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Rückschau auf 2013

Umwelttag 2013

Achtung: Wegen der Witterungsverhältnisse ist der Umwelttag verlegt auf Samstag den 23. März, 9:00 Uhr.

Liebe Urmitzer,

auch in diesem Frühjahr sammeln wir wieder den Müll in der Urmitzer Gemarkung, den weniger umweltbewusste Menschen illegal entsorgt haben.

Zu diesem Zweck treffen sich Privatpersonen, Vereinsvertreter und Gruppen am 16. März 2013 um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz der Peter-Häring-Halle. Besitzer von Kleintraktoren mit Hängern sind gerne gesehen.

Die Einweisung und Aufteilung der Sammelgruppen erfolgt vor Ort. Handschuhe und Eimer bitte ich mitzubringen. Im Anschluss sind alle Sammler zu einem leckeren Eintopf mit Würstchen eingeladen.

Wir hoffen wieder auf eine rege Teilnahme.

Närrischer Empfang im Rathaus

Unter dem Motto "Platz ist in der kleinsten Hütte" hatte Ortsbürgermeister Norbert Bahl zu einem 'Närrischen Empfang' ins Rathaus eingeladen.

Die Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß mit Vorsitzenden, Präsidenten, Kinderprinzenpaar, Garde und Elferrat sowie die Örmser Möhnen brachten richtig Farbe in den sonst eher nüchternen Sitzungssaal.

Norbert Bahl nutzte die Gelegenheit den Karnevalisten für die Arbeit zu danken, die sie bereits in diese Session gesteckt haben. "Ihr alle habt bei vielen Veranstaltungen die Örmser Fastnacht würdig vertreten."

Aus Schottland waren wieder zahlreiche Mitglieder der Maybole-Pipe-Band angereist, die sich dem närrischen Treiben anschlossen. Ebenso war eine kleine Abordnung aus Hanworth vertreten.

Zu der toller Musik von den DJ´s Rita und Herrmann Britz wurde bis in den späten Abend ausgelassen gefeiert.

Theodor Baulig feiert 100

Am 03. Februar konnte der Urmitzer Bürger Theodor Baulig im Kreise der Familie und mit vielen Gästen seinen 100. Geburtstag feiern.

Am 03.02.1913 in Mülheim geboren, wurde Theodor Baulig durch tragische Umstände bereits mit 9 Jahren Vollwaise. Er wuchs bei seiner Großmutter in der Ringstraße auf. Da es 1936 wenig Arbeit gab, nahm er ein Arbeitsangebot in Lübeck an. Dort lernte er auch seine spätere Frau kennen. 1946 zog es ihn mit seiner Frau nach Urmitz-Bahnhof, wo er auch baute. Das Haus konnte er jedoch nicht beziehen - es musste der neuen Auffahrt zur B9 weichen. In Urmitz-Rhein startete der gelernte Schlosser dann 1968 einen Neuanfang.

Rückblickend ist er mit seinem Leben zufrieden. Die zwei Kinder, vier Enkel und drei Urenkel ließen es sich mit Nachbarn und weiteren Gästen natürlich nicht nehmen, den besonderen Geburtstag mit ihm zu feiern. Dies ließ er auch mit sehr viel Humor über sich ergehen.

Am politischen Geschehen nimmt Theodor Baulig auch über die Zeitung teil. Aus Sicht von Tochter und Enkelin beruht seine Fitness auf langjährigem Radfahren und dem 'Leben nach der Uhr' - auch als Rentner wurde bei der Gartenarbeit immer pünktlich um 16 Uhr Feierabend gemacht.

"Man muss solche Tage feiern, auch wenn es schwer fällt", ist die pragmatische Sicht der Dinge von Theodor Baulig. Dafür will er dann die nächsten Geburtstage etwas ruhiger angehen.

Die Grüße der Pfarrgemeinde überbrachten dem Jubilar im heimischen Wohnzimmer Pfarrer Thomas Gerber und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Martina Linden, die Grüße der Ortsgemeinde Bürgermeister Norbert Bahl. Bei einem Glas Wein wurde auf den ersten 100-jährigen Urmitzer Bürger angestoßen. Theodor Baulig nahm auch diese Information mit Humor hin: "Dann bin ich ja der älteste Esel von Örms!"

Wir wünschen weiterhin alles Gute!

St. Georg Kirmes 2013

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Gemeinde Urmitz-Rhein feierte vom 27. April bis 01. Mai nach altem Brauch und im Kreise vieler Gäste aus Nah und Fern die St. Georg-Kirmes. Bei durchwachsenem Wetter war es auch im Jahr 2013 eine gelungene Veranstaltung und Werbung für Urmitz und seine Traditionen.

Herzlichen Dank sage ich den Junggesellen sowie Schieß- und Georgsjahrgang, die in bewährter Weise die Ausrichtung der Kirmes übernommen haben. Auch der Freiwilligen Feuerwehr, dem Schifferverein und vielen anderen Einzelpersonen gilt mein besonderer Dank für die jährliche Unterstützung.

Einige Eindrücke haben wir Ihnen in zwei Fotogalerien gefasst. Viel Spaß beim Durchstöbern.

Ihr Norbert Bahl
Ortsbürgermeister

Wohnmobilstellplatz aufgewertet

Der Wohnmobilstellplatz in Urmitz-Rhein rangiert mittlerweile bei den Stellplätzen bis zu 30 Reisemobilen unter den besten seiner Art in Deutschland.

Dies ist neben der einzigartigen Lage mit direktem Rheinblick auch darauf zurückzuführen, dass sich viele Personen ehrenamtlich an der Weiterentwicklung beteiligen.
So bringt von Anfang an Hermann Wortmann seine langjährigen Erfahrungen als Wohnmobilist ein. Er hat entscheidend mit daran gewirkt, dass den Gästen vom Brötchenservice über den Gasflaschentausch bis zur Möglichkeit des Fahrradverleihs alle Annehmlichkeiten vor Ort geboten werden, die heute vielerorts Standard sind.
Auf seine Initiative wurde jetzt auch ein Begrüßungsschild installiert, für welches Leopold Häring kostenlos den Gestaltungsentwurf gemacht hat. Daneben hat Hermann Wortmann zwei Fahnenmaste gestiftet, die die Wohmobilisten schon von weitem willkommen heißen. Ortsbürgermeister Norbert Bahl zeigt sich froh, mit ihm und Robby Müller, der sich seit langem als Platzwart zur Verfügung stellt, solch aktive Mitstreiter für den Platz gefunden zu haben.
Die Belegungszahlen selbst geben jedenfalls allen Beteiligten recht.

Bürgersteig erneuert

Der Bürgersteig vom Friedhof zum Foyer der Peter-Häring-Halle wies in den letzten Jahren erhebliche Löcher auf.

Jetzt wurde der beschädigte Teerbelag entfernt und der gesamte Weg neu gepflastert.

Dies wird Spaziergänger, Sportler und Besucher von Veranstaltungen im Foyer freuen.

16. Neubürgerempfang

Am 16. Mai fand um 19 Uhr ein Empfang für unsere Neubürger statt.

Mit den Worten, "Sie hätten keine bessere Entscheidung für Ihren neuen Wohnort treffen können", begrüßte Ortsbürgermeister Norbert Bahl 20 Neubürgerinnen und Neubürger im Sitzungssaal des Rathauses. Er nutzte die Gelegenheit Rat und Verwaltung vorzustellen und auf die Vorteile der Rheingemeinde mit der schönen Wohnlage und der günstigen Anbindung an die umliegenden Städte und Ortsgemeinden hinzuweisen.

Im Anschluss an seine einführenden Worte stellten die Leiterin der Kindertagesstätte, der Schulleiter und die Kirchenvertreter ihre jeweiligen Einrichtungen vor.

Auch die anwesenden 30 Vereinsvorsitzenden hatten die Gelegenheit, ihren Verein kurz zu präsentieren. In anschließender gemütlicher Runde konnten dann bereits die ersten Neumitglieder gewonnen werden.

Mit dieser Veranstaltung wird in Urmitz sichergestellt, dass der Einstieg in die neue Wohngemeinde ohne große Umschweife gelingt.

St. Martin 2013

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Donnerstag, dem 07. November, findet um 17:30 Uhr der diesjährige Martinsumzug, in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten und unter Beteiligung von Musikverein und Spielmannszug und natürlich mit St. Martin selbst, statt.

Die Kindergartenkinder treffen sich um 16:30 Uhr in der Kirche. Um 17 Uhr treffen wir uns dann alle mit den Martinslaternen und Knollenfackeln vor dem Rathaus. Die Kinder erhalten dort eine kleine Belohnung für selbstgebastelte Fackeln. Am Mittwoch, dem 30. Oktober werden dazu ab 16 Uhr wieder kostenlos Knollen verteilt. Das Basteln von Knollenfackeln ist eine schöne Vorbereitung auf St. Martin und die Fackeln selbst sind immer eine tolle Bereicherung des Umzuges. Pechfackeln sind aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.

Urmitz ist in der weiteren Umgebung der letzte Ort, in dem das Brennmaterial für das Martinsfeuer noch nach alter Tradition von den Kindern der 9. Schulklasse gesammelt wird. Die Jugendlichen werden in der Zeit vom 28. Oktober bis zum 07. November zu Fuß mit einem hoch beladenen Traktoranhänger unterwegs sein und Astschnitt und naturbelassenes Holz entgegen nehmen. Alle Autofahrer werden herzlich um Rücksichtnahme gebeten. Bitte halten Sie ausreichend Abstand zu dem Wagen, um Zusammenstöße zu vermeiden. Damit unsere Tradition nicht gefährdet wird, weise ich darauf hin, dass nur das vom Martinsjahrgang gesammelte Material für das Martinsfeuer verwendet werden darf. Das private Ablagern von Brennmaterial ist nicht erlaubt.

In den letzten Jahren haben die Anwohner von Ringstraße, Hauptstraße und Kaltenengerser Straße durch das Schmücken ihrer Hauseingänge und Fenster den Ablauf des Martinszuges stimmungsvoll mitgestaltet. Es wäre schön, wenn dies so fortgeführt werden könnte.

Am Martinsfeuer selbst sorgt die Feuerwehr nicht nur für die allgemeine Sicherheit, sondern bietet auch wieder Glühwein für die Erwachsenen und Kinderpunsch für die Kleinen an. Die Wecken werden am Feuer durch St. Martin persönlich verteilt.

Ich freue mich auf eine rege Beteiligung.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Klaus Both in Berlin

In guter Tradition hatte Bundespräsident Joachim Gauck auch 2013 wieder Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben, zu einem Bürgerfest ins Berliner Schloss Bellevue eingeladen. Stellvertretend für viele andere Ehrenamtliche in der Rheingemeinde Urmitz hatte Ortsbürgermeister Norbert Bahl für dieses besondere Ereignis den Vorsitzenden des Musikvereins Klaus Both vorgeschlagen.

Zur Begründung führte er aus, dass Klaus Both 1997 den Vorsitz des örtlichen Musikvereins übernommen hat. Mit 40 aktiven und 100 inaktiven Mitgliedern war der Verein, wie vielerorts, "in die Jahre gekommen". Seit dieser Zeit hat er behutsam und mit viel Geschick den Verein neu strukturiert und aufgebaut. Insgesamt 118 aktive Musiker verteilen sich aktuell auf die Bereiche Musikalische Grundausbildung, Einzelunterricht, Schülerkapelle, Jugendorchester und Stammorchester. 152 Inaktive fördern den Verein. Durch offene Proben werden beständig junge Menschen an die Musik herangeführt. Das Durchschnittsalter der Aktiven liegt mittlerweile bei 20 Jahren. Alle 5 Dirigenten der Abteilungen sind "Eigengewächse". Der Verein hat mittlerweile ein musikalisches Niveau erreicht, das weit und breit seines gleichen sucht. 40 bis 50 Auftritte absolviert das Stammorchester jährlich.
Durch gemeinsame Reisen (Segeltörn in Holland, Steuben-Parade in New York oder auch nach Südafrika) und regelmäßige Probewochenenden hat er das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. Bei sozialen Aktionen, wie z.B. der "Haiti-Hilfe" oder "Häuserprojekt in Ruanda" ist er Vorreiter. „Alles in allem schaut der Musikverein Urmitz durch das strategische und weitsichtige Vorgehen von Klaus Both in eine positive Zukunft. Es würde mich sehr freuen, wenn die Leistungen von Klaus Both durch eine Einladung des Bundespräsidenten gewürdigt werden könnten.“, waren die abschließende Worte der Begründung.

Am 31. August war es dann soweit. Klaus Both betrat mit seiner Frau Sabine und Sohn Luca den Schlosspark. Begrüßt wurden sie von Bundespräsident Joachim Gauck und seiner Frau Daniela Schadt mit den Worten „Wir möchten heute ganz besonders jenen danken, die im Alltag Hürden überwinden und sich als freiwillig Engagierte auf den Weg machen. Und wir möchten viele andere einladen, es ihnen gleichzutun.“

Danach konnte Familie Both die vielen angebotenen Annehmlichkeiten von der Schlossführung über leckeres Essen und Getränke bis hin zu den vielen kulturellen Angeboten auf mehreren Bühnen genießen. Insbesondere die musikalischen Darbietungen von Götz Alsmann, Miro Nemec, der Big Band der Bundeswehr und Iwona & the Crazy Vibes, waren für einen Musiker wie Klaus Both natürlich die Höhepunkte. Die Veranstaltung fand mit einem tollen Feuerwerk über dem Schloss einen spektakulären Abschluss.

Neuen Spielplatz eröffnet

Lange genug gewartet!

Welche Erwartungen haben Kinder an einen Spielplatz? Bei der Umgestaltung des in die Jahre gekommenen Spielplatzes in der Urmitzer ‚Von-Scheben-Straße’ wurde nichts dem Zufall überlassen. Von Anfang an wurden örtliche Jugendpflege und Kindertagesstätte in die Planung eingebunden.
Nach dem Abbau der alten Spielgeräte wurde das Grundstück komplett gerodet und neu gegliedert. Die beschafften Edelstahlgeräte sind qualitativ besonders hochwertig und zeichnen sich durch eine äußerst lange Lebensdauer aus. Einige der neuen Spielgeräte stehen auf einem Tartanbelag, andere fügen sich harmonisch in das weitläufige Gelände ein. Alle Geräte entsprechen den neuesten pädagogischen Anforderungen. Auch an eine Picknickecke wurde gedacht.
Für einen geringen Aufpreis wurde Rollrasen verlegt, um eine schnellstmögliche Nutzung zu ermöglichen. Ortsbürgermeister Norbert Bahl freut sich ganz besonders über diesen ‚Vorzeigeplatz’, der ein weiterer Baustein hin zu noch mehr Kinderfreundlichkeit in der Dorfentwicklung ist.

Die offizielle Eröffnung erfolgt am Donnerstag, den 20 Juni, um 17:30 Uhr.

Friedhofskapelle wird renoviert

Wann genau die kleine Kapelle auf dem Urmitzer Friedhof gebaut wurde, ist nicht bekannt. Nach Aussage des Dorfhistorikers Walter Häring erfolgte der Bau jedenfalls nach 1905.

Der Naturschiefer der Kapelle bedarf seit Jahren dringend der Erneuerung. Dieses Problem sprach Ortsbürgermeister Norbert Bahl bei einer Versammlung im 'Örmser Dorfmuseum' an. Sofort erklärte sich Rüdiger Alke bereit, die Arbeiten zusammen mit seinen Söhnen Daniel und Tobias durchzuführen. Alle drei sind gelernte Dachdecker. Daniel wird in Kürze noch die Meisterschule in Mayen besuchen und will sich dann mit seinem Bruder selbstständig machen.

Jetzt kann alles recht schnell gehen. Die Gemeinde hat die Kapelle einrüsten lassen, Gerhard Kessler konnte den Naturschieferlieferanten Johann und Backes aus Bundenbach dazu bewegen, den neuen Schiefer zum Selbstkostenpreis zur Verfügung zu stellen und die Urmitzer Firma für Bedachungsmaterial Eduard Schüller übernimmt die kostenlose Lieferung.

Im ersten Schritt wurde der Dachreiter entfernt. Nach der Abdeckung wird geprüft, ob auch die Holzeinschalung erneuert werden muss. Die neue Dacheindeckung wird danach als Altdeutsche Deckung in Naturschiefer ausgeführt. Das Hauptmerkmal der Altdeutschen Deckung ist die Verwendung von freihand zugerichteten schuppenförmigen Decksteinen.

Anschließend wird der gelernte Maurer Peter Berenz die Ausbesserungsarbeiten am Innenputz übernehmen. Gesucht wird noch jemand, der dazu in der Lage ist, die beiden Kapellenfenster neu zu gestalten.

Alles in allem wieder ein gutes Beispiel für den Zusammenhalt und das ehrenamtliche Engagement in Urmitz.

Marienkapelle bald fertig

Im Rahmen der Erweiterung des Urmitzer Les-Noes-Platzes musste auch die Marienkapelle an anderer Stelle neu aufgebaut werden. Über die Kapelle selbst gibt es keinen historischen Nachweis. Da sie aus Schwemmsteinen gebaut war, muss sie auf jeden Fall nach 1845, dem Jahr, als es dem Koblenzer Bauinspektor Ferdinand Nebel erstmals gelang, aus Bims, Kalk und Wasser einen Bimsstein herzustellen.

Denkbar ist aus Sicht des Dorfhistorikers Walter Häring ein Bau als Dankkapelle, was nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1871 als Dank für die gute Heimkehr oftmals der Fall war.
Wirklich von historischer Bedeutung ist der alte Holzaltar der Kapelle. Deshalb freute sich Ortsbürgermeister Norbert Bahl besonders, als sich Malermeister Willi Wilhelmi, der über große Erfahrung als Kirchenrestaurator verfügt, bereit erklärte, die Restaurierung gemeinsam mit seinem Sohn Christoph ehrenamtlich durchzuführen.
Bei der Durchführung der Arbeiten schaltete er zusätzlich die Diplomrestauratorin Katrin Etringer aus Bubenheim ein, die ihn zusammen mit ihrem Praktikanten Daniel Gaasch fachkundig unterstützt. Laut Frau Etringer, welche in St. Sebastian geboren ist, muss der Altar stilistisch in die Zeit von 1760 bis 1780, also ins späte Barock datiert werden.
Die Restaurierung selbst gestaltet sich sehr aufwendig. Im Laufe der letzten Jahrzehnte gab es bis zu sieben Überarbeitungsphasen, in der durch die unterschiedlichsten Anstriche die ursprüngliche Farbgebung nicht zu erkennen war und viele Details unkenntlich wurden. Bei der mechanischen Freilegung mittels Skalpellen, kamen die alten Gold- und Silberauflagen jedoch wieder zum Vorschein. Insbesondere die Verwendung von Silber lässt darauf schließen, dass der Altar im Innenbereich stand und gegebenenfalls als Tabernakel genutzt wurde oder auch Teil eines größeren Ensembles war.
Die Holzarbeiten selbst sind von hoher Qualität und mit guten Schnitzereien versehen. Eine Besonderheit stellt das apokalyptische Lamm auf dem Buch der Offenbarung mit den sieben Siegeln dar, welches von einem Strahlenkranz umgeben ist.

Zwischenzeitlich sind die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen und das ursprüngliche Erscheinungsbild wieder hergestellt. Somit kann die Einsegnung der Marienkapelle in Kürze erfolgen.

Grundschulsanierung

Der Gemeinderat hat Arbeiten für rund 655.000 Euro zur Sanierung der Grundschule vergeben.

Im Jahr 2010 wurde das Hauptgebäude der Grundschule St. Georg Urmitz in Stand gesetzt. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden auch neue Parkplätze und eine neue Toranlage an der Gartenstraße errichtet.
Jetzt sind die Arbeiten zur energetischen Sanierung des Anbaus in vollem Gange. Von Tiefbauarbeiten über Elektro- und Sanitärinstallation bis hin zu Dachdeckerarbeiten wurden insgesamt 11 Aufträge an fachkundige Unternehmen aus dem Ort und der Umgebung vergeben.

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die neue Dacheindeckung und die Dämmung der Aula, neue Heizkörper in Klassen und Fluren, Austausch der alten Drehfenster, neue Böden, Schallschutzdecken und Beleuchtungen in den Schulklassen, eine Fluchttreppe an der Giebelwand zur Gartenstraße und ein neuer Außenanstrich - natürlich gelb. Hauptgebäude und Anbau werden dann auch äußerlich wieder eine Einheit darstellen.

Im Kellergeschoss werden neben der pädagogischen Nachmittagsbetreuung auch der Jugendtreff und das Internetcafé ihre neue Heimat finden. Damit kann der Einsatz der kommunalen Jugendpflege an einem Ort gebündelt werden.

Die Maßnahme, inclusive Ingenierleistungen etc., wird sich auf 760.000 Euro belaufen. Land und Kreis beteiligen sich mit Zuschüssen von insgesamt 181.200 Euro.

Zumindest die Innenarbeiten werden bis zum Schulbeginn abgeschlossen sein. Arbeiten, die den Schulbetrieb nicht stören, werden anschließend durchgeführt.

Spielplatz eingeweiht

Bereits im Jahr 1968 wurde der Spielplatz in der 'Von-Scheben-Straße' gebaut und bedurfte der dringenden Erneuerung. 95.000 Euro hat die Ortsgemeinde jetzt in die Neugestaltung des Platzes gesteckt.

Das Resultat kann sich wahrlich sehen lassen. Qualitativ hochwertige Spielgeräte, eine farbenfrohe Aufmachung und einladend weicher Rollrasen laden die Kleinen mit ihren Familien hier zum Verweilen ein.

Im Rahmen der feierlichen Einweihung dankte Ortsbürgermeister Norbert Bahl nochmals allen Beteiligten, von der Jugenpflege, die mit den Kindergartenkindern die erste Wunschplanung erstellt hat, über den Gemeinderat und den Bauplaner der Verbandsgemeindeverwaltung, bis hin zu den Anwohnern Karin Schomisch und Volker Ahlfeld, die künftig die tägliche Öffnung und Schließung des Platzes in eigener Zuständigkeit übernehmen werden.

Pastor Thomas Gerber gab im Anschluss gemeinsam mit Verbandsbürgermeister Georg Hollmann und Ortsbürgermeister Norbert Bahl allen Geräten den nötigen Segen.

Urmitz, 20.06.2013

Besuch in Les-Noes

Am Wochenende vom 13. bis 15. September besuchten die Urmitzer ihre Freunde in Les Noes bei Troyes / Champagne. Die Partnerschaft Urmitz – Les Noes besteht seit 1981 und wird seither mit gegenseitigen Besuchen gepflegt und vertieft.

Bereits bei der Ankunft in Les Noes am Centre Pierre Rath gab es ein großes Hallo und der obligatorische Wangenkuss „la bise“ wurde eifrig ausgetauscht. Der Samstag führte die Urmitzer und ihre Gastfamilien etwa 60 km Richtung Paris zu „La Motte Tilly“ einem Land- und Jagdschloss an der Seine. Dieses noch mit originaler Ausstattung erhaltene Juwel aus dem Jahre 1754 wurde 1992 von der Marquise de Maillé an den französischen Staat vererbt mit der Auflage, es in originalem Zustand der Nachwelt zu erhalten. Aufgrund des Dauerregens fiel der Rundgang im Park relativ kurz aus, dafür war die Führung durch das Lustschloss umso beeindruckender, da man sich real in die Zeit der französischen Fürsten und Marquis vor Napoleon zurückversetzt fühlte. Originale Bilder, Wandmalereien und Möblierung vermittelten ein Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist.

Das gemeinsame Abendessen im Centre Pierre Rath stand voll unter dem Zeichen der 30-jährigen Freund- und Partnerschaft. Diese Partnerschaft wurde 1981 zwischen unserem Altbürgermeister und Ehrenbürger Erich Oden sowie dem damaligen Bürgermeister Pierre Rath ins Leben gerufen und besiegelt. Seither ist sie aus dem Urmitzer Leben und seiner jüngsten Geschichte nicht mehr wegzudenken. Sie hat mit ihrem Wirken maßgeblich zur deutsch-französischen Aussöhnung und Verständigung beigetragen und zu tiefen Freundschaften zwischen vielen Familien in beiden Gemeinden geführt.

Am Sonntagnachmittag gab es dann auch beim Abschied wieder Tränen und reichlich „la bise d’adieu“, aber auch Vorfreude auf das Wiedersehen mit unseren Freunden aus Les Noes im nächsten Jahr bei uns in Urmitz.

Neues Großspielgerät

Die vorhandene Spiellandschaft aus Holz auf dem Spielplatz 'Lehpfad' wies erhebliche Mängel auf. Einige Teilbereiche mussten sogar schon gesperrt werden.

Deshalb hat der Gemeinderat auf Empfehlung des Ausschusses für Jugend, Sport und Kultur die Anschaffung eines neuen Großspielgerätes der Firma Eibe zum Gesamtpreis von 7.200 € beschlossen. Dieses wurde zwischenzeitlich durch die Gemeindearbeiter aufgebaut und erfreut sich schon großer Beliebtheit.

Es handelt sich dabei um einen Turm mit Dach und Rutsche, der durch verschiedene Sprossenaufstiege erklommen werden kann. Die verbindende Wackelbrücke ist ein Hindernis, welches es zu überwinden gilt.

Durch die Ausführung in Edelstahl werden unsere Kleinen hoffentlich lange etwas von dem Spielgerät haben.

Steiger renoviert

Dank des großen persönlichen Engagements von Hartmut Frings erstrahlt der Schiffsanleger der Gemeinde Urmitz in neuem Glanz.

Willi Frings, der Onkel von Hartmut, fuhr das letzte Proviantboot auf dem Rhein. Auch wenn das Proviantboot nach Holland verkauft wurde, Aalschocker und Steiger zeugen noch heute von der Verbundenheit der Familie Frings zur Rheinschifffahrt. Schocker und Steiger sind zwischenzeitlich zu Wahrzeichen der Rheingemeinde geworden.

Daher kommt es dann wahrscheinlich auch, dass Hartmut Frings immer ein Auge auf den Steiger hat. In den letzten Tagen hat er viel seiner Freizeit geopfert, um dem Schiffsanleger am Stromkilometer 602,5 wieder ein frisches Aussehen zu verpassen. Ortsbürgermeister Norbert Bahl bedankte sich im Namen der Ortsgemeinde ausdrücklich für dieses besondere ehrenamtliche Engagement.

Der Steiger hat eine lange und wechselvolle Vergangenheit. Er war unmittelbar nach dem Krieg Teil einer Schiffsbrücke in Koblenz. Später diente er dem Wasser- und Schifffahrtsamt als sogenannte Schute zum Transport von Kies und endete dann vorläufig zum Verschrotten im Wallersheimer Hafen. 1983 erwarben die Gebrüder Frings die Schute für ihr Schiffsproviantunternehmen, denen bis zu diesem Zeitpunkt der Aalschocker als Anleger gedient hatte. Bis zum Verkauf des Proviantbootes im Jahr 2005 erfüllte er diesen Zweck.

Auf Anregung mehrerer Ortsvereine beschlossen in den Jahren 2006 und 2007 die Gemeinderäte von Urmitz und Kaltenengers den gemeinsamen Kauf des Steigers. Nach dem folgenden Umbau für Zwecke der Personenschifffahrt, steht er seit 2008 als Schiffsanleger zur Verfügung.

Kriegsgräbersammlung

„Unschätzbar ist, was niemals wiederkehrt.“
Erfolgreiche Urmitzer Sammelaktion für die Kriegsgräberfürsorge

Am 04. November fand in Urmitz die diesjährige Haussammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt. Der Volksbund widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen.
In 14 Sammelbezirken gingen jeweils ein Vertreter der Urmitzer Ortsvereine oder des Gemeinderates zusammen mit einem Soldaten ihrer Patenschaftskompanie, der 5. Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons 283 aus Lahnstein, von Haus zu Haus. Ortsbürgermeister Norbert Bahl war sehr froh, die Soldaten mit ihrem stellvertretenden Kompaniechef Hauptmann Pasqual Barheier und dem Kompaniefeldwebel Fred Johann begrüßen zu können, die sich auch durch das regnerische Wetter nicht hatten abschrecken lassen. „Mit 2.199 Euro wurde hervorragendes Sammelergebnis für die Gute Sache erzielt.“, konnte Bahl nach der Zählung feststellen. Im Anschluss konnten sich alle Teilnehmer noch bei einer leckeren Gulaschsuppe stärken.
Die Verwaltung dankt nochmals allen Sammlern, aber auch den Urmitzer Bürgerinnen und Bürger, die mit einem durchweg freundlichen Empfang der Sammler und ihrer großzügige Spende zu diesem großartigen Erfolg beigetragen haben. Mit diesem Geld wird es wieder möglich, Fahrten zu Kriegsgräbern, nationale und internationale Jugendlager zur Pflege von Soldatenfriedhöfen sowie Informationsveranstaltungen an Schulen zu finanzieren. Allesamt sinnvolle Maßnahmen, Zeichen gegen Krieg und Gewalt zu setzen und zum Frieden mahnen.

St. Martin 2013

Am Donnerstag, dem 07. November, fand der diesjährige Martinsumzug, in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten und unter Beteiligung von Musikverein und Spielmannszug und natürlich mit St. Martin selbst, statt.

Vor dem Rathaus begrüßte Ortsbürgermeister Norbert Bahl die große Schar von Kindern und Erwachsenen. Die Kinder waren alle mit phantasievollen selbstgebastelten Laternen und Knollenfackeln ausgestattet. Als Anerkennung für ihre Arbeit verteilten die Beigeordneten Ursula Höfer und Johannes Weiler, sowie die Jugendpflegerinnen Bianca Stöppler und Alexa Kossmann-Hau kleine Geschenke.

Danach machte sich der Martinszug unter den Klängen von Musikverein und Spielmannszug auf den Weg. An der Spitze natürlich St. Martin selbst, der bereits seit einigen Jahren von Harald Kohlhaas eindrucksvoll dargestellt wird. Schimmel Gloria aus dem Stall der Familie Mertens darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

Gut abgesichert durch die Urmitzer Feuerwehr erreichte der Umzug kurze Zeit später das stattliche Martinsfeuer an der Rheinbrücke, welches traditionell der Jahrgang des 9. Schuljahres bereits Tage vorher kunstvoll aufgeschichtet hatte.

Vor Ort verteilten St. Martin und Bürgermeister an alle Kinder die leckeren Martinswecken. Bei Glühwein, Bier und Kinderpunsch ließen alle die Veranstaltung langsam ausklingen.

Zu Fuß über den Rhein

Im November 1963 wurde nach 18 Jahren Unterbrechung der Fußgängersteg an der Urmitzer Eisenbahnbrücke wieder eröffnet. Der Baubeginn hatte sich wegen der Diskussion über die Finanzierung der Baukosten bzw. die finanzielle Beteiligung der Gemeinden, insbesondere Urmitz, Kaltenengers und Engers, jahrelang verzögert.

Nach der Währungsreform hatte die Bahn zunächst 270.000 DM Beteiligung der Gemeinden an den Baukosten gefordert. Im Sommer 1952 standen schon 400.000 DM an Beteiligung zur Debatte. Die Gemeinden fühlten sich durch die Bahn in die Enge getrieben. Der Urmitzer Gemeinderat hatte aber keinen Zweifel an seiner grundsätzlichen Bereitschaft zur Beteiligung an den Baukosten gelassen. Schließlich beteiligten sich an den Baukosten die Landkreise Koblenz und Neuwied sowie die Gemeinden Urmitz und Kaltenengers. Damit war die Finanzierung perfekt und die Bauarbeiten begannen im Frühjahr 1963. Landrat Rittel weihte nach der Fertigstellung im November 1963 den 610 Meter langen Brückensteg ein.

Aalschocker renoviert

Der St. Nikolaus Schifferverein ist immer erster Ansprechpartner, wenn es um die Wahrzeichen der Rheinschifffahrt in Urmitz geht. Derzeit beschäftigen sich viele fleißige Hände mit der fachkundigen Renovierung des Aalschokkers.

Erbaut wurde dieser in den 20er Jahren in Holland. Ab 1956 befand er sich im Besitz der Familie Frings, die mit ihm Jahrzehnte lang Fischfang auf dem Rhein bei Rheinkilometer 604 betrieben hat. In den 50er Jahren wurden bis zu 6 Zentner Fisch pro Nacht eingeholt. Für den Fang waren drei Frischwasserbecken mit einer Länge von 4,55 m, einer Breite von 1,60 m und einer Höhe von 1,45 m bis 1,75 m an Bord. Das Fischernetz war 25 m lang und 12 m breit.

Als der Fischfang jedoch immer mehr zurück ging und der Schokker verschrottet werden sollte, hatte Willi Frings die Idee, ihn als Denkmal ans Land zu setzen. Im Jahr 1987 wurde ein günstiger hoher Wasserstand ausgenutzt und das Schiff an seinen heutigen Liegeplatz geschleppt, nämlich auf die Rheinwiesen in der Ortslage Urmitz.

Der Urmitzer Aalschokker ist einer der wenigen, wenn nicht sogar das einzige original erhaltenen Exemplar am Rhein. Auch wenn er jetzt "auf dem Trockenen sitzt", sind regelmäßige Instandsetzungsarbeiten erforderlich. Derzeit beschäftigen sich die Mitglieder des Schiffervereins mit der Renovierung des Mastes und der Erneuerung der Spanndrähte.

Erster Schritt war das Umlegen des Mastes. Heinz Stürmer, Friedhelm Repp, Günther Wilhelmus, Peter Zöller, Friedhelm Elingshausen, Heinz Schoor und Rüdiger Alke vom Museumsverein haben dabei kräftig mit Hand angelegt. Danach wurden der Anstrich am Mast erneuert sowie die Drähte, die maßgeblich zur Standsicherheit vom Mast beitragen, erneuert und gespannt. Die Arbeiten gingen durch den versammelten Sachverstand aus allen Sparten der Rheinschifffahrt zügig und diszipliniert vonstatten. Sicherlich hat auch die gute Verpflegung durch Liliane und Manfred Dilg sowie Carla und Sarah Repp dazu beigetragen. Bürgermeister Norbert Bahl ließ es sich nicht nehmen, die Getränke zu stellen.

Im Frühjahr beziehungsweise Sommer 2014 wird abschließend der gesamte Schokker neu gestrichen. Dabei hofft der Vereinsvorsitzende Friedhelm Elingshausen wieder auf viele fleißige Helfer aus den eigenen Reihen.

Auch in Zukunft wird der Aalschokker 'St. Georg' Spaziergänger und Fahrradfahrer, sowie die vorbeifahrenden Schiffer mit seinem Flaggenschmuck grüßen.

Weihnachtsmarkt 2013

Am 30. November eröffnete Ortsbürgermeister Norbert Bahl den nunmehr 10. Urmitzer Weihnachtsmarkt.

Auf Anregung von Urmitzer Ortsvereinen wurde 1995 erstmals ein Weihnachtsmarkt in Urmitz durchgeführt. Von Anfang an stand fest, dass ein Teil vom Erlös in Not geratenen 'Örmsern' zu Gute kommen soll.

So wurde auch in diesem Jahr lange auf das besondere Ereignis hin gearbeitet. Unter der Federführung des Organisationsteams Brunhilde Dötsch und Anja Risch boten die zahlreichen Ortsvereine und Privatpersonen wieder eine bunte Mischung von weihnachtlichen Dekoartikeln, Patchworkarbeiten, Kunsthandwerk und Hand- und Holzarbeiten.

Den musikalische Start machten der Männerchor 1887 Urmitz gemeinsam mit den Kindergartenkindern. So gehören zum Beispiel Lieder wie die "Weihnachtsbäckerei" nicht unbedingt zum Standardrepertoire des Männerchors. Den vielen Gästen jedenfalls gefiel es.

Danach stimmte das Schüler- und Jugendorchester des Musikvereins viele schöne Weihnachtslieder an, die zum Mitsingen animierten. Der Weihnachtsmann, in Person von Willi Görg, hatte dann für die Kleinsten Überraschungen parat.

Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Von Kuchen und Waffeln über Backfisch, Spätzle und Würstchen bis hin zu Glühwein und Punsch war für alle bestens gesorgt. Auch hierbei sorgte der Musikverein mit seinen Blech- und Holzbläsern jeweils für gute Unterhaltung.

Seniorenfeier im Advent

Die Ortsgemeinde hatte für Sonntag den 15. Dezember 2013 wieder alle Bürgerinnen und Bürger die 65 Jahre und älter sind, zur Seniorenfeier im Advent eingeladen.

Zum einen bietet diese Veranstaltung zum Jahresende die Gelegenheit der Unterhaltung, andererseits soll natürlich auch festlich auf die anstehenden Weihnachtstage eingestimmt werden.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl war es eine besondere Freude die rund 220 Seniorinnen und Senioren im Foyer der Peter-Häring-Halle begrüßen zu können. Zu Beginn der Veranstaltung bat er die Anwesenden sich ein wenig Zeit zu nehmen, um die Weihnachtsbotschaft etwas näher zu betrachten. "Jeder kann dann versuchen, diese Stimmung auch über eine längere vor- und nachweihnachtliche Zeit hinaus festzuhalten, also nicht nur in der Adventszeit und an den Weihnachtsfeiertagen. Während dieser Zeit erinnern wir uns an das Weihnachtsgeschehen, an die frohe Botschaft von Christi Geburt, an die Menschwerdung Gottes. In Bethlehem, in der Krippe eines Stalls, im Kleinen und Unscheinbaren also, ist vor über 2000 Jahren etwas passiert, das die ganze Welt, die Menschheit und unser Zusammenleben stark beeinflusst hat. Dabei geht es um das menschliche und helfende Miteinander, um Freude und Frieden in unserer oft zerstrittenen und interessenorientierten Welt – im Großen wie im Kleinen. Es wäre gut, wenn viele Menschen versuchten, dieses Signal, diesen Impuls, der damals in die Welt ging, aufzunehmen."

Dafür das dies gelang, sorgten die Kinder der Kindertagesstätte und den dritten Klassen der Grundschule, die weihnachtliche Singspiele und Lieder einstudiert hatten. Der Urmitzer Männergesangverein zeigte anschließend, dass durchaus auch weihnachtliches Liedgut zu seinem Repertoire gehört. Jugend- und Stammorchester des Musikvereins gaben abschließend anspruchsvolle Musikstücke, als auch Weihnachtslieder zum Besten. Ohne Zugabe kamen sie erwartungsgemäß nicht von der Bühne.

Norbert Bahl dankte abschließend der Gemeindesekretärin Roswitha Weinand für die Gesamtorganisation, den Gemeindearbeitern und vielen Helfern aus den Ortsvereinen, dem Team der Jugendpflege und Privatpersonen, die sich zur Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung bereit erklärt hatten. "Ob Bestuhlung, Dekoration, Technik, Kaffee und Kuchen, Schnittchen, Tische eindecken, Spülmobil, Thekendienst, Bedienung oder Fahrdienst, das alles ist wieder ein gutes Beispiel für die funktionierende Dorfgemeinschaft und auch ein Stück Wertschätzung für unsere Seniorinnen und Senioren", so Bahl.

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