzer Vereinen hatte die Einladung ihrer in Lahnstein stationierten Patenschaftskompanie des Führungsunterstützungsbataillons 283 zu einem Gästeschießen angenommen.
Pünktlich um 7 Uhr fuhr der Bundeswehr-Bus vor und brachte die Teilnehmer aus Urmitz direkt zur Standortschießanlage auf der Schmittenhöhe in Koblenz. Nach einem gemeinsamen kräftigen Frühstück und einer freundlichen Begrüßung durch den stellvertretenden Kompaniechef, Oberleutnant Hoffmann und den Spieß, Stabsfeldwebel Olaf Gesell erfolgte dann die Einweisung in die Bedienung der Waffen.
Versehen mit Ohrschützern machten sich dann die Kleingruppen mit ihren Laufzetteln auf den Weg zu den Schießständen. Mit Pistole P 8, Gewehr G 36 und Maschinengewehr MG 3 wurde dann auf unterschiedlicher Distanz auf Scheiben und Klapphindernisse geschossen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dann ungewollt doch ein Konkurrenzkampf, insbesondere zwischen den teilnehmenden Ehepaaren. Die Männer wollten unbedingt bessere Ergebnisse als ihre Frauen abliefern, was nicht in jedem Fall gelang. Ein Urmitzer Handballer, dessen Namen an dieser Stelle nicht genannt sein soll, bat angesichts seiner schlechte Schießergebnisse darum, auf das Werfen von Handgranaten umsteigen zu dürfen, was allerdings nicht möglich war.
Beim gemeinsamen Abschluss des schönen Tages mit Siegerehrung im Foyer der Urmitzer Peter-Häring-Halle bedankte sich Ortsbürgermeister Norbert Bahl für die sorgfältige und gute Betreuung durch die Soldaten und vor allem für die vielfältige Unterstützung, die die Gemeinde Urmitz immer wieder durch die Bundeswehr erfährt, wann immer es nötig ist.
Bester in der Gesamtwertung des Gästeschießens wurde mit 135 von maximal 145 Punkten Harald Fetz. Auf den weiteren Plätzen landeten Hans-Jürgen Füller mit 125 und Marco Wirges mit 123 Punkten.



Neue Reckanlage kommt gut an
Kaum ist das Läuten der Pausenglocke verklungen, stehen die Schüler an der neuen Reckanlage auf dem Schulhof der Grundschule St. Georg in Urmitz Schlange.
Die Anlage bietet den Kindern seit kurzer Zeit wieder die Gelegenheit, den körperlichen Ausgleich zum Stillsitzen und Lernen in den Pausen besser auszuleben. Zum Schutz der spielenden Kinder wurde das Spielgerät mit Fallschutzplatten mit hohen Dämpfungseigenschaften versehen. Zur Kosteneinsparung wurden die Aufstellung des Reckes sowie die Verlegung der Fallschutzmatten durch die Gemeindearbeiter übernommen.
Schulleiter Thomas Rauch und Ortbürgermeister Norbert Bahl freuen sich beim Schulfest gemeinsam mit den Urmitzer Mädchen und Jungen über das neue Dreifach-Reck.

Zeugnis der Bimsindustrie
Der Kreuzungsbereich „Im Hofacker / Kaltenengerser-Straße“ war jahrelang ein Problemkind von Urmitz. Der Bürgersteig war zu schmal und die Kreuzung insgesamt schlecht einsehbar. Aufgrund des freundlichen Angebotes der Eigentümer, war es der Ortsgemeinde Urmitz nun möglich, einen Teil des Eckgrundstückes zu erwerben.
Im ersten Schritt wurde die Heckenbepflanzung entfernt und der Bürgersteig auf Normalmaß gebracht. Nun geht es an die weitere Gestaltung. Der Urmitzer Museumsverein wird eine der historischen Produktionsmaschinen für Bimssteine aus dem Dorfmuseum herrichten, die dann, umrahmt von Rosen, ein Zeugnis für die langjährige Bimsindustrie der Rheingemeinde sein wird.
Im Foto v.l.n.r. besprechen Beigeordneter Sven Kreienbrock, der 2. Vors. Des Museumsvereins Karl Heinz Dott, Bürgermeister Norbert Bahl und der Vorsitzende des Museumsvereins Gerhard Kessler das weitere Vorgehen.

13. Neubürgerempfang in Urmitz
Im Jahr 1997 hatte die Ortsgemeinde Urmitz zum ersten Mal die Neubürger eines Jahres zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen.
Dieser Tradition folgend, konnte Ortsbürgermeister Norbert Bahl beim 13. Neubürgerempfang nun wieder 20 neue Bürgerinnen und Bürger im Sitzungssaal begrüßen. Um sich herum hatte er neben den 30 Vereinsvorständen, die alle ein Namensschild mit ihrem Vereinsaufdruck trugen, auch seine Beigeordneten, die Fraktionsvorsitzenden, Gemeinderatsmitglieder, Vertreter von Grundschule und Kindergarten, die Vereinsringvorsitzende Juliane Nieland, Pastor Thomas Gerber und die Migrationsbeauftragte des Kreises Zeynep Begen versammelt.
„Das Leben in Urmitz ist sehr stark von den Aktivitäten der rund 30 Vereine geprägt. Die Mitgliedschaft in einem Verein ist deshalb auch der beste Weg, schnell einen Zugang zur Dorfgemeinschaft zu finden.“ machte Bahl dann auch in seiner Begrüßung deutlich.
Bei den sich anschließenden persönlichen Gesprächen war zu spüren, dass die offene Art der Urmitzer bei den „Neuen“ großen Anklang fand. Informationen wurden ausgetauscht und die ersten „Schnuppertermine“ für einen Vereinsbesuch vereinbart.
Eines ist jedenfalls sicher: Beim nächsten Vereinsfest im Ort „kennt man sich“.

Judokas aus der französischen Partnergemeinde besuchen Urmitz
Ein tolles Wochenende liegt hinter den Judokas des SV Urmitz. Eine Gruppe des Judoclub von Les Noes près Troyes war für drei Tage zu Gast am Rhein. Urmitz und die Gemeinde aus der Champagne verbindet nun mehr seit 29 Jahren eine Partnerschaft.
Lange freuten sich die Urmitzer Judokas auf ihre Gäste und erarbeiteten ein abwechslungsreiches Programm. Nach dem herzlichen Empfang im vergangenen Jahr in Frankreich, wollte man den Gästen beim Gegenbesuch zeigen, dass man auch am Rhein einiges zu bieten hat. Im Rathaus, welches sich in Urmitz am Les-Noes-Platz befindet, begrüßten Ortsbürgermeister Norbert Bahl und der Vorsitzende des SV Urmitz Ralf Schüller die Gäste. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann zum gemeinsamen Training, welches von den Verantwortlichen beider Judoteams Jean-Marc Bertuzzi und Uwe Schlaus geleitet wurde. Auf der Matte herrschte ein reges Treiben. Viele Judokas aus Urmitz und aus dem befreundeten Verein TB Andernach nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit den französischen Judokas zu trainieren. Nervosität und Unsicherheit, die zunächst noch zu spüren waren, verflogen schnell. Das Eis war gebrochen. Der Abend gehörte dann den Gastfamilien.
Am nächsten Morgen suchte man gemeinsam Ostereier und weitere Leckereien, die wohl ein Osterhase versteckt hatte. Selbst Petrus hatte ein Einsehen und hielt die angekündigten Regenschauer zurück. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es zur Stadtbesichtigung nach Koblenz. Bestens vorbereitet präsentierte Klaus Lachmann, der Vorsitzende des Deutsch-Französischen Freundeskreises, die Stadt an Rhein und Mosel. Mit seinen Erklärungen, die er sowohl in deutsch, als auch im flüssigen französisch abgab, konnte er nicht nur den Gästen interessante Fakten vermitteln. Zum gemeinsamen Abendessen trafen sich Gäste, Gastgeber und auch die Prominenz des Ortes im Pfarrsaal, wo sie von Hausherr und Pfarrer Thomas Gerber gebührend begrüßt wurden. Wein oder Sekt würden Gäste aus der Champagne wohl kaum beeindrucken. Das am Rhein so beliebte „Pils vom Faß“ kam allerdings blendend an.
Der steile Aufstieg zur Marksburg am nächsten Morgen bereitete keinem ernsthafte Probleme und der herrliche Blick über den Rhein entschädigte für die schweren Schritte. Nach dem abschließenden Mittagessen drückte die bevorstehende Abreise die ausgelassene Stimmung. Mit dem Blick auf das bevorstehende Fest zum dreißigjährigen Bestehen der Partnerschaft und vielen Versprechungen verabschiedeten sich Gäste und Gastgeber. Es bleibt bei allen die Erinnerung an ein wunderschönes Wochenende und bei vielen Gastgebern der Wunsch, einen Französischkurs zu besuchen.





Strom aus Sonne
Photovoltaikanlage auf Urmitzer Sporthalle
Auf Beschluss des Ortsgemeinderates wird zurzeit eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Urmitzer Sporthalle durch die Firma VFD-Sonnenstrom aufgebaut, welche die Fläche für eine Laufzeit von 20 Jahren angemietet hat.
Nachdem nun die statische Prüfung positiv beendet ist, werden mittels eines Schienenmontagesystems insgesamt 910 Solarmodule von Schott-Solar auf dem 1.400 m² großen Stahltrapezdach der Halle installiert. In wenigen Tagen wird dann Sonnenstrom mit einer Gesamtleistung von 82 KW ins öffentliche Netz eingespeist. Die Ortsgemeinde erhält für die Bereitstellung des Hallendaches eine jährliche ertragsunabhängige Vergütung.
Bürgermeister Norbert Bahl und der für Bauangelegenheiten der Gemeinde zuständige Beigeordnete Johannes Weiler informierten sich vor Ort bei Dachdeckermeister Oliver Ziegler über den Fortgang der Arbeiten und konnten sich gleichzeitig ihren Heimatort einmal aus einer anderen Perspektive anschauen.

URMITZ hilft HAITI
10.000 € - Marke bereits überschritten
Das große Benefizkonzert in der Urmitzer Pfarrkirche am Sonntag, dem 3. März war ein voller Erfolg! Bis jetzt konnten bereits mehr als 10.000 € an die christliche Hilfsorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V“, die in Haiti Waisenkinder und tausende von Kranken betreut, überwiesen werden.
Nicht nur die Gäste, auch der anwesende Repräsentant der Organisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ zeigten sich von den dargebotenen musikalischen Genüssen hellauf begeistert. Pastor Thomas Gerber, Ortsbürgermeister Norbert Bahl und der Ideeengeber Klaus Both zeigten sich stolz über die Resonanz seitens der Bevölkerung.
Neben den Urmitzer Chören – Kirchenchor, Männerchor 1887 und Frauenchor Rheinperle – stachen die 3 Solisten Angela Kuhn, Ingeborg Römer-Schäfer und Michael Eiers besonders hervor. Die kleinen Akteure des Kindergartens St. Georg, die unter anderem mit ihrem Tanzlied „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ versuchten, den Winter aus Urmitz zu vertreiben, sorgten für Begeisterung. Würdig umrahmt wurde das hervorragende Konzert durch den Musikverein Urmitz, der mit seinem Orchester und der Schülerkapelle Musik vom Feinsten bot.
Mit „We are the world“, gesungen von den 3 Solisten und begleitet vom Orchester des Musikvereins endeten die über zweistündigen Darbietungen in der Kirche.
Der Spielmannszug Urmitz lud anschließend zum Rahmenprogramm auf den Kirchenvorplatz ein, das von allen Urmitzer Vereinen gemeinsam mit Kaffee und Kuchen sowie weiteren kulinarischen Genüssen und Getränken gestaltet wurde. Selbst der Glühwein, eine Wohltat bei den bestehenden Temperaturen, fehlte nicht. Auf- und Abbau besorgte die freiwillige Feuerwehr Urmitz, unterstützt von diversen Mitgliedern aus allen Urmitzer Vereinen.
Pfarr- und Ortsgemeinde hatten um Hilfe für Haiti gerufen und alle, aber auch wirklich alle halfen mit. Urmitz hat mit dieser Aktion Zeichen für alle in unserer Umgebung gesetzt: „Gemeinsam sind wir stark und können wirkliche Hilfe leisten“, war dann auch das Credo der Veranstaltung. Die Organisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ wird die Gemeinde nach einer entsprechenden internen Beratung auf dem Laufenden halten, wie der unerwartet hohe Geldsegen in Haiti zur Anwendung kommt.
Wer bislang keine Gelegenheit zur Spende hatte, kann auch noch jetzt eine Überweisung auf das Spendenkonto des Pfarrgemeinderates bei der Raiffeisenbank Mittelrhein, Kto Nr. 100020126, BLZ 57461759 vornehmen.



Vom Musikverein 1969 kam diese hervorragende Idee zum Benefizkonzert