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Rückschau auf 2015

Närrischer Empfang im Rathaus

Am Samstag versammelten sich traditionell wieder die Urmitzer Narren im Sitzungssaal des Rathauses. Dieser Empfang ist jedes Jahr eine internationale Veranstaltung, lassen es sich die Freunde aus Hanworth bei London und die schottische Maybole-Pipe-Band doch nicht nehmen, Urmitz an Karneval einen Besuch abzustatten.

Zu Beginn der Veranstaltung bezog die Maybole-Pipe-Band Aufstellung vor dem Rathaus und nutzte das schöne Wetter, um ein paar Lieder zum Besten zu geben.

Im Saal grüßte dann Ortsbürgermeister Norbert Bahl das närrische Volk launisch in Versform.

"Heut spricht zu euch der Bürgermeister
und mancher denkt, welch Scheibenkleister.
Jetzt setzt er sich die Kappe auf
und Narretei nimmt ihren Lauf.
Doch glaubt mir, Narretei in diesem Haus,
die gibt es hier tagein, tagaus,
ist nicht auf Karneval beschränkt,
der Rat ist davon ganz durchtränkt..."

Die KG Grün-Weiß war in großer Formation mit seiner Tollität Tim II. dem handballspielenden Fohlen von der Helfsburg, den Pagen Paula und Hannah und Hospes Lukas erschienen. Die Urmitzer Möhnen wurden von Gräfin Adele und Graf Gudrun von den Fahrenden Musikanten angeführt.

Unter den Ehrengästen konnte Bahl die ehemalige Bundestagsabgeordnete Ursula Mogg, die Ehrenbürger Erich Oden und Manfred Kuhn, Pastor Thomas Gerber, Schulleiter Thomas Rauch und die Vereinsringvorsitzende Juliane Nieland begrüßen. Dave aus Hanworth wurde für seinen mittlerweile 30. Besuch beim Urmitzer Karneval besonders ausgezeichnet.

Anschließend heizten Rita und Hermann Britz als DJ´s der Truppe richtig ein. Eine Polonaise nach der anderen zog im Laufe des Nachmittags durch den Saal. Gegen Abend unterhielt Toni Fink die Gäste mit feinster Gitarrenmusik.

Erst gegen 20 Uhr löste sich die Versammlung langsam auf, um das Feiern beim Prinzenball in Kaltenengers fortzusetzen.

Lebensretter Jakob Hitz

Weil er am 1. August vergangenen Jahres zwei Jungen vor dem Ertrinken gerettet hat, ist der pensionierte Polizist Jakob Hitz aus Troisdorf mit der Rettungsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden.

„Jakob Hitz hat im Alter von 69 Jahren zwei bei Urmitz in den Rhein gestürzten jungen Menschen durch sein mutiges und selbstloses Verhalten das Leben gerettet“, sagte der Ministerialdirektor im Innenministerium, Randolf Stich, bei der Verleihung der Medaille in Mainz. Geistesgegenwärtig sei der pensionierte Polizist in den hochwasserführenden Fluss gesprungen und habe die beiden Jungen im Alter von zehn und zwölf Jahren aus dem Wasser gezogen.

Hitz war mit dem Wohnmobil auf Deutschland-Reise und hielt Rast auf dem Urmitzer Wohnmobilstellplatz. "Ich lag 200 Meter südlich der Eisenbahnbrücke am Rheinufer in der Sonne, als ich plötzlich die Hilferufe hörte", schildert Hitz das Geschehen. Ohne lange nachzudenken, sei er aufgesprungen und habe die beiden Jungen im Rhein am Kopf einer Kribbe in einem Strudel treiben sehen. Sofort hat er sich am Ufer eine "Schwimmnudel" geschnappt, sprang in den Fluss und die konnte er dem ersten Jungen so umlegen, dass er über Wasser blieb. Den Jungen brachte er gegen die starke Strömung zurück ans Ufer, wo er von andern Personen an Land gezogen wurde.

Dann stürzte sich Hitz wieder ins Wasser, um sich um den zweiten Jungen zu kümmern. In letzter Sekunde konnte Hitz eine Hand des Jungen greifen, der von dem Strudel schon unter Wasser gezogen wurde. Auch diesen Jungen konnte er unter großer Kraftaufwendung Personen an Land anreichen. Er selbst kam zunächst jedoch selbst nicht aus dem reißenden Strudel heraus. "Ich legte mich schließlich auf den Rücken, sammelte Kraft, und mit einer letzten Anstrengung konnte ich mich auf die Kribbe retten", sagte Hitz.

Letztlich musste auch eine 13 Jahre alte Schwester von einer heraneilenden Bootsbesatzung aus dem Rhein gezogen werden, die zuvor ins Wasser gesprungen war, um ihren Bruder zu retten.

Erster Beigeordneter Thomas Przybylla und Ortsbürgermeister Norbert Bahl nahmen ebenfalls an der Verleihung im Innenministerium teil und bedankten sich bei dem Retter für sein mutiges und schnelles Eingreifen, durch welches Leben gerettet wurden. „Jakob Hitz hat unter Einsatz seiner eigenen Sicherheit zwei junge Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Dies verdient unsere höchste Anerkennung“, so Thomas Przybylla. Norbert Bahl überreichte von Seiten der Ortsgemeinde Urmitz einen mehrwöchigen Gutschein für den örtlichen Wohmobilstellplatz. "Menschen wie Sie hat man besser dauerhaft vor Ort", meine er humorvoll.

Urmitz ist wieder sauber

Jedes Frühjahr ziehen Urmitzer Vereine und Gruppen durch Feld und Flur, um den dort liegenden Müll zu entsorgen. Zum 20. Jubiläum konnte Ortsbürgermeister Norbert Bahl besonders viele Helfer begrüßen.

Rund 150 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren am 14. März dem Aufruf zur diesjährigen Umweltaktion gefolgt. Da Schulleiter Thomas Rauch für diesen Tag einen Aktionstag zum Thema Müll angesetzt hatte, waren auch 53 Kinder aus den 3. und 4. Schuljahren mit ihren Lehrern erschienen.

Nachdem Joachim Hommer, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins, die 9 Sammelgruppen eingeteilt hatte, machten sich alle auf den Weg zu Wirtschaftswegen, an den Rhein, die Baggerseen und in die Urmitzer Flur. Darunter Vertreter von fast allen Ortsvereinen, 11 Kindergartenfamilien, Freiwilliger Feuerwehr und Gemeindearbeiter. Begleitet wurden sie von einigen Traktoren mit Anhängern, auf denen die vollen Müllsäcke abgelegt werden konnten. Dank einer Spende der Sparkasse Koblenz konnten in diesem Jahr erstmals alle Kinder mit einer gelben Signalweste ausgestattet werden.

Neben dem üblichen Abfall wurde in diesem Jahr erstaunlich viel Elektroschrott im 40 cbm Container entsorgt, den die Kreisverwaltung zur Verfügung gestellt hatte. Viele der Kinder waren darüber sehr erstaunt, zumal bereits diese wussten, dass es dafür offizielle Abgabestellen gibt. Einen Fund mussten die Mitglieder des Anglerclubs sogar der Polizei melden, da dieser mit einem Strafdelikt in Verbindung stand.

Im Anschluss konnte sich dann alle im Foyer bei Erbseneintopf mit Würstchen wieder aufwärmen, den die Frauen und Männer vom Schifferverein gekonnt zubereitet hatten.

Nochmals vielen Dank allen fleißigen Helferinnen und Helfern.

Mit Jesus im Boot

Urmitz ist als Rheingemeinde eng mit dem Fluss und der Schifffahrt verbunden. Deshalb hat sich die Ortsgemeindeverwaltung jetzt auch für einen stilisierten Bootsrumpf als Gedenkstätte für das Urnenfeld auf dem Friedhof entschieden.

Für Christen ist das Boot Sinnbild für die Gemeinde in den Wogen des Weltgeschehens. Gemeinsam ist sie auf dem Meer der Zeit unterwegs. Die frühesten christlichen Schiffsdarstellungen (auf Grabmälern) symbolisieren die Lebensfahrt des Verstorbenen zum Hafen der Ewigkeit.

Der Entwurf des Bootsbugs stammt vom Beigeordneten Johannes Weiler. An zentraler Stelle sollte es möglich sein, Kerzen und Blumen von Wind und Wetter geschützt abzulegen. Fachlich umgesetzt wurde das Werk durch die Schlosserei Grandmontagne. Bernd Grandmontagne hat die Arbeit sofort zur Chefsache erklärt und nach seiner Aussage hat ihm die Umsetzung viel Spaß bereitet. Besonders hervorzuheben ist, dass es sich hier um eine Spende der Firma Grandmontagne handelt.
Als Material wurde rostender Stahl ausgewählt, der im Laufe der Zeit die Vergänglichkeit des Lebens bildlich unterstreichen wird.

Hinweis für die Friedhofsbesucher: Sinn und Zweck der Urnenrasengräber ist es, dass dort kein Unterhaltungsaufwand anfällt. Den Gemeindearbeitern muss es möglich sein, jederzeit mit dem Rasenmäher über diesen Abschnitt fahren zu können. Insofern ist es nicht zulässig, Friedhofsleuchten oder Blumen auf den Grabplatten abzustellen.

Außensanierung der Peter-Häring-Halle

Die Außenfassade der Peter-Häring-Halle wurde kürzlich einer umfangreichen Sanierung unterzogen.

Zuerst wurden die Außen-Holzflächen des Foyers abgeschliffen und mit einem neuen Holzschutzanstrich versehen. Parallel dazu erfolgte eine Flachdachsanierung im Bereich der Umkleide und Sanitärräume. Dabei wurden Dachdichtungsbahnen aufgebracht und die vorhandenen alten Lichtkuppeln durch neue wärmegedämmte Lichtkuppeln ersetzt.
Ebenso wurde die alte Attikaverkleidung, welche aus Faserzementplatten bestand, durch eine langlebige Titanzinkverkleidung ersetzt. Diese ist absolut pflege- und wartungsfrei und schützt die Bausubstanz auf ästhetische Weise.

Abschließend erhielten die Außenwände der Flachdachbereiche einschließlich der Gymnastikhalle noch einen neuen Anstrich.

Die Dachdeckerarbeiten hatten einen Umfang von rund 80.000, die Schleif- und Anstricharbeiten beliefen sich auf 11.000 Euro. Beigeordneter Johannes Weiler und Ortsbürgermeister Norbert Bahl machten sich vor Ort ein Bild von der Ausführung der Arbeiten.

Für 2015 ist die Innensanierung der Umkleide- und S

Kirmes in Urmitz

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die Gemeinde Urmitz-Rhein feiert vom 25. bis 28. April, nach altem Brauch und im Kreise vieler Gäste aus Nah und Fern, ihre St. Georg-Kirmes.

Die Kirmes hat bei uns eine sehr lange Tradition. Sie beginnt jährlich am Samstag nach dem 23. April (Georgstag) zu Ehren des Urmitzer Schutzpatrons. Deshalb wird auch dessen Statue am Kirmessonntag in einer feierlichen Prozession durch den Ort getragen. Während das Mitführen der St.-Georgs-Figur in der Kirmesprozession ein uralter kirchlicher Brauch ist, erscheint das heutige weltliche Wahrzeichen der Kirmes, der Kirmesbaum, erst 1920. Die Sitte, den Kirmesbaum mit einer Eierkrone zu versehen, kam 1949 auf.

Ausrichter der Kirmes ist unser Junggesellenverein. Er ist einer der ältesten und traditionsreichsten Vereine im Ort. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich in dem Manuale, einer Art Kleinchronik, des Pastors Johann Georg Roth, anno 1723.

Ich lade Sie ein, sich an den kirchlichen und weltlichen Kirmesveranstaltungen zu beteiligen und damit die alten Traditionen zu pflegen.

Herzlichen Dank sage ich bereits jetzt dem Junggesellenverein, dem Schießjahrgang 94/95 und dem St. Georg-Jahrgang 95/96, die in bewährter Weise die Ausrichtung der Kirmes übernommen haben. Auch der Freiwilligen Feuerwehr und dem Schifferverein gilt mein besonderer Dank für die jährliche Mitwirkung.

Allen Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich mit Ihren Gästen frohe und unbeschwerte Kirmestage.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Bubenheimer Weg ist fertig

Der Bubenheimer Weg (Verlängerung der Raiffeisenstraße) ist einer der Hauptwanderwege in der Gemarkung Urmitz. In den letzten Jahren war die Teerdecke durch Wurzelwerk dermaßen zerstört, dass eine grundlegende Erneuerung des Weges ins Auge gefasst werden musste.

Spaziergängern und Radfahren bot sich dort eine Vielzahl von Stolperfallen. Wurzeln hatten die Asphaltdecke stark angehoben und so für Risse gesorgt. Deshalb hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 16. April den Auftrag zur Behebung der Schäden vergeben. Etwa 46 000 Euro wurden investiert.

Im Rahmen der Arbeiten wurde von der Firma Neuwieder Straßenbau GmbH der Teerbelag entfernt, der Unterbau ausgekoffert und das im Weg liegende Wurzelwerk entfernt. Die noch verbliebenen Wurzeln entlang des Nachbargrundstückes wurden gekappt und eine Sperrfolie verlegt. Ende Juni wird noch der überschüssige Sand entfernt.

Der Weg steht jetzt wieder für alle Aktivitäten zur Verfügung.

25 Jahre Seniorentreff

Jeden Dienstag treffen sich die Urmitzer Senioren von 15 bis 17.30 Uhr im Pfarrheim der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg. Am 19. Mai feierten sie ihr 25-jähriges Bestehen.

Schon beim Betreten des Pfarrheims wurde deutlich, dass hier etwas Besonderes gefeiert wird. Eine festlich gedeckte Tafel bot alles, was das Herz begehrt. Anlass dafür war, dass der Dienstags-Treff der Senioren im Januar bereits seit 25 Jahren besteht. Ursprünglich von Hilde Becker gegründet, hat Maria Kohns im Jahr 2002 die Leitung des Seniorentreffs offiziell übernommen.

Rheinwiesenfest des MGV

Das Rheinwiesenfest des Männerchors 1887 auf der Rheinwiese unterhalb der Grillhütte zog an Christi Himmelfahrt viele Besucher an.

Zu Beginn des Rheinwiesenfestes wurde bei strahlendem Sonnenschein ein Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert. Neben der Urmitzer Bevölkerung nutzen viele Spaziergänger und Radfahrer die Möglichkeit zu einer besinnlichen Stunde unter freiem Himmel. Pfarrer Thomas Gerber erläuterte anschaulich die Bedeutung von Christi Himmelfahrt für die Menschen in unserer Zeit.

Zum Abschluss dankte er allen Mitwirkenden: "Es ist nicht selbstverständlich, dass Bürger sich an einem solchen Feiertag ehrenamtlich engagieren. Sie tun dies, damit wir feiern können. Und Feiern ist manchmal wichtiger als arbeiten, denn das ist die beste Vorbereitung auf den Himmel." Musikalisch untermalt wurden der Gottesdienst vom Männerchor und dem Jugendorchester des Musikvereins Urmitz.

Nach der Messe wurde der Bierbrunnen geöffnet und den ganzen Tag über war für ein hervorragendes kulinarisches Angebot gesorgt. Frauen- und Männerchor sowie der Musikverein gaben zahlreiche Liedbeiträge zum Besten. Dem schloss sich ein offenes Singen mit allen Gästen an.

Der Vorsitzende des Männerchors 1887 Urmitz, Karl-Heinz Müller, konnte so vollkommen zufrieden mit Ablauf und Organisationn der Veranstaltung sein.

Insgesamt ist positiv hervorzuheben, dass sich viele andere Ortsvereine für Bewirtung und Verkauf zur Verfügung gestellt und zum insgesamt großen Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.

Bürgeraktionen zur Dorfverschönerung

Oftmals sind es kleine Dinge, die einen Ort schöner und lebenswerter machen.

An vielen Stellen in Urmitz kann man feststellen, das bürgerschaftliches Engagement bei uns noch groß geschrieben wird. Gerade wenn Familien sich der gemeindeeigenen Pflanzbeete vor ihren Häusern annehmen, welche durch die Gemeindearbeiter zeitlich kaum noch zu betreuen sind, sticht dies besonders positiv ins Auge.

So haben zum Beispiel die Familien Laux und Homberger mit Pflanzmaßnahmen vor ihren Häusern den Les-Noes-Platz vor dem Rathaus erheblich aufgewertet.

Ein besonderes Lob verdient auch Volker Ahlfeld, der auf dem Zwergenspielplatz eine Sandkastenabdeckung installiert hat, damit der Sand nicht durch Katzenexkremente verunreinigt wird. Übrigens haben seine Frau Michaela und Karin Schomich den morgendlichen und abendlichen Schließdienst für den Spielplatz übernommen.

Lebensretter gesucht

„Ihr Typ kann Leben retten“: Typisierungsaufruf am Freitag, 24. Juli 2015, 16 bis 20 Uhr, Peter-Häring-Halle, Kaltenengerser Str. 5 in Urmitz

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Manchmal ist es ein Freund, ein Kollege oder die Mutter einer Bekannten.

Manchmal trifft es aber auch ein Kind, so wie jetzt bei uns in Urmitz. Eltern und Freunde eines kleinen Mädchen wissen: Das Kind braucht dringend einen passenden Stammzellspender – sonst besteht keine Chance auf Heilung.

Deshalb organisieren wir in Zusammenarbeit mit der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands ältester Stammzellspenderdatei, am Freitag, 24. Juli, 16 bis 20 Uhr eine Typisierungsaktion in der Peter-Häring-Halle, Kaltenengerser Str. 5. Das Motto: „Ihr Typ kann Leben retten!“

Bist du gesund? Bist du zwischen 18 und 40 Jahre alt (Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich bereits ab 16 Jahren typisieren lassen. Spender ab 40 Jahre können sich registrieren lassen. Sie werden aber gebeten, die Kosten von 50 Euro selbst zu tragen)? Hattest du nicht mehr als 2 Schwangerschaften? Dann kannst du helfen.

Hier geht es zum vollständigen Text: andrea.djifroudi@stefan-morsch-stiftung.de

Fahrschule Müller eröffnet

Im Rahmen der Grundsanierung der Urmitzer Grundschule wurde den verschiedenen Bereichen der Jugendpflege dort eine neue Heimat geschaffen. Damit stellte sich die Frage der Nachnutzung des ehemaligen Internetcafés in der Hauptstraße.

Jetzt wurde mit der Fahrschule Müller ein geeigneter Nachfolger für die Räumlichkeiten gefunden. Die Fahrschule Müller GmbH ist unter der Leitung von Jürgen Müller schon seit vielen Jahren an den Standorten Nauort und Bendorf vertreten. In Urmitz wird seine Sohn Alexander die Leitung der Zweigstelle übernehmen.

Alexander Müller ist in Urmitz aufgewachsen und durch seine Mitgliedschaft in vielen Vereinen bestens im Ort vernetzt. Als Mitglied des Junggesellenvereins ist er dort insbesondere den jungen Menschen gut bekannt. Derzeit unterrichtet er rund 15 Fahrschüler und bereitet diese auf Pkw-, LKW- oder Motorradführerschein vor. Die ersten haben ihre theoretische Prüfung bestanden und werden jetzt auf die praktische Fahrprüfung vorbereitet.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl überbrachte im Rahmen einer kleinen Feierstunde, zu der auch viele Fahrschüler und die Großeltern von Alexander Müller gekommen waren, die besten Wünsche von Rat und Verwaltung. "Der Sprung in die Selbstständigkeit erfordert Mut. Als Fahrlehrer trägt man die Verantwortung dafür, dass Fahranfänger gut auf kommende Verkehrssituationen vorbereitet werden." Er wünschte ihm deshalb viel Glück und Erfolg für die weitere berufliche Tätigkeit und vor allem „allzeit gute Fahrt“.

Holiday-Ramblers in Urmitz

Wohnmobil an Wohnmobil reihte sich kürzlich auf dem Urmitzer Wohnmobilhafen. Grund dafür war ein Treffen des Holiday-Rambler-Clubs (HRC). Aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich die Freunde amerikanischer Wohnmobile dafür an den Mittelrhein aufgemacht.

Gegründet wurde der HRC ursprünglich zum Erfahrungsaustausch und als Tauschbörse für Wohnmobil-Ersatzteile. Die Großzügigkeit und Ausstattung gegenüber den in Deutschland hergestellten Reisemobilen waren bei den meisten Liebhabern die Hauptargumente für den Kauf der amerikanischen Fahrzeuge.

Seit 1994 findet einmal jährlich ein Treffen statt, überwiegend von Donnerstag bis Sonntag. Ausgerichtet und organisiert wird so ein Treffen abwechselnd durch jeweils ein Clubmitglied. Die Teilnehmer sehen sich selbst als eine große Familie und genießen es, alle an einem langen Tisch zu sitzen und sich über die letzten Reiseziele auszutauschen.

Einen schönen Abschluss fand das Treffen mit einem Clubabend im Gasthaus „Zum Anker“. Wegen der besonders schönen Rheinlage des Stellplatzes verlängerte der ein oder andere seinen Aufenthalt um zum Beispiel auch dem nahe gelegenen Koblenz einen Besuch abzustatten. Ein besonderes Lob galt Platzwart Reinhold Müller, der für jeden ein offenes Ohr hatte.

Neue Buswartehalle

Nachdem die Gemeindearbeiter bereits im Jahr 2014 die bisherige Grünfläche an der Bushaltestelle Ecke Hauptstraße/Bungert mit Verbundsteinpflaster befestigt hatten, kam der Wunsch aus der Bevölkerung, diese nun auch mit einer Überdachung als Wetterschutz zu versehen.

Im Juli hat dann der Bau- und Umweltausschuss einstimmig die Beschaffung und Montage einer Wartehalle für rund 6.000 Euro beschlossen. Auf eine entsprechende Anfrage des Bauamtes sagte der Landesbetrieb Mobilität für die Errichtung der Buswartehalle einen Landeszuschuss in Höhe von 2.050 Euro zu, da die Maßnahme als Verbesserung der kommunalen Verkehrsverhältnisse gewertet wird.

Die 3,00 Meter breite und 1,50 Meter tiefe Wartehalle wurde bereits erfreut von den vielen Fahrgästen der Buslinie angenommen.

Typisierungsaktion

Im Juli 2015 löste ein Spendenaufruf für ein kleines, an Leukämie erkranktes Mädchen aus Urmitz ein überwältigendes Echo aus: In der Peter-Häring-Halle ließen sich mehr als 900 Menschen als potenzielle Lebensretter bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren. Eine von ihnen war Nadja Erben. Nur wenige Wochen später zeigte sich, dass es in Spanien einen Patienten gibt, der dringend die Hilfe der 39-Jährigen braucht. Mit einer Stammzellspende bekam der Mann (Mitte 50 Jahre) eine Chance gegen den Blutkrebs.

Rückblick: Die 39-jährige Mutter hatte es damals schon geahnt: Es dürfte einen gewaltigen Andrang geben, nachdem der Aufruf für das Urmitzer Mädchen veröffentlicht worden war. Der Landrat des Kreises Mayen-Koblenz Dr. Alexander Saftig und der Urmitzer Ortsbürgermeister Norbert Bahl hatten den Aufruf ebenso unterstützt wie nahezu alle lokalen Medien. Auch viele Firmen und Vereine hatten Mitarbeiter und Vereinsmitglieder mobilisiert, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. „Ich habe meinen Papa eingespannt, der auf meine beiden kleinen Mädchen aufpassen musste“, erzählt Nadja Erben. Und los ging’s.

Dass sie sich typisieren lässt, stand für die ausgebildete Erzieherin in Elternzeit außer Frage. „Ich bin Organ- und Blutspenderin. Da dachte ich mir, mach’ das Trio voll und spende auch Stammzellen.“ Den besorgten Stimmen aus ihrem Umfeld trat sie entschieden entgegen: „Ich wurde gefragt, wie ich das machen könne. Ich hätte doch zwei Kinder, für die ich sorgen müsse. Aber eben deswegen mache ich es doch“, so die 39-Jährige. Ihre Mädchen sind 1 und 4 Jahre alt. Die Älteste, Marlene, hat sich wegen ihrer Hüftdysplasie schon sieben Operationen unterziehen müssen. „Sie hat dabei auch fremdes Blut gebraucht und da habe ich die Erfahrung gemacht: Ohne Hilfe geht es nicht und es zählt jeder, der mitmacht.“

Schon im September klingelte die Stefan-Morsch-Stiftung an und berichtete der Frau, dass sie als Spenderin infrage kommen könnte. Danach ging alles ganz flott: Im Oktober fand in Birkenfeld, dem Stammsitz von Deutschlands ältester Stammzellspenderdatei, die Apherese statt. Die Entnahme der Stammzellen ähnelt einer Dialyse. Vorteil ist, dass hierbei keine Operation oder Narkose erforderlich ist. Durch die vorherige Gabe eines körpereigenen Botenstoffs bilden sich vermehrt Stammzellen, die dann in die Blutbahn übertreten. Diese Stammzellen werden dem Blut dann in dem speziellen Verfahren entnommen.

„Während der ganzen Zeit bin ich bestens betreut worden. Ich habe mich gefühlt wie ein Juwel.“ Nadja Erben war es schon fast unangenehm. Sie wollte doch nur helfen. Dafür hat sie es auch hingenommen, dass sie eine Zeit lang starke grippeähnliche Symptome hatte. „Die Ärzte sagten mir, dass so eine heftige Reaktion selten sei – aber selten nehmen wir ja gerne“, nimmt’s die Frau mit Humor. „Ich wusste, es geht vorüber.“ Wichtig sei es ihr jetzt nur zu erfahren, wie es dem Empfänger ihrer Stammzellen geht. Diese Information gibt es frühestens nach vier Monaten.

Ein direkter Kontakt zwischen Spender und Empfänger ist je nach Gesetzeslage des Landes, in dem der Empfänger lebt frühestens nach zwei Jahren möglich. Manche Länder erlauben gar keinen direkten Kontakt. Mit Patienten in Spanien können deutsche Spender wie Nadja Erben deshalb nur anonymisiert Nachrichten austauschen – wenn die 2-Jahres-Frist vorbei und der Patient dazu bereit ist. „Ich würde sehr gerne, aber dies muss der Empfänger entscheiden“, zeigt Nadja Erben großes Verständnis. Der an Leukämie erkrankte Mann sei sicher ein Sohn, Vater, Onkel – ungefähr im gleichen Alter wie ihr Lebensgefährte. „Ich hoffe, ich konnte helfen. Ich würde es jederzeit wieder tun“, macht die Urmitzerin anderen Menschen Mut, sich als Spender zu melden.

Die Stefan-Morsch-Stiftung betont: „Nadja Erbens Beispiel zeigt: Eine solche Typisierungsaktion hat immer nachhaltige Wirkung – vielleicht wird schon in wenigen Wochen oder Monaten ein Spender, der sich hier hat typisieren lassen, einem Menschen, der an Leukämie erkrankt ist, Hoffnung auf Leben schenken können. In jedem Fall aber bietet die Typisierung die Chance, dass nach Jahren, aber auch nach Jahrzehnten später Leben gerettet werden kann.“

Rheinspielplatz wieder komplett

Bei insgesamt vier Kinderspielplätzen in Urmitz wird schnell klar, dass den Kleinsten in der Rheingemeinde eine hohe Priorität eingeräumt wird. Insbesondere Spiellandschaften machen den Kindern viel Spaß und bieten ausgiebig Möglichkeiten zur Bewegung.

Auf dem Rheinspielplatz war diese in die Jahre gekommen und eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich. Deshalb wurden für eine Ersatzbeschaffung 12.000 Euro in den Haushalt 2015 eingestellt.

Nach eingehender Recherche durch das Bauamt hat der Bau- und Umweltausschuss im Juli die Lieferung und Montage einer hochwertigen Spielkombination mit zwei überdachten Türmen, Hängebrücke mit Handlauf, Hangelseil, Rutschstange aus Edelstahl, Netzaufgang, Freikletterwand und Rutsche aus Edelstahl beschlossen. Der tatsächliche Preis lag mit rund 9.000 Euro erfreulicherweise unter dem ursprünglich kalkulierten Betrag.

Allen die bereits ungeduldig auf das neue Spielgerät gewartet haben, wünschen Rat und Verwaltung nun viel Spaß damit.

Klaus Höfer beim Bundespräsidenten

Jährlich lädt Bundespräsident Joachim Gauck ehrenamtlich besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger ins Schloss Bellevue nach Berlin ein. Auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Norbert Bahl war in diesem Jahr auch der Klaus Höfer gemeinsam mit seiner Frau Brigitte eingeladen.

Begründet hatte Bahl diesen Vorschlag damit, dass Klaus Höfer Initiator der Veranstaltung „Sport verbindet“ ist, einem Sporterlebnistag für Menschen mit und ohne Behinderung. Sportler des SV Urmitz üben dabei mit ca. 100 behinderten Sportlern aus diversen Wohnheimen der Region in gemischten Teams einen Tag lang verschiedene Sportarten aus. Im Vordergrund stehen dabei körperliche Betätigung, Teamgeist, Toleranz und Fairness, besonders aber die Solidarität und die Freude am Sport. Mit dieser Veranstaltung wurde deutschlandweit eine Marke kreiert, die ihres Gleichen sucht. Auch von Seiten des Behinderten-Sportverbandes, der Organisation Special Olympics und des Sportbundes Rheinland wird die Veranstaltung als vorbildlich gewürdigt. Am 19. April 2015 hat diese Sportveranstaltung bereits zum 7. Mal stattgefunden und ist fester Bestandteil im Jahresprogramm des SV Urmitz.

Der Bundespräsident hieß am 11. September die Gäste gemeinsam mit Daniela Schadt willkommen. Zur Idee des Bürgerfestes, zu dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel erschien, gehört es, dass sich zahlreiche Initiativen, Organisationen und Unternehmen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit präsentieren. Die deutschlandweite Hilfe für Flüchtlinge bildete in diesem Jahr einen thematischen Scherpunkt.

Brigitte und Klaus Höfer hatten die Gelegenheit den Amtssitz und die historischen Räume von Schloss Bellevue zur erkunden. Im Schlosspark gab es zahlreiche Mitmachaktionen und Konzerte. Mit vielen neuen Eindrücken machten sich die beiden nach einer privaten Verlängerung des Berlinaufenthaltes wieder auf den Weg nach Urmitz.

Einweihung SV-Büro

Am 10. Oktober wurden in einem feierlichen Akt die neuen Räumlichkeiten der SV-Geschäftsstelle an der Peter-Häring-Halle eröffnet.

Der Vorsitzende des Sportvereins Sven Kreienbrock konnte anlässlich der Einweihung der neuen Geschäftsstelle viele Gäste aus der Politik und der Vereinswelt begrüßen. In seiner Ansprache stellte er die Realisierung des Projektes als herausragende "Mannschaftsleistung" der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Vereins dar. Besonders hob er die Leistung von Gottfried Hammer und Klaus Höfer hervor, die jede Bauphase persönlich begleitet haben.
Ortsbürgermeister Norbert Bahl überbrachte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Verein bei diesem Projekt so gut funktioniert hat. Ehemals wurden die Räume der Geschäftsstelle als Jugendtreff genutzt. Nachdem dieser mit den anderen Bereichen der kommunalen Jugendpflege in der Grundschule zusammengefasst worden war, stand die Frage einer Nachnutzung, alternativ der Abriss, im Raum.

Schließlich wurde um Juli 2012 ein mietzinsfreier Pachtvertrag zwischen Ortsgemeinde und SV geschlossen. Dem schloss sich eine lange Umbauphase mit hohen finanziellen Kosten und viel persönlichem Schweiß an. Angefangen vom neuen Pultdach über ein sinnvolle Gliederung der insgesamt 126 m² im Innenbereich bis hin zur Erneuerung der Sanitäranlagen. Während des Umbaus gab es immer wieder böse Überraschungen, mit den im Vorfeld niemand gerechnet hatte. So mussten zum Beispiel wegen eines riesigen Ameisennestes mehrere Quadratmeter der Wandkonstruktion erneuert werden.
Bei einer anschließenden Führung konnten sich die Gäste vom guten Ergebnis der Arbeiten überzeugen. Gemeinsam mit Diakon Lothar Spohr folgte dann die Einsegnung der einzelnen Räume. Er wünschte allen Vereinsmitgliedern ein gutes Miteinander und Gottes Segen.

Bei Schnittchen und Getränken fand die Veranstaltung einen schönen Ausklang.

Festwiese ist fertig

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Musikvereins Klaus Both besichtigte Ortsbürgermeister Norbert Bahl die fertiggestellte Festwiese am Rheinufer unterhalb der Grillhütte.

Angefangen hat alles mit dem traditionellen Rheinwiesenfest des Musikvereins. In den letzten Jahren haben dann immer mehr Ortsvereine ihre Veranstaltungen in die Rheinanlagen verlagert. Ob Männerchor oder Anglerclub, oftmals in Verbindung mit einem Gottesdienst. Der direkte Blick auf den Rhein mit den vorbeifahrenden Schiffen ist grandiose Kulisse für eine gelungene Feier mit Vereinsmitgliedern und Gästen. Einziger Wermutstropfen war bislang das natürliche Gefälle im Gelände. Im Jahr 2013 trat Klaus Both, Vorsitzender des Musikvereins, erstmals mit der Idee an Ortsbürgermeister Norbert Bahl heran, eine Teilfläche der Rheinwiese unterhalb der Grillhütte zu begradigen und damit das Aufstellen von Brauereigarnituren zu ermöglichen. Verwaltung und Rat fanden schnell Gefallen an diesem Vorhaben.

Zur Beseitigung des relativ starken Gefälles mussten circa 200 m² Boden abgetragen und entsorgt werden. Zur Überbrückung des entstehenden Höhenunterschiedes zwischen Weg und Rasenfläche von rund 1 Meter wurden Treppenstufen in Verbindung mit Sitzstufen eingebaut und mit einem Geländer versehen. Abschließend wurde durch das Verlegen eines Rollrasens wieder eine natürliche Grundfläche gestaltet. Die Sitzstufen werden künftig sicherlich auch von Spaziergängern und Radfahren als Zwischenstopp gerne angenommen, eröffnen sie doch einen einmaligen Blick über die vorgelagerte Vogelschutzinsel und die Urmitzer Rheinbrücke.

Norbert Bahl bedankte sich bei dem Ideengeber und hofft auf viele schöne Vereinsveranstaltungen.

Martinsumzug

Der diesjährige Martinsumzug ist wieder auf große Resonanz gestoßen. Viele Kinder sind wieder mit selbstgebastelten Laternen und Knollen zur Fackelprämierung vor dem Rathaus erschienen. Alle bekamen als kleines Dankeschön ein Präsent.

Danach ging es unter Absicherung der Freiwilligen Feuerwehr und mit musikalischer Begleitung durch Musikverein und Spielmannszug zum Martinsfeuer hinter der Rheinbrücke. In mühevoller Kleinarbeit hatte der Martinsjahrgang dort ein ansehnliches Feuer aufgebaut. Einige Kinder nutzten die Gelegenheit, den heiligen St. Martin persönlich zu treffen oder auch um ein gemeinsames Foto mit ihm auf dem Pferd zu machen, welches Familie Mertens zur Verfügung gestellt hat.

Nach dem Austeilen der Martinswecken durch Harald Kohlhaas und Ortsbürgermeister Norbert Bahl verbrachten alle noch eine schöne Zeit mit Glühwein vor Ort.

Ein Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen des Umzuges beigetragen haben.

Urmitz heißt willkommen

Deutschland heißt heute für viele Flüchtlinge Hoffnung. Sie riskieren ihr Leben und legen mit dem Mut der Verzweiflung tausende Kilometer zurück, um zu uns zu gelangen. Unter ihnen sind viele Familien mit Kindern, die mit letzter Kraft bei uns Schutz suchen. Menschen, die vor Bürgerkrieg, Verfolgung, vor dem Tod fliehen.

In diesem Jahr wurden der Verbandsgemeinde Weißenthurm bereits 202 Flüchtlinge/Asylbewerber neu zugewiesen, bis zum Jahresende werden es voraussichtlich 300 sein. In den vergangenen Wochen wurde ich mehrfach darauf angesprochen, ob es auch schon Flüchtlinge in Urmitz gibt und wie man konkret helfen kann. Die gemachten Angebote gehen von Kleiderspenden über Sprachunterricht bis zu Mitmachangeboten in Ortsvereinen.

Für mich ist es selbstverständlich, dass in der momentan schwierigen Situation jede Stadt und Ortsgemeinde ihren Beitrag leisten muss. Zum Jahresende werden zwei gemeindeeigene Wohnungen frei, die ich der Verbandsgemeindeverwaltung für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern angeboten habe.

Ich bin mir sicher, dass Urmitz mit seiner guten Struktur und seinen toleranten und weltoffenen Bürgerinnen und Bürger gute Voraussetzungen für eine Integration bietet. Wir werden in der Folge alles tun, dass sich die Menschen, die bei uns bleiben werden, schnell und gut in den Ort integrieren können. Das sind gewaltige Aufgaben. Aber gemeinsam schaffen wir das.

Sollten auch Sie freien Wohnraum für die Unterbringung von Flüchtlingen/Asylbewerbern zur Verfügung stellen wollen, freue ich mich auf eine Kontaktaufnahme.

Weitere Informationen zur Thematik finden Sie auch unter "Helfende Hände".

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Gedenkfeier 2015

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Sonntag den 15. November findet die jährliche Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt.

Wir begehen in diesem Jahr einen bedeutenden Jahrestag, das Ende des Zweiten Weltkrieges vor siebzig Jahren. 1945 befreiten die Alliierten Deutschland vom Nationalsozialismus und beendeten damit das Sterben auf den Schlachtfeldern, in den Vernichtungslager und in den ausgebombten Städten.

Der Ablauf der Gedenkfeier ist wie folgt geplant: Um 11 Uhr finden der Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche statt. Im Anschluss gehen wir um ca. 11:45 Uhr vom Kirchenvorplatz zum Kriegerdenkmal auf dem Friedhof.

Ablauf:
1. Musikverein
2. Ansprache des Ortsbürgermeisters
3. Kranzniederlegung
4. Gebet von Pfarrer Thomas Gerber
5. Vortrag des Kirchenchors
6. Spielmannszug und Musikverein

Ich freue mich auf eine rege Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

11. Örmser Weihnachtsmarkt

Am 28. November fand der 11. Örmser Weihnachtsmarkt im Ortskern statt. Dank eines attraktiven Programms wurde dieser zu einem gelungenen Einstieg in den Advent für Bürgerinnen und Bürger als auch die vielen Besucher.

25 Urmitzer Vereine und Privatpersonen gestalteten den Markt, der unter dem Motto "Von Örmsern für Örmser" steht. Die Besucher stellten schnell fest, dass alles geboten wurde, was das Herz begehrt. Angefangen von Dekorationsartikeln über Patchworkarbeiten, Bildern und Weihnachtskarten, bis hin zu Hand- und Holzarbeiten. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Im Angebot waren Kaffee und Kuchen, Waffeln und Crepes, Spätzle, Backfisch, Geschnetzeltes, Spießbraten und vieles mehr. Auch der beliebte Glühwein wurde an diversen Ständen angeboten. Der Möhnenverein konnte erstmals beweisen, dass die "Schneehexe" von gleicher Qualität war, wie in vergangenen Jahren am Stand der Patenschaftskompanie.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Ortsbürgermeister Norbert Bahl sorgten Männer- und Frauenchor gemeinsam für den musikalischen Einstieg in den Advent. Die Kinder der Grundschule erfreuten die Zuhörer mit kleinen Beiträgen auf der Bühne vor dem Rathaus, bevor der Nikolaus in Person von Willi Görg die Kleinsten mit Geschenken erfreute. Das Jugendorchester des Musikvereins unterhielt die Menge an diversen Punkten mit weihnachtlichen Liedern. Für alle, die den Ortskern nicht verlassen wollten, war die Aprés-Ski-Party der "Tümpelkrähen" der letzte Anziehungspunkt.

Auf Anregung von Urmitzer Ortsvereinen wurde 1995 erstmals ein Weihnachtsmarkt in Urmitz durchgeführt. Dieser findet alle zwei Jahre statt. Ausrichter des Marktes ist seit 2001 der "Arbeitskreis Örmser Weihnachtsmarkt", in diesem Jahr unter der Leitung von Brunhilde Dötsch. Ein Teil vom Erlös fließt immer in den Fonds für unverschuldet in Not geratene Urmitzer.

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