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Rückschau auf 2014

3. Abschnitt der Urnenwand

Allgemein ist eine deutliche Zunahme von Urnenbeisetzungen festzustellen. Es gibt immer weniger religiös motivierte Vorbehalte gegen diese Bestattungsform.

Die entsprechende Nachfrage hat in unserer Gemeinde dazu geführt, dass diese Art der Bestattung in fast jeglicher Form zugelassen ist. Von der Beisetzung einer Urne im Familiengrab über gesonderte Urnengräber bis hin zur Urnenwand ist jede Variante möglich.

Vier große Urnenwände mit zeitlosem Erscheinungsbild stehen seit mehreren Jahren. Dabei sind jeweils zwei Wände durch ein Dach verbunden. Bei 21 Kammern pro Wand stehen damit bei jeder der Anlagen 84 Kammern zu Verfügung.

Wegen der großen Nachfrage nach überirdischen Urnenbeisetzungen hat die Verwaltung bereits mit dem 3. Abschnitt einer Urnenwand begonnen. Noch im alten Jahr wurde die Schönwetterperiode genutzt, um die Fundamente fertig zu stellen. Sobald in der Ratssitzung am 6. Februar der Haushaltsplan 2014 beschlossen ist, werden die weiteren Arbeiten, baugleich zu den bestehenden Anlagen, fortgeführt. Insgesamt sind dafür 66.000 Euro veranschlagt. Jeweils 28.000 Euro pro Wand und 10.000 Euro für die Dachanlage.

Auch der 3. Abschnitt der Urnenwand wird sich unproblematisch in den bestehenden Friedhofsraum einfügen und durch seine Ausführung mit Naturmaterialien auch noch in Jahrzehnten überzeugen.

Sabinas Bücherwurm

Zur Neueröffnung von Sabina Quirins Bücherladen in Urmitz überbrachten Ortsbürgermeister Norbert Bahl und Ortsbeigeordneter Johannes Weiler die Glückwünsche der Gemeinde.

Bereits im Jahr 2006 hatte sich die gelernte Bürokauffrau in dem schönen Fachwerkhaus in der Hauptstraße 45 ihren Traum vom eigenen Bücherladen verwirklicht. Jetzt konnte sie die Räumlichkeiten zur Straßenfront hin vergrößern.
In gemütlichem Ambiente finden Lesefreunde alles was das Herz begehrt, vom Kinderbuch über Jugendromane bis zum Krimi oder Thriller. Daneben sind natürlich auch Glückwunschkarten, Schreibbedarf und Geschenkpapier im Sortiment.

Laut Sabina Quirin kann sie sich auf viele treue Stammkunden stützen, die sich bei ihr regelmäßig mit dem neuesten Lesestoff versorgen oder einen Gutschein für den nächsten Geburtstag benötigen. Allen Unkenrufen zum Trotz ist auch beim Strandurlaub das Buch in Papierform immer noch der Favorit. Was nicht vorrätig ist, liegt innerhalb von 24 Stunden zur Abholung bereit.

Norbert Bahl bedankte sich insbesondere für den Service, den Frau Quirin im Rahmen der Schulbuchausleihe bietet. Unterstützt von ihrem Mann Ottmar gibt es für Schulbücher sogar den kostenlosen Einschlagservice, damit die Bücher noch lange gut aussehen.
Auch für Sonderaktionen ist Sabinas Bücherwurm immer zu haben, sei es die Büchernacht mit der Grundschule oder die Ladys-Night, in der Frauen voll auf ihre Kosten kommen.

Der Bücherwurm ist außer mittwochs von 9 bis 12 Uhr sowie von 14:30 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Örmser Spielplätze haben neue Namen

Im Rahmen eines Wettbewerbs haben Schülerinnen und Schüler der Grundschule St. Georg den 4 Urmitzer Spielplätzen einen Namen gegeben.

Seit Jahren ist es Ortsbürgermeister Norbert Bahl ein Dorn im Auge, dass die 4 Urmitzer Kinderspielplätze lediglich nach ihren jeweiligen Straßennamen bezeichnet werden. So sind derzeit noch Spielplatz „Von-Scheben-Straße“, „Kreuzgässchen“, „Römerstraße“ und „Pappelweg“ gängige aber auch sperrige Bezeichnungen.

Mit einem persönlichen Schreiben hat er sich deshalb an die Grundschulkinder gewandt und einen Ideenwettbewerb ausgelobt. Insgesamt 33 Kinder aus den Klassen 2 bis 4 haben sich daran beteiligt. Bei der Vielzahl der teils originellen Vorschläge war es dann auch nicht leicht, sich für die richtigen Namen zu entscheiden, so Bahl.

In Abstimmung mit den Ortsbeigeordneten und den Fraktionsvorsitzenden ist die Wahl auf folgende neue Namen gefallen.
Der insbesondere für Kleinkinder neu gebaute Spielplatz in der Von-Scheben-Straße heißt künftig „Zwergenspielplatz“. Der direkt am Rhein gelegene Platz am Kreuzgässchen wird den Namen „Rheinspielplatz“ tragen. Gut zu merken ist der „Römerspielplatz“ in der Römerstraße. Wegen der Nähe zur Straße ‚Im Feld‘ und des darauf befindlichen Kleinspielfeldes, wird der Spielplatz im ‚Pappelweg‘ künftig „Feldspielplatz“ heißen.
Als Gewinner des Wettbewerbs hat Norbert Bahl gemeinsam mit Schulleiter Thomas Rauch Lea Oster und Laura Fetz aus der Klasse 4 und Tobias Hinterseher aus der Klasse 3a ausgezeichnet. „Ich bin froh, dass ihr geholfen habt. Mir selbst sind nämlich keine guten Namen eingefallen“, lobte der Bürgermeister die Kinder. Als kleines Dankeschön überreichte er ihnen Einkaufsgutscheine eines Spielzeugfachmarktes.

Heiligenhäuschen eingeweiht

Urmitz ist bekannt für den Zusammenhalt seiner Dorfgemeinschaft und auch dafür, dass man hier gerne feiert. Viele unserer Veranstaltungen finden in der Dorfmitte am Rathaus statt, so zum Beispiel der Weihnachtsmarkt, die Kirmes, die Rathausstürmung an Karneval oder auch die Fackelprämierung an St. Martin.

Durch die ungünstige Bebauung verteilten sich dann die Menschen ohne Blickkontakt auf Ringstraße und Koblenzer-Straße. Deshalb war es schon lange ein Wunsch, den Ortsmittelpunkt, der aus einer Straßenkreuzung hervorgegangen und jetzt nach unserer französischen Partnergemeinde benannt ist, funktional zu stärken und gestalterisch aufzuwerten. Mit einer solchen Maßnahme sollte darüber hinaus die Wohnqualität für die umliegenden Wohngebäude verbessert werden. Dies wurde bereits als Maßnahmenschwerpunkt im Dorferneuerungskonzept von 1990 dokumentiert.

Das Jahr 2009 eröffnete diese Perspektive. Am 30. Juni gab es einen Vororttermin mit den Eigentümerinnen des Hauses ‚Koblenzer-Straße 5‘. Diese erklärten sich bereit, das Haus an die Gemeinde zu verkaufen. Das war der Startschuss für gestalterische Aufwertung des Les-Noes-Platzes.
Unstreitig war von Anfang an, dass das auf nur 30 qm stehende zweigeschossige Haus mit einer Wohnfläche von 45 qm abgerissen werden soll. Da das Heiligenhäuschen an dem Haus angebaut war, musste auch dieses abgerissen werden. Wichtig war aber allen Beteiligten, dass das Heiligenhäuschen mit dem daneben stehenden Basaltkreuz vor Ort erhalten bleibt. Für die Gestaltung des Umfeldes gab es die Prämisse, dass für Veranstaltungen möglichst viel zusätzlicher Platz gewonnen wird. Dies sollte insbesondere durch transportable Elemente erreicht werden. Nachdem die Denkmalpflege mitgeteilt hatte, dass gegen Abriss und Neubau des Heiligenhäuschens keine Bedenken bestehen, wurden die Gemeindegremien beteiligt.
Das Büro Sprengnetter erarbeitete Gestaltungspläne und Förderanträge. Das Jahr 2010 war geprägt von Ortsterminen, auch mit der Kreisverwaltung und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion. Im Juli 2010 wurde der Antrag auf Gewährung einer Zuwendung im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms 2011 über Kreis und ADD an das Ministerium des Innern und für Sport gestellt. Im Dezember 2010 fasste der Ortsgemeinderat den Beschluss zum Platzausbau, was Voraussetzung für den Zuschuss durch den Kreis war.
Die Gesamtmaßnahme wurde mit insgesamt 122.000 € geplant - durch Eigenleistungen und Einsparungen an anderer Stelle mussten letztlich jedoch nur rund 90.000 € ausgegeben werden. Als Förderbetrag wurden maximal 40 % für den Abriss von Wohnhaus und Heiligenhäuschen, sowie für die Platzgestaltung mit Neuerrichtung des Heiligenhäuschens 50 % in Aussicht gestellt. Zum Abriss des Gebäudes ‚Koblenzer Straße 5‘ wurde seitens der ADD ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn genehmigt. Die Arbeiten wurden durch die Abteilungen Tief- und Hochbau der VG-Verwaltung in Auftrag gegeben und weiter begleitet.
Nach dem Abriss des Wohnhauses wurde der Keller verfüllt und die Wand zum Nachbarhaus saniert. Die Kapelle selbst wurde von der Firma Samland gebaut und unter großem öffentlichen Interesse als eine Art ‚Fertigmodul‘ an einem Stück mit Kranwagen aufgesetzt. Dabei wurde durch eine Basaltstufe das örtliche Gefälle ausgeglichen. Durch die Verwendung von Blaupflaster wurde die Platzfläche optisch vom Gesamtplatz abgegrenzt. Der Gemeindearbeiter Hans-Josef Helf hat die Dacheindeckung mit Naturschiefer übernommen. Durch herausnehmbare Poller wurde das Umfeld vor Fahrzeugen geschützt. Die alte Straßenlaterne konnte durch die Installation von Bodenstrahlern wegfallen. In Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde wurde bei der gesamten Gestaltung besonderen Wert auf die Verwendung von regionaltypischen Materialien und Verzierungen gelegt.

Die Entstehung des Heiligenhäuschens selbst ist leider nicht historisch dokumentiert. Interessant sind in dem Zusammenhang aber die Hinweise von Walter Häring. Das Bauwerk war aus Bimsstein errichtet. Erst 1845 ist es dem Koblenzer Bauinspektor Ferdinand Nebel gelungen aus Bims, Kalk und Wasser einen Bimsstein herzustellen. Die erste Bimsproduktion in Urmitz erfolgte 1854. Da vielerorts nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1871 Soldaten als Dank für die gute Heimkehr Kapellen gestiftet haben, könnte auch unsere Kapelle aus dieser Zeit stammen.
1984 wurde das Heiligenhäuschen letztmalig renoviert. Der Text der Urkunde in der Dachspitze lautet: „Durch Spenden der Anlieger und der Nachbarschaft, sowie Material- und Sachspenden von den Firmen Alois Helf Dachdeckermeister, Willi Kohl Fließenlegermeister, Hermann Helf Maurermeister, Peter Dötsch Steinmetzmeister Kaltenengers wurde die Renovierung ermöglicht. Alle Arbeiten sind unentgeltlich ausgeführt worden von Peter und Gertrude Weber, Karl-Heinz Dott, Heinz Ringel, Wilfried Goldberg und Hans Kähs. Allen Spendern und freiwilligen Helfern sei Dank gesagt und Gottes Segen sei mit ihnen.“

20 Jahre Örms - Maybole Pipe Band

In diesem Jahr besteht die Freundschaft mit der Maybole Pipe Band bereits 20 Jahre. Anlässlich des Jubiläums besuchten uns unsere schottischen Freunde mit einer Abordnung von 16 Personen am Karnevalswochenende. Bei vielen Veranstaltungen im Ort sind die Dudelsackspieler nicht mehr wegzudenken. Viele persönliche Freundschaften haben sich über die Jahre entwickelt

Die offizielle Jubiläumsfeier fand am 28. Februar im Gasthaus "Zur Post" statt. An den Wänden waren zahlreiche Fotos aufgehängt, welche die vielen gemeinsamen Veranstaltungen der letzten 20 Jahre nochmals aufzeigten. Bei Musik, leckerem Essen und natürlich reichlich Flüssignahrung, verbrachten die Anwesenden einen schönen Abend. Besonderer Höhepunkt war natürlich ein Auftritt der Pipe Band sowie ein hervorragendes Solo von Pipe Major Gavin Nicol.

Die folgenden Tage nutzte die Pipe Band noch zum Besuch verschiedener Karnevalsveranstaltung. Unter anderem unterstützten sie die Möhnen beim Rathaussturm und bereicherten den Prinzenball der KG mit einem Auftritt.

Der Gegenbesuch in Maybole erfolgt am Wochenende vom 29.05.-01.06.2014. Zum Rahmenprogramm gehört ein Ausflug in die Umgebung sowie eine Whiskyprobe, die in Schottland nicht fehlen darf. Die Anreise erfolgt in Eigenregie, bei der Suche von Übernachtungsmöglichkeiten sind uns unsere schottischen Freunde behilflich. Anmeldungen nehmen Andrea und Christian Feix entgegen.

Ausführliche Informationen zur Maybole Pipe Band gibt es im Internet unter maybolepipeband.com.

Rathaus in närrischer Hand

Karnevalsamstag wurde Ortsbürgermeister Norbert Bahl unliebsam bei seiner Büroarbeit im Rathaus gestört.

Auf dem Les-Noes-Platz hatte sich ein buntes Völkchen versammelt und forderte unter lauten Rufgesängen die Schlüssel zu Rathaus und Gemeindekasse. Wortführer der Narren waren die Örmser Möhnen, allen voran Gräfin Adele und Graf Gudrun von den fahrenden Musikanten. Zur Verstärkung hatten sie sich die Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß, sowie die schottische Maybole Pipe Band mitgebracht.

Norbert Bahl versuchte alles, um die Möhnen wieder los zu werden. Hier seine Ansprache vom Rathausfenster im Wortlaut:

So manches Jahr kamt ihr zum Sturm, auf diese schöne Ratsbastion.
Doch heute hier, ich muss fast lachen, das sind ja mal ganz neue Sachen.
Es führt euch nicht ein starker Mann, der gegen mich hier kämpfen kann.
Ihr traut euch her als Musikanten – und obendrein, jeder eine Frau – Auauauau.
Im Hause hier tagen Ortschef und Rat, allesamt Leute von Format.
Und ihr wollt unser Rathaus stürmen, glaubt wohl, wir würden einfach türmen.
Und das nur wegen einer Frau – Auauauau.
Adele und Gudrun, ich geb es zu, ihr seht gut aus, traut euch zur Stürmung vor dieses Haus.
Will euch hier nun nicht etwa kränken, will aber reinen Wein einschenken.
Ihr seid beide doch nur ´ne Frau – Auauauau.
Ein jeder weiß – ´ne Frau kann kochen, Wäsche waschen, Strümpfe stopfen.
Nur ein richtiger Mann beherrscht den Kampf, hat wirklich Mut und richtigen Dampf.
Ihr dagegen seid nur ´ne Frau – Auauauau.
Drum schlag ich vor – geht jetzt nach Haus, schlagt dieses Angebot nicht aus.
Geht euern Männern Süppchen kochen, vielleicht noch die eine oder andere Socke stopfen.
Denkt immer dran, ihr seid ´ne Frau – Auauauau.


Die Worte des Bürgermeisters trugen allerdings nicht zur Beruhigung der Massen bei. Die Möhnen ließen sich auch nicht von ihrem Vorhaben abbringen, als Norbert Bahl einige Münzen aus dem Fenster warf.
Nach kurzer Beratung einigte man sich darauf, dass der Rathausschlüssel übergeben wird, wenn die Möhnen einige knifflige Fragen des Bürgermeister beantworten können. Erstaunlicherweise wurden innerhalb kürzester Zeit die Fragen nach dem Datum der ersten urkundlichen Erwähnung der Gemeinde, der Anzahl der Ratssitze sowie der Entstehung des Urmitzer Liedes "Oh du mein schönes Urmitz" richtig beantwortet.
Abschließend musste jeder noch ein Gläschen Rotbäckchen trinken, weil Bahl verhindern wollte, dass Viren ins Rathaus eingeschleppt werden.

Danach war es unumgänglich den Schlüssel herausgeben und die Narren in den Sitzungssaal einziehen lassen. Dort verbrachten alle ein paar schöne Stunden bei Tanz und Musik. Peter Kirch von der Karnevalsgesellschaft forderte dabei die Narren zum verstärkten Trinken auf: "Das ist die beste und effektivste Form der Steuerrückerstattung."

Örms gesäubert

"In unserem Heimatlied heißt es 'Oh du mein schönes Urmitz, mein Heimatort am Rhein'. Dass dies so ist, ist kein Selbstläufer. Auch bei uns entsorgen viele Zeitgenossen ihren Müll in der Natur. Deshalb freue ich mich über die vielen fleißigen Helfer, die dem heute Abhilfe schaffen wollen."

Mit diesen Worten begrüßte Ortsbürgermeister Norbert Bahl am 15. März rund 100 Personen auf dem Parkplatz der Peter-Häring-Halle, denen Urmitz am Herzen liegt und die deshalb zur Ortsverschönerung beitragen wollten.

Nachdem Joachim Hommer, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins, die 8 Sammelgruppen eingeteilt hatte, machten sich alle mit Eimern und Handschuhen ausgestattet auf den Weg zu Wirtschaftswegen, an den Rhein und in die Urmitzer Flur. Darunter Kindergartenkinder, der Jugendtreff, Pfadfinder, Anglerclub, Sportverein, Spielmannszug, Museumsverein, Feuerwehr und viele mehr. Begleitet wurden sie von einigen Traktoren mit Anhängern, auf denen die Müllsäcke abgelegt werden konnten.

Neben dem üblichen Abfall wurde in diesem Jahr erstaunlich viel Metallschrott im 40 cbm Container entsorgt, den die Kreisverwaltung zur Verfügung gestellt hatte. Leider wurde die Sammelaktion von andauerndem Nieselregen begleitet, der allen Beteiligten zu schaffen machte. Gemeindearbeiter Hubert Hoffend und Thomas Hoffend vom Spielmannszug hatten die besonders herausfordernde Aufgabe übernommen, die Grünstreifen entlang der stark befahrenen L 126 von Verpackungsmaterial der Fast-Food-Ketten zu reinigen. Schließlich handelt es sich bei dieser Ortseinfahrt um die Visitenkarte von Urmitz.

Im Anschluss konnten sich dann alle im Foyer bei Erbseneintopf und Würstchen wieder aufwärmen, den die Frauen und Männer vom Schifferverein gekonnt zubereitet hatten.

Besuch vom CRMC

Die Mitglieder des Christlichen-Reisemobil-Clubs (CRMC) machten am Wochenende Zwischenstation auf dem Urmitzer Wohnmobilstellplatz.

Beim CRMC handelt es sich um christlich orientierte Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre Leidenschaft zum Wohnmobilurlaub und christlichen Grundwerte vereint. Rund 40 Mitglieder konnte Ortsbürgermeister Norbert Bahl am Wochenende auf dem Urmitzer Wohnmobilstellplatz begrüßen.

Er nutzte die Gelegenheit, kurz die Geschichte von Ortsgemeinde und Pfarrei aufzuzeigen, die bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 754 n. Chr. zurückreicht. Natürlich durfte auch der Hinweis auf den Heiligen Georg, den Namenspatron der Gemeinde, nicht fehlen.

Unter den Mitgliedern des CRMC waren einige „Wiederholungstäter“, die schon mehrere Kurzurlaube auf dem Platz verbracht haben. Die Gruppe bedankte sich bei Norbert Bahl mit einem Lied. Nach einem anschließenden Gebet machten sich alle auf den Weg ins Gasthaus „Zur Post“, wo der Saal für das Abendessen reserviert war. Für den nächsten Tag war bereits der Saal im Gasthaus „Zum Anker“ reserviert, bevor es dann mit den vielen Wohnmobilen, welche alle der obligatorische „Fisch-Aufkleber“ ziert, weiter nach Venlo ging.

Möglich gemacht hatten die besondere Aktion, die insbesondere den ortsansässigen Unternehmen zugute kommt, Hermann Wortmann und Reinhold Müller.

Straßenbaumaktion

32 Obstbäume wurden im Urmitzer Ortskern durch neue Bäume ersetzt.

Die vielen Zierkirschen und Apfelbäume in der Urmitzer Hauptstraße und im Hofacker sind zur Blütezeit zwar immer schön anzuschauen, das Obst selbst macht den Anliegern jedoch das ganze Jahr über zu schaffen. Deshalb hat die Ortsgemeinde aktuell 32 Zierobstbäume durch Kugelahorn ersetzt.

Diese Bäume sind sowohl bei der Reinigung des Umfeldes für die Anlieger, aber auch für die Gemeindearbeiter beim regelmäßigen Schnitt pflegeleicht. Die kompletten Arbeiten wurden durch die Gemeindearbeiter in Eigenleistung durchgeführt.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl ist sich sicher, dass die Gesamtkosten von rund 2.000 Euro eine nachhaltige Investition für das Ortsbild darstellen.

Das die Arbeiten pünktlich zum internationalen Tag des Baumes am 25. April 2014 durchgeführt wurden ist reiner Zufall, vielleicht aber auch ein gutes Omen.

Das perfekte Dinner

Zu einem „perfekten Dinner“ hatte Ortsbürgermeister Norbert Bahl ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in die Grundschule St. Georg eingeladen. Als kleines Dankeschön sollten die entsprechenden Personen einen Abend kulinarisch rundum verwöhnt werden.

In seiner Begrüßung wies Norbert Bahl darauf hin, dass die Rheingemeinde Urmitz im Wesentlichen vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger lebt. Dazu gehören natürlich in erster Linie die 30 Ortsvereine mit ihren vielen Veranstaltungen rund um das Jahr. "Daneben gibt es aber auch Menschen, die oftmals von der Allgemeinheit unbemerkt ihren Beitrag dazu leisten, dass Urmitz lebens- und liebenswert bleibt.", so Bahl.

Dazu gehören Lieselotte und Hans Dott, die für den Bildstock am Alten Schloss eine Patenschaft übernommen haben, Rüdiger Alke, der sich um die Erhaltung von historischen Objekten, wie zuletzt der kleinen Friedhofskapelle verdient gemacht hat, Maria Kohns, welche mit ihrem Team die Freizeitgestaltung von Seniorinnen und Senioren organisiert, Gerhard Kessler, der immer wieder nachhaltige Projekte zur Dorfverschönerung anstößt, Hartmut Frings, der aus eigenem Antrieb den Schiffsanleger der Gemeinde in Schuss hält und Hans-Josef Helf, der neben seiner Tätigkeit als Gemeindearbeiter hauptsächlich in den Abendstunden und an Wochenenden für jegliche Handreichung zur Verfügung steht. Einbezogen in den Dank wurden auch die ehrenamtlichen Ortsbeigeordneten Ursula Höfer, Sven Kreienbrock und Johannes Weiler sowie die Gemeindesekretärin Roswitha Weinand.

„Sie stehen hier stellvertretend für viele andere Einzelpersonen, die sich mit Herz für ihren Ort und die dort lebenden Menschen einsetzen. Dafür gilt Ihnen mein herzliches Dankeschön.“ betonte Bahl bei einem gemeinsamen Aperitif und dem Amuse Gueule, bestehend aus Lachs- und Forellenmousse sowie Blätterteig-Happen.

Auch wenn der ein oder andere Gast sich bereits über die Einladung selbst gewundert hatte, was im weiteren Verlauf des Abends dann geboten wurde, setzte sie erst recht in Erstaunen. Die Urmitzer Hobbyköche, eine „Bruderschaft der kochenden Männer“, zeigte ab jetzt ihr ganzes Können. An den festlich eingedeckten Tischen der Schulküche gelang es ihnen, vom Cappuccino von der Petersilienwurzel und einer Europaplatte mit Thunfisch, Algen, Scampi und Mozarella-Spieß über das Campari-Orangen-Sorbert, bis zum iberischen Schwein mit Spargel aus der Folie und Butterkartoffeln, die geladenen Gäste von Gang zu Gang immer wieder zu überraschen. Zum Abschluss wurde noch ein Mandel-Parfait mit Quarknocken und Schoko-Mousse auf Himbeerspiegel gereicht. Alle Anwesenden fühlten sich angesichts der qualitativ hochwertigen und schön präsentierten Speisen wie in einem Sternerestaurant. Ein großer Applaus war den Köchen sicher.

Die Urmitzer Hobbyköche sind eine Gruppe von 8 Männern, die sich seit sieben Jahren einmal im Monat zum gemeinsamen Kochen treffen. Wolfgang Wilbert, Karlfried Mohr, Achim Flöter, Armin Höfer, Peter Helff, Dieter Schmitz, Wolfgang Diebenbusch und Peter Dreier haben sich dabei der Perfektionierung der Essenszubereitung verschrieben, wobei das Gesellige natürlich nicht zu kurz kommt. Bereits bei früheren Veranstaltungen, zum Beispiel dem Empfang einer Delegation aus der französischen Partnergemeinde Les Noes, hatte die Gruppe ihr Können gezeigt. Norbert Bahl bedankte sich bei den Männern ganz besonders dafür, dass sie sich ebenfalls ehrenamtlich für diese gute Sache zur Verfügung gestellt und den tollen Rahmen geboten haben.

Bei netten Gesprächen fand der Abend seinen Abschluss. Sicher ist, das „Perfekte Dinner in Urmitz“ wird es wieder geben, für weitere stille Helfer, die sich das Jahr über für ihr Urmitz und die Allgemeinheit einsetzen.

St. Georg Kirmes

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wieder einmal konnten wir bei bestem Wetter unsere traditionelle St. Georg Kirmes feiern, eine Veranstaltung die mit ihren vielen Traditionen einmalig in der weiten Umgebung ist.

Ich danke allen, die aktiv in das Geschehen eingebunden waren, allen voran natürlich den Jungesellen sowie dem Georgs- und Schießjahrgang.

In 2015 findet unsere Kirmes übrigens vom 25. - 28. April statt und beginnt damit wieder am Samstag nach dem Georgstag.

Rundweg saniert

Aufgrund eines Beschlusses des Bauausschusses wurde der Wirtschaftsweg zwischen der Firma Rünz und Hoffend und der Abbiegung zum „Sämannskreuz“ Richtung Kaltenengers saniert.

Dieser wies an vielen Stellen Schäden auf, die auf dem beliebten Rundwanderweg einen Gefahrenpunkt für Radfahrer und Jogger darstellten.

Auf einer Gesamtfläche von 680 m² wurde der alte Belag entfernt und eine neue bituminöse Deckschicht eingebaut. Die Arbeiten wurden zum Angebotspreis von 12.277 € durchgeführt.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl freut sich, den Weg nach relativ kurzer Bauzeit wieder zur Nutzung freigeben zu können.

Kommunalwahlen

Liebe Bürgerinnen und Bürger! Ich danke Ihnen recht herzlichen für Ihren überwältigenden Vertrauensbeweis. Sie haben mich mit 83,4 Prozent im Amt bestätigt. Dafür danke ich Ihnen ganz herzlich. Ihr Votum ist mir auch Ansporn wie Verpflichtung, genauso engagiert weiter zu arbeiten.

Die Wahlbeteiligung entsprach mit rund 57,9 % fast den Zahlen der letzten Kommunalwahlen von 2009. Auch darüber bin ich froh, weil anderorts die Wahlbeteiligung teilweise sehr enttäuschend ist.

Ich bedanke mich bei allen beteiligten Wahlhelfern für ihren Einsatz. Insgesamt haben 40 Wahlhelfer in den 4 Wahlbezirken der Gemeinde mit ihrer guten Arbeit den reibungslosen Ablauf der Wahl sichergestellt.

Politik ist Teamarbeit aus Bürgerschaft mit Kirche und Vereinen sowie Ortsgemeinderat und Verwaltung. Ich werde auch zukünftig mit Verwaltung und Rat meinen Anteil dazu beitragen, dass es mit unserer schönen Gemeinde weiter vorangeht.

Ihr alter und neuer Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Hier gehts zum Wahlergebnis.

Bosnienhilfe

Die heftigste Flutkatastrophe der letzten 120 Jahren hat Bosnien und Serbien getroffen. Ganze Landstriche stehen unter Wasser, Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten. 1,3 Millionen Menschen sind vom Hochwasser betroffen, bisher gibt es über 40 Tote, Tausende mussten evakuiert werden, über hunderttausend Haushalte haben keinen Strom.

Viele Familien haben durch die zerstörerischen Wassermassen ihr Zuhause verloren und stehen buchstäblich vor dem Nichts. Besonders die ärmsten Familien leiden unter der Naturkatastrophe. So sind viele Familien obdachlos geworden. Besonders wichtig ist jetzt sauberes Trinkwasser – durch verschmutztes Wasser und Tierkadaver sind die Kinder durch Krankheiten bedroht.

Auch die Urmitzer Bevölkerung leistet Hilfe für die Betroffenen. Die dort eingetroffenen Sachspenden haben alle Erwartungen übertroffen. Eine Privatorganisation aus Neuwied konnte die Masse der Urmitzer Spenden nicht mehr aufnehmen und transportieren. So hat dann die Urmitzer Feuerwehr spontan die Logistik und den Transport von Gummistiefeln, Schaufeln, aber insbesondere auch Trinkwasser nach Köln übernommen. Von dort wird das Material gemeinsam mit Medikamenten von Apotheken aus der Verbandsgemeinde Weißenthurm auf den Weg gebracht.

Initiator Hermann Wortmann ist besonders Adele und Johannes Weiler, die ihre Garage als Sammellager zur Verfügung gestellt haben, Marion Höfer, die die Spenden der Pfarrgemeinde koordiniert hat und natürlich der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung des Wehrführers Nobert Oster für ihr Engagement dankbar.

Kinderspielfest in Urmitz

Zum zweiten Mal lädt der Förderverein des Urmitzer Kindergartens zu einem Kinderfest auf dem Sporthallen-Vorplatz ein. In Zusammenarbeit mit dem Kindergartenteam, der Jugendpflege, dem Elternausschuss und zahlreichen engagierten Eltern ist ein abwechslungsreiches Programm entstanden, mit Mitmachangeboten für Kinder und Eltern.

Am Sonntag, dem 1. Juni in der Zeit von 11 Uhr bis 16.30 Uhr dreht sich in Urmitz alles um Spiel, Spaß und Bewegung. Der Kölner Spielecircus ist mit seinen bunten Zirkuszelten vor Ort und hält in seiner Manege ein buntes Angebot aus Balancieren, Teller drehen, Pyramiden bauen, Tanzen, Singen, sich als Fakir üben oder Clownsgeschichten spielen bereit.

Bürgermeister Norbert Bahl hat das Fest wieder auf den Vorplatz der Peter-Häring-Halle geholt. Sollte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, steht die Halle zur Verfügung. Essen und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten.

Der Festplatz verwandelt sich an diesem Tag in ein Spieleland. Er wird Anziehungspunkt für Kinder und Familien.

Wer das Kinderfest für eine tolle Sache hält und mit Preisen für die Tombola oder mit einer Geldspende unterstützen möchte, kann das Vorbereitungsteam rund um Silke Fetz gerne ansprechen. Telefon 02630-968340

20 Jahre Urmitz und Maybole-Pipe-Band

Seit nunmehr 20 Jahren besteht eine gelebte Freundschaft zwischen Urmitz und der schottischen Maybole-Pipe-Band. Anlässlich des Jubiläums besuchte eine Abordnung aus Urmitz die Band in Maybole.

Der Besuch der Maybole-Pipe-Band ist mittlerweile ein fester Baustein im Urmitzer Karneval. Als Dankeschön für die jeweils freundliche Aufnahme in Urmitz hatte nun die Pipe-Band ins schottische Maybole eingeladen. Rund 20 Urmitzer machten sich somit auf den Weg zu der kleinen Marktstadt in Ayrshire, dem Hauptort der Landschaft Carrick.

Im Vereinslokal der Band wurden die Gäste herzlich begrüßt. Dabei durfte natürlich der ein oder andere Whisky nicht fehlen.

Für den nächsten Tag hatte Tom Fulton eine Besichtigungstour organisiert. So ergab sich die einmalige Gelegenheit, die schöne Landschaft rund um Maybole fachkundig kennen zu lernen. Geprägt ist die Gegend durch viele Erinnerungen rund um den schottischen Poeten Robert Burns (1759-96), den berühmtesten Dichter Schottlands und Nationalhelden. Auch die Meeresküste mit der spektakulären Landschaft und seinen Burgen und Schlössern ist einen Besuch wert. Der Abend fand einen familiären Abschluss im Haus von Julie und Andy Fulton. Alle Urmitzer wurden zum Abschied mit einem eigens konzipierten Jubiläumswhisky überrascht.

Der Höhepunkt der Jubiläumsfeier war ein schottischer Abend im örtlichen Carrick Centre. Liebevoll waren die Räumlichkeiten mit Bilderkollagen der letzten 20 Jahre, Luftballons und vielem mehr geschmückt. Zum Essen wurde von Haggis (Schafsinnereien) bis zum Black Pudding (gebratene Blutwurst) alles geboten, was die schottische Küche ausmacht. Neben dem obligatorischen Auftritt der Maybole-Pipe-Band gab es Überraschungseinlagen von örtlichen Tanzgruppen und Sängern. Ortsbürgermeister Norbert Bahl nutzte die Gelegenheit, den Band-Mitgliedern neben Fahne und Ortswappen jeweils einen eigens für diesen Anlass konzipierten Jubiläumsschal zu überreichen.

Hervorzuheben ist die herzliche und freunschaftliche Athmosphäre, die von der An- bis zur Abreise alle Urmitzer in Schottland verspürten. Viele nutzten die Gelegenheit und verbanden ihren Aufenthalt vor Ort mit einer Weiterreise ins schottische Hochland. Dies wird sicherlich nicht der letzte Besuch in Schottland gewesen sein.

Auflösungsappell

Im Rahmen eines feierlichen Appells auf dem Salhofplatz in Lahnstein verabschiedete sich das Führungsunterstützungsbataillon 283 in einem würdevollen Rahmen von der Öffentlichkeit. Gleichzeitig wurden die aus dem Auslandseinsatz zurückgekehrten Soldatinnen und Soldaten am Standort begrüßt und die bestehenden Patenschaften des Bataillons und der Kompanien beendet.

Rund 80 Gäste waren der Einladung des Kommandeurs Führungsunterstützungsbataillon 283, Oberstleutnant Christian Rainer Bartsch, gefolgt. Unter den Ehrengästen waren der Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur, Roger Lewentz, sowie die Landtagsabgeordneten Matthias Lammert und Frank Puchtler. Neben den Bürgermeistern und Abordnungen der Patenstädte wohnten viele Kommunalpolitiker, ehemalige Führungsunterstützer und Vertreter von befreundeten Vereinen dem Zeremoniell bei. Ihre Verbundenheit mit den Soldaten brachten die vielen Bürgerinnen und Bürger bei frühlingshaften Temperaturen als Zuschauer eindrucksvoll zum Ausdruck. Musikalisch umrahmte das Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz unter der Leitung von Hauptmann Thomas Andreas den Appell.

In seiner Rede betonte der Kommandeur besonders die Leistungen des Bataillons im Rahmen der Auslandseinsätze der Bundeswehr. Fast 500 Soldatinnen und Soldaten waren seit 2003 im Einsatz und brachten es auf über 60.000 Einsatztage. Rückblickend sagte er, nicht ohne Stolz: „Tragendes Element sind hierbei stets die Menschen gewesen, die dem Bataillon eine Seele geben. Sie, die ehemaligen und aktiven Angehörigen haben das Bataillon geprägt.“
Die Geburtsstunde des Führungsunterstützungsbataillons 283 begann am 1. August 1956, als Panzer-Fernmeldebataillon 5, auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Das Vorauskommando bestand aus vier Soldaten. Die ersten Fahrzeuge und das erste Fernmeldegerät konnte im September 1956 in Empfang genommen werden, die ersten ungedienten Rekruten traten am 16. Januar 1957 ihren Dienst an. Am 8 März 1957 verlegte das Bataillon nach Lahnstein in die Deines-Bruchmüller-Kaserne. Im Zuge von Strukturreformen verlegte das Bataillon mehrmals und wurde des Öfteren umbenannt. Die letzte Verlegung führte 1998 wieder nach Lahnstein und 2005 erfolgte die Umbenennung zum Führungsunterstützungsbataillon 283.

Mit der jetzt vorgenommenen Auflösung endet auch die langjährige Patenschaft zwischen der 5. Kompanie des Bataillons und der Rheingemeinde Urmitz. Ortsbürgermeister Norbert Bahl dankte allen Beteiligten für die jahrelange Unterstützung an Volkstrauertag, beim Umwelttag oder bei der der jährlichen Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Daneben haben gemeinsame Veranstaltungen wie Gästeschießen oder der Urmitzer Weihnachtsmarkt für einen regelmäßigen Austausch zwischen Bundeswehr und Gemeinde geführt. Als Erinnerung an die gemeinsame Zeit konnte Norbert Bahl eine Erinnerungsplakette entgegennehmen.

Schifferverein renoviert Aalschocker

Jetzt konnten endlich die Arbeiten zur Renovierung des Aalschockers in den Rheinanlagen abgeschlossen werden. Seit April war der Schifferverein mit dem Umlegen des Mastes, Schweißarbeiten, Erneuern des Anstrichs auf dem Achterdeck und vielem mehr beschäftigt.

Mit einem Helferfest in der Grillhütte bedankte sich Ortsbürgermeister Norbert Bahl bei Benno Bracht, Friedhelm Elingshausen, Wolfgang Höfer, Friedhelm Repp, Werner Weller, Günther Wilhelmus und Peter Zöller.
Brigitte Elingshausen, Carla Repp und Manfred Dilg hatten für das leibliche Wohl der fleißigen Helfer während der Arbeiten gesorgt. Für den Strom und das Lagern verschiedener Gerätschaften ist Willi Frings und der Familie Volk zu danken.

Der Aalschocker ist nicht nur ein Stück Fischfanggeschichte, er prägt die Rheinansicht von Urmitz und ist inzwischen ein Aushängeschild unserer Gemeinde.

Sitzbank gespendet

Die Firma ASSYX Gmbh & Co.KG hat den kürzlich neugestalteten Historienplatz an der Kreuzung Hofacker/Kaltenengerser Straße in Urmitz mit einer Sitzbank weiter aufgewertet.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl freute sich, die Bank direkt von den Geschäftsführern des Andernacher Unternehmens, Manfred Kessler und Alfred Rochlus, entgegennehmen zu können. Bahl wies darauf hin, dass er sich über jedes Engagement von Firmen und Einzelpersonen freue, welche einen Beitrag zur Aufwertung des Ortsbildes leisten wollen.

Die Firma ASSYX liefert vom Firmensitz Andernach ihre Produkte in die ganze Welt. Bei der Sitzfläche der Bank handelt es sich um einen neuen Verbundswerkstoff mit einem formstabilen, biege- und verwindungssteifen Furnierschichtholzkern und einer extrem verschleißresistenten Ummantelung aus Polyurethan. Dadurch ist das Material leicht wie Holz und dennoch haltbar wie Stahl. Mögliche Einsatzgebiete für die weltweit einzigartigen Bauteile sind Anwendungen wie Outdoorböden, Outdoormobiliar, Spielplätze und Brücken, sind aber auch für jegliche andere Anwendung, die ein haltbares, witterungsbeständiges Material benötigt, verwendbar.

Norbert Bahl ist sich sicher, dass die Bank an diesem Ort sowohl von den Einwohnern als auch Besuchern dankbar angenommen wird.

Helene Dott ist ein Jahrhundert alt

Am 29. Oktober konnten Ortsbürgermeister Norbert Bahl und die Ortsbeigeordnete Marion Höfer mit Helene Dott auf deren 100. Geburtstag anstoßen.

Die gute Stube in der Hauptstraße war dem Anlass entsprechend von morgens bis abends gut gefüllt. Darunter Geschwister, drei Söhne, 6 Enkeln und 8 Urenkeln, allesamt wieder mit ihren Familien sowie Nachbarn und Freunde. Viele Anekdoten und Geschichten rankten sich natürlich um das Leben von Helene Dott.

Die Jubilarin selbst, die auch mit ihren 100 Jahren keine Medikamente benötigt, blickt auf ein erfülltes Leben. Bereits im Alter von 13 Jahren unterstützte sie die Eltern in der Landwirtschaft, insbesondere nachdem ihr Vater jung verstorben war. Neben ihrer Arbeit als Hausfrau und Mutter half sie später auch ihrem Mann, der als Schneidermeister ein eigenes Textilgeschäft im Ort führte. Auf ihre Söhne, Enkel und Urenkel ist sie sichtlich stolz. "Alle gut gelungen", sagte sie im Gespräch mit dem Ortsbürgermeister.

Ihr Rezept für ein langes Leben hatte sie ja bereits bei ihrem 99. Geburtstag verraten: "Immer freundlich zu allen Menschen sein und viel lachen."

Im Namen aller Urmitzer Bürgerinnen und Bürger wünschen wir Helene Dott weiterhin Gesundheit und Gottes Segen.

Friedhofswege barrierefrei

Zurzeit werden die Wege des Urnengräberfeldes auf dem Urmitzer Friedhof neu angelegt.

Da Nutzer von Rollstühlen und Rollatoren einen größeren Platzbedarf haben, wurden die Friedhofswege in einer Breite von 1,80 Meter ausgebaut. Dies bietet auch Raum zum Richtungswechsel und vor allem zur Begegnung. Das Pflaster bildet darüber hinaus eine feste und ebene Fläche, die leicht zu befahren ist.

Damit kam die Verwaltung der Bitte von Einwohnern nach, die sich den barrierefreien Ausbau nach DIN-Norm gewünscht hatten.

Die Arbeiten selbst wurden in Eigenleistung durch die Gemeindearbeiter ausgeführt. Auch der Ausbau der noch verbleibenden Wege wird in dieser Breite erfolgen.

In der abschließenden Planungsphase ist eine zentrale Stelle auf dem Urnengräberfeld, an der Blumen und Kerzen abgestellt werden können.

Martinsumzug in Urmitz

Der Martinsumzug am 11. November war wieder ein großes Ereignis für die ganze Gemeinde. Zahlreiche Kinder fanden sich bereits um 17 Uhr vor dem Rathaus ein, um an der traditionellen Fackelprämierung teilzunehmen.

Von der Papierfackel bis zur Knolle, viele Prachtexemplare gab es zu bestaunen. Natürlich bekam auch jedes Kind seinen Preis. In der Zwischenzeit hatte die Freiwillige Feuerwehr bereits den ganzen Zugweg abgesichert, so dass sich der Umzug in Bewegung setzten konnte.

Unter den Klängen von Musikverein und Spielmannszug ging es dann über Ringstraße und Hauptstraße zum Martinsfeuer hinter der Rheinbrücke. Der Martinsjahrgang hatte in den vergangenen Tagen fleißig Brennmaterial gesammelt, so dass es ein herrliches Feuer zu bestaunen gab.

Wer wollte, konnte sich am Feuer mit St. Martin höchstpersönlich auf seinem weißen Pferd ablichten lassen. Danach verteilte dieser gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister die Martinswecken an die Kinder, während die Erwachsenen sich den Glühwein schmecken lassen konnten, den die Feuerwehr vor Ort anbot.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die an der Vorbereitung und Umsetzung der Veranstaltung mitgewirkt haben.

Kriegsgräbersammlung

Das Jahr 2014 – ein Jahr, in dem wir uns des Beginns des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren, des Beginns des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren, aber auch der Öffnung der Berliner Mauer vor 25 Jahren erinnern, hat für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine ganz besondere Bedeutung. In diesem Jahr wird sich ganz intensiv mit der Geschichte auseinander gesetzt.

Seit 1991 richtete der Volksbund 330 Friedhöfe des Zweiten Weltkrieges und 188 Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg in Ost-, Mittel- und Südosteuropa wieder her oder legte sie neu an. Rund 760.000 Kriegstote wurden bisher auf 82 Kriegsgräberstätten umgebettet.
In Urmitz hat die Sammlung für den Volksbund schon eine lange Tradition.

Auch wenn das Patenschaftsbataillon zwischenzeitlich aufgelöst wurde und somit einige Sammler fehlten, machte sich wieder ein gut gelaunter Sammeltrupp auf den Weg durch die Urmitzer Straßen. Nach 1,5 Stunden konnte das stolze Ergebnis verkündet werden. 1.722,30 € waren für den guten Zweck zusammengekommen. Ortsbürgermeister Norbert Bahl bedankte sich bei den Sammlern, die sich anschließend im Sitzungssaal des Rathauses bei Gulaschsuppe und Getränken stärken konnten, aber auch bei den Urmitzer Bürgerinnen und Bürgern, die mit einem durchweg freundlichen Empfang der Sammler und ihrer großzügigen Spende zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben.

Mit diesem Geld wird es weiter möglich sein, Fahrten zu Kriegsgräbern, nationale und internationale Jugendlager zur Pflege der Soldatenfriedhöfe sowie Informationsveranstaltungen an Schulen zu finanzieren. Allesamt sinnvolle Maßnahmen, Zeichen gegen Krieg und Gewalt zu setzen und zum Frieden zu mahnen.

Anneliese Höfer 99 Jahre jung

Die zweitälteste Bürgerin von Urmitz konnte am 19. November ihren 99. Geburtstag feiern. Unter den Gratulanten war natürlich auch Ortsbürgermeister Norbert Bahl, der die besten Wünsche von Rat und Verwaltung überbrachte.

Elisabeth Höfer hatte es sich nicht nehmen lassen, für den Anlass Geburtstagskuchen und Nussecken selbst zu backen. Mit ihrem Leben ist sie rundum zufrieden. „Durch meine Kinder habe ich schon viel Schönes von der Welt gesehen.“ Seien es die vielen Reisen mit Tochter Marliese, oder die Flüge nach Vancouver Island, wo sich Sohn Wolfgang vor Jahrzehnten als Professor niedergelassen hat. Beim Blick in die Fotoalben wusste sie da viel zu erzählen.

Auch wenn Elisabeth Höfer kürzlich das aktive Singen im Frauenchor eingestellt hat, an allen wichtigen Veranstaltungen im Ort nimmt sie noch rege teil. So hatte sie es sich auch nicht nehmen lassen, noch kurz vor ihrem Geburtstag das Konzert des Männerchors zu besuchen – schließlich singt dort ihr Schwiegersohn Walter mit. Auch für die Seniorenfeier im Advent hat sie sich bereits angemeldet.

Gesundheitlich ist das Geburtstagkind ein Phänomen. Außer einer Blinddarmoperation in jungen Jahren war sie noch nie im Krankenhaus. „Man muss nur immer auf sich achtgeben“, ist da ihre Strategie fürs alt werden. Das Einzige was Elisabeth Höfer vermisst, ist das Wandern, was immer ihr liebstes Hobby war. Jetzt muss halt das Spazieren gehen reichen, was auch noch gut funktioniert.

Auch wenn die große Geburtstagsfeier mit der ganzen Familie erst am Wochenende folgt, bei der Verabschiedung der Gäste lud sie schon zur Feier des 100. Geburtstages ein.

Der Weihnachtsbaum steht

Der Christbaum ist etwas mehr als 500 Jahre alt. Den Brauch, eine düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Symbol für neues Leben sowie Kerzen als Hoffnung auf mehr Licht zu schmücken, gab es schon immer.

Wie in jedem Jahr wurde direkt vor dem Rathaus ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Diesmal stammt die Tanne von Malermeister Willi Schäfer.

Der Transport erfolgte mit einem Gemeindtraktor, das Aufstellen des Baumes selbst wurde aus Sicherheitsgründen mit einem Kranwagen vorgenommen. Anschließend wurde der Baum mit Lichterketten und schönen Kugeln in rot und gold geschmückt. Als christliche Symbolfarben von Advent und Weihnachten gelten die Farben Grün und Rot. Grün symbolisiert die Hoffnung auf Leben im dunklen Winter und auch die Treue. Rot erinnert an das Blut Christi, das er vergossen hat, damit die Welt erlöst werde. Grün und Rot versinnbildlicht Christen die übernatürliche Hoffnung.

Die Gemeindeverwaltung ist sich sicher, dass sich in den nächsten Tagen viele Bürgerinnen und Bürger an dem Glanz des Baumes erfreuen werden und wünscht allen eine schöne Adventszeit.

Gelungene Adventsfeier im Foyer

"Rückblickend auf das Jahr 2014 bin ich nicht nur zufrieden mit den Kindern und Jugendlichen im Ort, auch von den Senioren wurde mir nichts Negatives zugetragen. Dafür vielen Dank."

Mit diesen humorvollen Worten begrüßte Ortsbürgermeister Bahl die Anwesenden im festlich geschmückten Foyer der Peter-Häring-Halle. Von 650 Senioren im Ort, die das Alter von 65 erreicht haben, waren 220 der Einladung der Gemeinde gefolgt.

Von langer Hand durch ehrenamtliche Helfer aus den verschiedenen Ortsvereinen vorbereitet, konnten so alle ein paar schöne adventliche Stunden verbringen. Unter der Moderation der Beigeordneten Marion Höfer folgte ein umfangreiches Programm mit Vorträgen von Kindertagesstätte und Grundschule, weihnachtliche Musik mit Arkordeonbegleitung von Willi Görg, verschiedene Vorführungen von Schülern der Musikschule MUSE sowie Liedvorträge des Kirchenchors. Den Abschluss machte traditionell der Musikverein mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen.

Zwischen den Aufführungen blieb bei Kaffee und Kuchen aber auch genügend Zeit für angeregte Gespräche.

Wehrführer wiedergewählt

In der Wahlversammlung am 18.11.2014 haben die Feuerwehrangehörigen der Feuerwehreinheit Urmitz den Wehrführer Norbert Oster für eine weitere Amtszeit vorgeschlagen.

In der öffentlichen Sitzung des Verbandsgemeinderates Weißenthurm am 17. Dezember wurde er deshalb von Bürgermeister Georg Hollmann mit Wirkung zum 1. Januar 2015 für eine weitere Amtszeit von zehn Jahren zum Wehrführer ernannt.

Norbert Oster wurde erstmals am 9. August 2002, zunächst kommissarisch, zum Wehrführer bestellt. Am 1 März 2004 erfolgte die erstmalige Ernennung. Zwischenzeitlich hat er alle erforderlichen Ausbildungsnachweise vom Truppmann und Geräteführer über den Maschinisten und Atemschutzgeräteträger bis hin zum Verbandsführer. Er wurde am 10. Oktober 2009 für eine 25-jährige aktive, pflichttreue Tätigkeit mit dem Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet und befindet sich zwischenzeitlich im Dienstgrad eines Hauptbrandmeisters.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl gratulierte dem wiedergewählten Wehrführer noch im Sitzungssaal und wünschte ihm weiterhin viel Erfolg bei der Wahrnehmung dieser für den ganzen Ort wichtigen Aufgabe.

Zum Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Weißenthurm wurde für weitere zehn Jahre Arnd Lenarz ernannt.

Auf ein Wort zum Jahresende

Liebe Urmitzer,
nun ist wieder die Zeit der Lichter und der Kerzen. Überall im Ort kann man hell erleuchtete Fenster sehen. Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und in wenigen Tagen schreiben wir das Jahr 2015.

Eine neue Jahreszahl, ein neuer Kalender, und damit liegen vielleicht auch ganz neue Chancen und Möglichkeiten vor uns. Nun wissen wir freilich, dass ein Jahreswechsel keine wirkliche Zäsur ist. Doch davon auszugehen, die Dinge neu in die Hand nehmen zu können, gibt Zuversicht und eröffnet Perspektiven.

Das Jahresende ist eine gute Zeit, Bilanz zu ziehen. Und ich glaube sagen zu können, dass wir in unserer Gemeinde eine positive Bilanz ziehen können.

Wir blicken zurück auf viele schöne Veranstaltungen unserer 30 Ortsvereine, sowohl im Großen als auch im Kleinen. Bei sozialen Aktivitäten, wie der Aktion Saubere Umwelt oder der Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, ist eine gute Resonanz zu verzeichnen. In Kindertagesstätte, Grundschule und Jugendtreff wurde hervorragende Arbeit geleistet. Dies hat vielleicht auch mit dazu beigetragen, dass im Gegensatz zu manchen Vorjahren keine Probleme mit unseren Heranwachsenden zu verzeichnen waren. Erwähnt werden muss auch der Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich – oftmals unbemerkt - rund um das Jahr mit Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten an den vielen erhaltenswerten Dingen im Ort beschäftigen.

Hervorzuheben ist auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde, die immer das Wohl der Menschen in Urmitz zum Ziel hat. Mit Freude blicke ich auch auf die erfreuliche finanzielle Situation, die den guten Steuerzahlern, ob Bürger oder Unternehmen zu verdanken ist.

Als eines der größten Projekte wird uns in den nächsten Jahren die Entwicklung des neuen Baugebietes „Südlicher Ortsrand“ beschäftigen. Dies ist erforderlich, um jungen Familien Perspektiven im Ort bieten zu können.

Unter dem Strich bleibt: Urmitz ist eine liebens- und lebenswerte Gemeinde mit viel Herz!

Liebe Bürgerinnen und Bürger, Sie alle haben dazu beigetragen alte Traditionen zu wahren aber auch sich bietende Chancen zu nutzen um Neuem den Weg zu bahnen. Dafür Ihnen allen mein ganz besonderer Dank und Wertschätzung.

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen von Verwaltung und Gemeinderat, ein frohes Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches, friedliches und gesundes neues Jahr.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Renovierung der Sporthalle

Wie unschwer zu erkennen ist, haben seit einigen Tagen umfangreiche Baumaßnahmen an der Peter-Häring-Halle begonnen.

Im Zuge der Bauunterhaltung werden die gesamten Außenwandflächen der Flachdachbereiche an der Sporthalle, einschließlich Gymnastikhalle, mit einem Überholungsanstrich versehen. Ebenso werden derzeit die Außen-Holzflächen des Foyers abgeschliffen und erhalten einen Holzschutzanstrich.

Parallel dazu wird das Flachdach im Umkleide- und Fitnessbereich saniert, welches bereits an einigen Stellen undicht ist. Es ist vorgesehen, eine entsprechende Wärmedämmung mit den erforderlichen Dachdichtungsbahnen aufzubringen und die vorhandenen alten Lichtkuppeln durch neue wärmegedämmte Lichtkuppeln zu ersetzen.

Die jetzige Attikaverkleidung mit den Faserzementplatten wird am gesamten Flachdachbereich einschließlich der Gymnastikhalle entfernt und durch eine Titanzinkverkleidung ersetzt.

Die vom Ortsgemeinderat in seiner Sitzung am 16. Oktober vergebenen Arbeiten haben einen Gesamtumfang von 92.000 Euro.

Sanierung der Bahnunterführung

Mit Schreiben vom 28. Dezember hat sich die Gemeindeverwaltung an die Deutsche Bahn AG gewandt und auf den schlechten Zustand der Bahnunterführung am Bahnhaltepunkt Urmitz Rheinbrücke aufmerksam gemacht.

Im gleichen Schreiben wurde auch darauf hingewiesen, dass ein gefahrloses Durchqueren der Unterführung nicht in allen Fällen gegeben ist. So ist der schmale Bürgersteig zum Beispiel für Rollstuhlfahrer eine Herausforderung.

Die DB Netz AG hat wie folgt geantwortet:
"Es handelt sich in erster Linie um Oberflächenbeschädigungen im Bereich des Gewölbefußes. Grund ist hier die Spritzwasserbelastung aus dem Straßenverkehr. Die Stützmauern im Flügelbereich sind durch Risse und Abplatzungen beeinträchtigt. Sichtbare Risse im Putz des Gewölbes sind nur oberflächlich und werden ohne erkennbare Entwicklung mittels Rissmarken seit Jahren beobachtet. Die optischen Mängel werden im Frühjahr 2015 behoben."

Zur Situation des Fußgängerwegs wurde angemerkt, dass dies nicht die Aufgabe der DB Netz AG ist, sondern in der Zuständigkeit des Straßenbaulastträgers liegt."

Zur Klärung ob durch bauliche Maßnahmen eine Verbesserung der Situation für Fußgänger im Tunnel selbst möglich ist, wurde deshalb im Nachgang der Landesbetrieb Mobilität angeschrieben.

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