Mitten in der Natur
Die Lage von Urmitz wird durch zwei Faktoren entscheidend beeinflusst. Zum einen wird der Ort durch den Rhein, zum anderen durch die Urmitzer Flur begrenzt. Beide bilden ein ökologisches System, welches nur gemeinsam seine volle Wirkung entfaltet. Durch den Bims- und Kiesabbau der vergangenen Jahre ist die Urmitzer Flur insbesondere durch die Baggerseen ge-
prägt. In den stillgelegten Kiesgruben hat sich ohne äußere Einwirkung eine Flora und Fauna entwickelt, die vielenseltenen Pflanzen und Tieren zur Heimat wurde. So kann man bei Spaziergängen sowohl Flussregenpfeifer als auch Wechselkröten, Ringelnattern und Laubfrösche antreffen.
In den Steilwänden der Seen haben sich Uferschwalben, Eisvögel und Wildbienen häuslich niedergelassen. Viele Vögel nutzen die Seen auch als Zwischenstation auf
ihrem Weg zum Urmitzer Werth. Reiher, Schwäne und Kormorane sind deshalb für Urmitzer Kinder keine Unbekannten. So kann sich ein Spaziergang um die Gemeinde schnell zu einem naturkundlichen Schauspiel entwickeln.