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Rückschau auf 2016

Haushalt 2016 verabschiedet

Zum Jahresanfang wird in der Presse regelmäßig über die Aufstellung der kommunalen Haushalte berichtet. Dabei ist Grundtenor, dass die Kommunen von Schuldenlast gedrückt werden und ihren Verpflichtungen nicht mehr im erforderlichen Maße nachkommen können. Ortsbürgermeister Norbert Bahl freute sich deshalb ganz besonders, dem Ortsgemeinderat den Urmitzer Haushalt für das Jahr 2016 präsentieren zu können, der sich wohltuend vom Haushalt anderer Gemeinden abhebt.

„Nachdem wir in den letzten Jahren mit vielen großen Investitionen in Schule, Kindertagesstätte und Sportanlagen klare Signale gesetzt haben, können wir uns nun insbesondere auf Dinge konzentrieren, die zu einer weiteren Steigerung der Wohnqualität im Ort beitragen.“, bemerkte Bahl in seinen Eingangsworten. So wird für rund 28.000 € die Grillhütte saniert. 30.000 € sind für den Austausch der alten Fenster im Rathaus eingeplant. In der Kindertagesstätte werden für voraussichtlich 65.000 € erforderliche Elektroinstallationen durchgeführt, die aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich sind. Für 50.000 € werden alte Leuchtmittel in Straßenlaternen ausgetauscht. 10.000 € kostet die Beteiligung am Hochwasserschutzkonzept der VG, wobei ein Zuschuss in Höhe von 9.500 € zugesagt ist. Ebenfalls veranschlagt sind Mittel zur Neugestaltung des Geländes zwischen Grillhütte und Wohnmobilstellplatz, welche insbesondere Verbesserungen für die Freizeitgestaltung der Jugendlichen mit sich bringen wird. Mit Blick auf die Fertigstellung des Freizeitgeländes „Örmser Rings“ sind vorausschauend 20.000 € für einen Aufsitzmulcher vorgesehen. Auch an eine Beschallungsanlage für die Friedhofskapelle ist mit 10.000 € gedacht. Mit dem Baugebiet „Südlicher Ortsrand“ wurde überdies ein weiteres Signal zur Weiterentwicklung der Rheingemeinde gesetzt. Für viele junge Familien im Ort gibt es damit eine Perspektive, dauerhaft in Urmitz bleiben zu können.

Diese Planungen werden gestützt durch eine sehr erfreuliche Steuerprognose. Mit einem Plus von 680.000 € steigen diese um mehr als 16% auf rund 4,9 Mio €. Es zahlt sich aus, dass die Gemeinde Urmitz in ihrer Firmenansiedlung so breit aufgestellt ist. Aber auch die Entwicklung der Einkommenssteuer ist mit 1,7 Mio € positiv hervorzuheben. Dem gegenüber sind die Umlagen um 318.000 € um 10 % auf rund 3,5 Mio € gestiegen. Urmitz ist mit seiner Steuerkraft ein wesentlicher Faktor für Verbandsgemeinde, Kreis und Land. Eine Anhebung der Hebesätze ist in 2016 nicht vorgesehen, was sowohl die Bürgerinnen und Bürger, als auch die vielen Gewerbetreibenden freuen wird. Maßvoll angehoben wurden hingegen die Friedhofsgebühren. Wie dem Haushalt zu entnehmen ist, ist dieser Bereich aber auch dann noch nicht kostendeckend – die Ortsgemeinde legt jährlich noch 42.000 € drauf, was aber vertretbar ist.

Bahl freute sich auch, dass es der Haushalt ermöglicht, in vielen sozialen Bereichen auf einem hohen Niveau fortzufahren. Dabei wies er insbesondere auf die Jugendarbeit, die mit 100.000 € veranschlagt ist, das Schulschwimmen im Tauris mit 4.200 € und die Förderung der Vereinsarbeit, die rund 7.000 € ausmachen, hin.

Fazit des Haushalts 2016 ist, dass dieser trotz aller Planzahlen mit einer freien Finanzspitze von 485.000 € abschließt und Urmitz nach wie vor schuldenfrei ist. Es sieht auch nicht danach aus, dass sich daran künftig etwas ändern wird. Die Vertreter der Ratsfraktionen Sven Kreienbrock und Dirk Schoor dankten der Verwaltung für die gute Haushaltsführung und stimmten anschließend dem vorgelegten Haushaltsplan und der Haushaltssatzung einstimmig zu.

Kleinod am Rhein

Die promobil-Leser haben entschieden: Die beliebtesten und besten Stellplätze des Jahres 2016 stehen fest. Unter den Top Ten finden sich einige neue Namen. Am 25. Februar 2016 wurden die Preise an alle Gewinner in Essen auf der Messe "Reisen + Camping" verliehen.

Unter den Stellplätzen mit bis zu 30 Plätzen konnte Urmitz den respektablen 4. Platz belegen und das schon zum zweiten Mal. Besonders hervorgehoben wurde, dass der Platz seit der Eröffnung immer wieder nominiert wird. Herausgestellt wurden auch die besondere Lage direkt am Rhein und der ideenreiche Service vor Ort. 2468 Teilnehmer haben ihre Stimme abgegeben, das ist eine der höchsten Beteiligungen an dieser Abstimmung.

Im letzten Jahr neu eingeführt wurden die drei promobil-Sonderpreise, die eine Fachjury aus der Redaktion vergibt. Damit sollen, unbesehen von Größe und Ausstattung eines Platzes, die Bemühungen der Leuchttürme der Branche belohnt werden, an denen sich die Stellplatz-Betreiber orientieren können.

Die Auszeichnung "Das Kleinod" ging an Urmitz. „Darum ist es am Rhein so schön, sagen sich viele Gäste des im Jahr 2012 im Halbkreis angelegten Platzes am Rheinufer. Ein gutes Beispiel von kommunaler Arbeit, gepaart mit Privatinitiative, ließ hier einen Platz entstehen, der nach dem Geschmack der Gäste ist. Platzwart Robby haben sie ins Herz geschlossen, und der Service rundum ist unbezahlbar. Der Bürgermeister kann stolz sein. Ausprobieren!“, so die Lautatoren der Veranstaltung. Stellvertretend für Ortsbürgermeister Norbert Bahl, der sich im Urlaub befand, konnten Wohnmobilist Hermann Wortmann und Platzwart Reinhold Müller die Auszeichnung in Empfang nehmen.

Karl-Heinz Müller bei Malu Dreyer

Ehrenamtlich Engagierte aus den zwölf kreisfreien Städten und 24 Landkreisen waren der Einladung der Ministerpräsidentin zu ihrem vierten Bürgerempfang gefolgt. Im Vordergrund standen auch diesmal die persönliche Begegnung und das Gespräch. Zudem konnten die Gäste die Staatskanzlei besichtigen.

Auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Norbert Bahl gehörte der Vorsitzende vom Männerchor 1887 Urmitz Karl-Heinz Müller zum Kreis derjenigen, die am Bürgerempfang teilnehmen konnten. Den Vorschlag begründete Bahl wie folgt:
„Karl-Heinz Müller hat im April 2010 den Vorsitz des Männerchors übernommen. Durch viele persönliche Ansprachen ist es ihm gelungen, eine große Zahl von jungen Sängern für den Chorgesang zu begeistern. Bei vielen Veranstaltungen konnte er zeigen, dass auch in der heutigen Zeit Chorgesang durchaus Spaß machen kann und nicht nur etwas für ´alte Männer` ist. Der Auftritt des Männerchors hat mittlerweile auch bei Veranstaltungen des örtlichen Junggesellenvereins Kultstatus, so zum Beispiel an Kirmes. Der Männerchor tritt gemeinsam mit dem Kindergarten, beim Weihnachtsmarkt und vielen anderen Gelegenheiten auf. Herr Müller pflegt eine hervorragende Zusammenarbeit mit den anderen Ortsvereinen, immer das Wohl der Gemeinde im Auge haltend. Bei Chorreisen oder zuletzt bei der 125-Jahr-Feier zeigt er auch die hohe Qualität des Chorgesangs, die für den Zuhörer eine wahre Freude ist. Mittlerweile ist der Chor mit rund 60 aktiven Sängern der größte in der Umgebung und ein Vorzeigeprojekt für den Kreischorverband. Im April 2015 hat der Chor die erste Stufe auf dem Weg zum Meisterchor im Sängerbund Rheinland-Pfalz mit sehr guten Leistungen absolviert. Bei der Organisation und Durchführung aller Arbeiten versteht es Herr Müller viele junge Sänger mit einzubinden. Dieses vorausschauende Denken wird den Chorgesang in Urmitz dauerhaft sichern.“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer nahm den Bürgerempfang in der Mainzer Staatskanzlei zum Anlass, Karl-Heinz Müller für sein besonderes Engagement persönlich zu danken. „Sie setzen sich für Menschen in ihrem Ort aber auch für die neu Angekommenen ein. Unglaublich tatkräftig und ideenreich kümmern sie sich um konkrete Anliegen in ihrer Kommune und bringen das Land damit voran. Sie sind ein gutes Beispiel für viele andere.“

Urmitz ist wieder sauber

Zahlreiche Urmitzer waren wieder unterwegs um den Müll in der Urmitzer Gemarkung einzusammeln, den weniger umweltbewusste Menschen illegal entsorgt haben.

Rund 130 Helferinnen und Helfer konnte Ortsbürgermeister Norbert Bahl zur diesjährigen Säuberungsaktion an der Peter-Häring-Halle begrüßen. Nach der Einweisung durch Joachim Hommer machten sich Vereinsvertreter, Kinder der 3. und 4. Klassen sowie des Kindergartens mit den bereitgestellten Eimern und Müllsäcken auf den Weg. Auch das Wetter spielte mit. Für die Kleinsten gab es Warnwesten um besser gesehen zu werden. Unterstützt von vielen Fahrern von Kleintraktoren konnten so Rheinufer, die Flur und Wegränder von Unrat befreit werden.
Im Anschluss stärkten sich alle bei Erbsensuppe und Würstchen, die traditionell vom Schifferverein zubereitet werden. Dabei wurde eifrig diskutiert, warum Menschen ihren Sperrmüll mit dem Auto in die Flur fahren, wo doch die Möglichkeiten der offiziellen Entsorgung immer gegeben sind. Insgesamt konnte aber positiv festgestellt werden, dass sich das Müllaufkommen gegenüber den Vorjahren reduziert hat. Vielleicht ist dies ja auf die jährliche Umweltaktion und die regelmäßige Berichterstattung zurückzuführen. Wer möchte schon gerne lesen, dass Kinder seinen Abfall einsammeln müssen!

Ein Dank gilt der Kreisverwaltung, die die Aktion jährlich durch die Bereitstellung des Containers und einen Zuschuss zu den Bewirtungskosten unterstützt.

Grillhütte saniert

Die Urmitzer Grillhütte erfreut sich wegen ihrer schönen Rheinlage großer Beliebtheit in der ganzen Verbandsgemeinde. Im Dezember 2015 hat der Gemeinderat auf Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses einstimmig beschlossen, dass an der in die Jahre gekommenen Hütte umfassende Bauunterhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden sollen. Zur Durchführung der Arbeiten wurde die Grillhütte im Frühjahr für einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen für die Belegung gesperrt.

Die Außenwände wurden geschliffen und mit einem Überholungsanstrich versehen. Damen- und Herren-WC wurden nach fachgerechter Dämmung zeitgemäß umgestaltet und mit Deckenheizstrahlern ausgestattet. Auch eine neue Küche mit Spülmaschine war Bestandteil der Neugestaltung. Insgesamt wurde ein Betrag von 30.000 Euro investiert.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl bedankte sich im Rahmen der Abnahme beim Beigeordneten Johannes Weiler, der die Arbeiten zusammen mit Helmut Groß vom Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung geplant und begleitet hat.

Zusammen mit der vorgelagerten Terrasse und der neu angelegten Festwiese am Rhein steht jetzt ein Veranstaltungsort zur Verfügung, der weit und breit seinesgleichen sucht. Sicherlich werden hier künftig noch mehr schöne Vereinsveranstaltungen sowie private Festveranstaltungen stattfinden.

Die Vermietung der Grillhütte erfolgt durch die Gemeindeverwaltung während der bekannten Öffnungszeiten. Freie Belegungstage werden jeweils aktuell auf der Internetseite der Ortsgemeinde unter "Veranstaltungsorte/Grillhütte" bekannt gegeben.

Freizeitgelände Örmser Ring

Von vielen noch unbemerkt nähert sich das Projekt "Örmser Ring" nun langsam der Vollendung. Nach der Entfernung von altem Bauschutt und dem Mulchen des hinderlichen Aufwuchses haben auf dem ehemaligen Gelände einer Bimsfabrik Anfang November die tief- und landschaftsbautechnischen Arbeiten zum Ausbau des generationenübergreifenden Spielraums begonnen. Deutlich zeichnet sich das Wegenetz durch die weitläufige Anlage ab.

Der Gemeinderat hat bereits im Zeitraum von 2004 bis 2009 Beschlüsse zum Bau eines naturnahen Spielraums gefasst. Im Jahr 2009 wurde erstmals ein Antrag auf Förderung der Maßnahme beim Umweltministerium in Mainz gestellt. Ausgehend von Gesamtkosten zur Realisierung der Maßnahme in Höhe von 165.500 Euro wurde ein Zuschuss in Höhe von 78.660 Euro bewilligt.

Vom Grundgedanken her wird auf dem Brachgelände zwischen dem kürzlich erneuerten Bubenheimer Weg und dem Obstlehrpfad ein Gelände entstehen, dass für alle Generationen im Ort etwas Spannendes bietet. So ist von einem Bewegungsparcours für Senioren über eine Dirtbike-Strecke für Kinder und Jugendliche bis zu Holzkletterstämmen, Wippe und Reckanlage für die Kleinsten an alles gedacht.

Unter der Bauleitung des Landschaftsarchitekten Rolf Karbach wurden durch die Firma Landschaftsbau Börgerding 15.000 m² pflanzliche Bodendecke gemulcht, eine Tragschicht aus 350 m³ Schotter für das Wegenetz eingebaut, 28 Hochstämme sowie rund 400 Sträucher gepflanzt. 3.000 m² Rasenfläche und 7.000 m² Landschaftrasen werden noch folgen. Auch die Lage eines Sitzrondels und eines Materialpfades wurden vor Ort bereits festgelegt. Wöchentlich finden derzeit Ortstermine mit dem Architekturbüro, der Baufirma, Herrn Haubrich vom Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung und dem Beigeordneten Johannes Weiler statt.

Im nächsten Schritt werden die vom Heinrich-Haus in Engers hergestellten Bänke, Tische und Papierkörbe geliefert, bevor abschließend die Spiel- und Sportgeräte aufgebaut werden. Die Wege erhalten abschließend noch eine Tragschicht, die auch das Befahren mit Kommunaltraktoren zur Pflege der Anlage ermöglicht.

Die Anlage ist derzeit durch einen Weg über den Obstlehrpfad zu erreichen. Später wird eine zweite Anbindung über das neue Baugebiet "Südlicher Ortsrand" die Erschließung des Rundweges gewährleisten.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl ist sich sicher, dass der Örmser Ring ein Projekt ist, welches das Leben in Urmitz noch attraktiver machen wird und zur Steigerung der Lebensqualität aller Generationen beiträgt.

St. Georg Kirmes

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die Gemeinde Urmitz-Rhein feiert vom 23. bis 26. April, nach altem Brauch und im Kreise vieler Gäste aus Nah und Fern, ihre St. Georg-Kirmes.

Die Kirmes hat bei uns eine sehr lange Tradition. Sie beginnt jährlich am 23. April (Georgstag), bzw. am darauf folgenden Samstag, zu Ehren des Urmitzer Schutzpatrons. Deshalb wird auch dessen Statue am Kirmessonntag in einer feierlichen Prozession durch den Ort getragen. Während das Mitführen der St.-Georgs-Figur in der Kirmesprozession ein uralter kirchlicher Brauch ist, erscheint das heutige weltliche Wahrzeichen der Kirmes, der Kirmesbaum, erst 1920. Die Sitte den Kirmesbaum mit einer Eierkrone zu versehen, kam 1949 auf.

Ausrichter der Kirmes ist unser Junggesellenverein. Er ist einer der ältesten und traditionsreichsten Vereine im Ort. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich in dem Manuale, einer Art Kleinchronik, des Pastors Johann Georg Roth, anno 1723.

Ich lade Sie ein, sich an den kirchlichen und weltlichen Kirmesveranstaltungen zu beteiligen und damit die alten Traditionen zu pflegen.

Herzlichen Dank sage ich bereits jetzt dem Junggesellenverein, dem Schießjahrgang 95/96 und dem St. Georg-Jahrgang 96/97, die in bewährter Weise die Ausrichtung der Kirmes übernommen haben. Auch der Freiwilligen Feuerwehr und dem Schifferverein gilt mein besonderer Dank für die jährliche Mitwirkung.

Das Gemeindebüro ist am Kirmesmontag den 25. April geschlossen.

Allen Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich mit Ihren Gästen frohe und unbeschwerte Kirmestage.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Rheinwiesenfest des Musikvereins

Am Feiertag Christi Himmelfahrt, 5. Mai war es wieder so weit. Der Musikverein hatte zum 12. Rheinwiesenfest eingeladen. Und alle kamen.

"Hans guck in die Luft geht für Christen nicht. Christen sind geerdete Menschen, die wissen, dass Gott immer unter ihnen ist." Im festlichen Gottesdienst an Christi Himmelfahrt machte Pastor Thomas Gerber deutlich, dass es für Christen wichtig ist in Gemeinschaft zu feiern. "Wir dürfen weder vor Leiden noch vor Auferstehung davon laufen. Aber auch das Feiern gehört zur Wirklichkeit des Lebens.", stellte er heraus. Feierlich umrahmt wurde der Gottesdienst vom Jugendorchester des Musikvereins sowie vom Männerchor Urmitz.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Einweihung der neuen Festwiese mit einem Fassanstich durch Ortsbürgermeister Norbert Bahl vollzogen.
"Auch wenn es einige Hürden bei der Umsetzung der Baumaßnahme gab, zählt letztendlich doch der Erfolg." machte er mit Blick auf das Antragsverfahren zur wasserrechlichen Ausnahmegenehmigung deutlich.

Er dankte bei dieser Gelegenheit nochmals dem Musikverein als Ideengeber für die neue Anlage.

19. Neubürgerempfang

Am 12.05.2106 fand ein Empfang für unsere Neubürger im Sitzungssaal des Rathauses statt.

Zu dieser Veranstaltung waren alle Neubürger, die Vereinsvorsitzenden, Vertreter von Rat und Verwaltung, Schule, Kindertagesstätte und Kirche eingeladen. Rund 80 Personen waren der Einladung gefolgt.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl wies auf die besondere Bedeutung der rund 30 Ortsvereine hin und ermunterte die Neubürger unter dem reichhaltigen Angebot auszuwählen und sich aktiv einzubinden. Insbesondere die Ausführungen zur Kindertagesstätte, Grundschule und Jugendtreff wurden mit Interesse verfolgt.

"Egal wie Sie sich entscheiden, bei der Wahl Ihres neuen Wohnortes haben Sie die einzig richtige Entscheidung getroffen." bemerkte Bahl abschließend.

In gemütlicher Runde war anschließend die Gelegenheit gegeben, über bereits bestehende Verbindungen hinaus, engere Kontakte zu knüpfen. Der ein oder andere Vereinsbeitritt kam noch am gleichen Abend zustande.

Örmser Spiel- und Spaßfest

Am Samstag, 21. Mai 2016 feiert die Grundschule St. Georg unter dem Motto "Örmser Spiel- und Spaßfest" ihr diesjähriges Schulfest.

Das Fest startet mit der offiziellen Eröffnung um 11 Uhr und endet um ca. 15 Uhr. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu den abwechslungsreichen Programmpunkten herzlich eingeladen.

Das Team der Grundschule bietet Türme bauen, Geschicklichkeitsspiele, Fechten, Entchen angeln, Schwämme werfen, Boule, Schwedenschach, Wutsäckchen basteln, Tanzeinlagen, Buttonmaschine und Kinderschminken.

Für das leibliche Wohl ist mit Bratwürstchen und Steaks, Salaten, frischen Brezeln, kalten Getränken, Kaffee und Kuchen bestens gesorgt.

Also auf geht´s zum Schulfest der Grundschule St. Georg.

10 Jahre Bücherwurm

Zum 10-jährigen Jubiläum von Sabina Quirins Bücherladen überbrachte Ortsbürgermeister Norbert Bahl die Glückwünsche der Gemeinde.

Bereits im Jahr 2006 hatte sich die gelernte Bürokauffrau gemeinsam mit ihrem Mann Ottmar in dem schönen Fachwerkhaus in der Hauptstraße 45 ihren Traum vom eigenen Bücherladen verwirklicht. 2014 bot sich die Gelegenheit zur Vergrößerung der Räumlichkeiten zur Straßenfront hin. In gemütlichem Ambiente finden Lesefreunde nun alles was das Herz begehrt, vom Kinderbuch über Jugendromane bis zum Krimi oder Thriller. Daneben sind natürlich auch Glückwunschkarten, Schreibbedarf und Geschenkpapier im Sortiment.

Sabina Quirin kann sich auf viele treue Stammkunden stützen, die sich bei ihr regelmäßig mit Neuerscheinungen versorgen oder einen Gutschein für den nächsten Geburtstag oder zu besonderen Anlässen wie der Kinderkommunion benötigen. Auch die Gäste des nahe gelegenen Wohnmobilstellplatzes wissen ihr umfangreiches Sortiment zu schätzen. Allen Unkenrufen zum Trotz ist beim Strandurlaub das Buch in Papierform immer noch der Favorit. Was nicht vorrätig ist, liegt innerhalb von 24 Stunden zur Abholung bereit.

Kinder gehören mit zu ihrer Lieblingskundschaft. Oftmals kommen sie nur vorbei, um in der gemütlichen Sitzecke die neuesten Kinderbücher zu durchforsten.

Norbert Bahl bedankte sich insbesondere für den Service, den Frau Quirin im Rahmen der Schulbuchausleihe bietet. Unterstützt von ihrem Mann Ottmar gibt es für Schulbücher sogar den kostenlosen Einschlagservice, damit die Bücher noch lange gut aussehen.
Auch für Sonderaktionen ist Sabinas Bücherwurm immer zu haben, sei es die Büchernacht mit der Grundschule oder die Ladys-Night, in der Frauen voll auf ihre Kosten kommen.

Der Bücherwurm ist außer mittwochs von 9 bis 12 Uhr sowie von 14:30 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Neubaugebiet

In der Ortsgemeinde Urmitz wird derzeit das Neubaugebiet "Südlicher Ortsrand" entwickelt.

Bestandteil des Planes sind neben rund 90 Bauplätzen auch zwei Wohnprojekte, nämlich ein seniorengerechtes Wohnen "60 Plus" sowie ein "Mehrgenerationenhaus" mit Café. Wegen der direkten Anbindung an das kurz vor der Fertigstellung stehende Freizeitgelände "Örmser Ring" und den bestehenden Obstlehrpfad handelt es sich um eine sehr attraktive Lage mit einem hohen Wohn- und Freizeitwert.

Im Rahmen einer Bürgerversammlung wurde das Projekt gemeinsam mit der Bauverwaltung der Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm und dem Planungsbüro Sprengnetter am 17. Juni um 19 Uhr im Foyer der Peter-Häring-Halle in Urmitz vorgestellt. Rund 130 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Über den aktuellen Stand des Projektes werden Sie auf der Homepage der Verbandsgemeindeverwaltung unter "Bauen und Wohnen" regelmäßig informiert.

MEDI-CENTER Urmitz

Die Firma MEDI-CENTER Mittelrhein GmbH blickt auf eine über 40-jährige Unternehmenskultur zurück. Als unabhängiger und kompetenter Rundumversorger in den Bereichen Rehatechnik, Homecare, Pfleghilfsmitteln und Wohnumfeldberatung ist MEDI-CENTER DER persönliche Dienstleister für Kunden, Angehörige, Ärzte, Kliniken, Altenheime, ambulante Pflegedienste und Kostenträger. Seit 2 Jahren hat die Firma mit Hauptsitz in Koblenz auch eine Niederlassung im Urmitzer Gewerbegebiet "In den Mittelweiden".

Auf Einladung des Urmitzer Teamleiters Peter Schütz informierten sich Ortsbürgermeister Norbert Bahl und der Beigeordnete Johannes Weiler über das umfangreiche Leistungsangebot der Firma.

Mit über 100 Mitarbeitern, mehr als 25.000 lagernden Produkten und einem neuen Hilfsmittelkompetenzzentrum in Urmitz werden deutschlandweit über 50.000 Kunden versorgt. Das umfangreiche Sortiment mit über 8.000 Hilfsmitteln zur Steigerung der Mobilität und zur Erhöhung der Lebensqualität der Kunden lagert direkt am Standort Urmitz.

Daneben wird ein hervorragender Service durch geschultes Fachpersonal geboten. Die Montage der Hilfsmittel vor Ort ist selbstverständlich und die Einweisung in den Umgang damit findet sofort und persönlich statt. Eine eigene Werkstatt, Hochregalsysteme sowie eine Reinigungs- und Aufbereitungsanlage sind speziell für die Lagerung und den Einsatz von Rehabilitationsmitteln eingerichtet.

"Wir sichern eine optimale Versorgung im häuslichen Bereich, weisen Patienten, Angehörige und Pflegekräfte ein und schulen nach neuestem wissenschaftlichen Stand. Formulare, Anträge, Abstimmungen mit Ärzten, Kassen und Pflegediensten - wir wissen wie es geht und binden Sie mit ein.", so Geschäftsführer Björn Besse.
Bahl und Weiler nahmen mit Freude zur Kenntnis, dass MEDI-CENTER aufgrund der erfolgreichen Expansion der letzten Jahre stets auf der Suche nach qualifizierter und engagierter personeller Unterstützung ist. Das MEDI-CENTER bildet auch aus: aktuell erfreuen sich drei "Kaufleute im Gesundheitswesen" in der Zentrale in Koblenz an ihrem Ausbildungsplatz. In Planung für 2017 ist ein weiterer Platz für einen Auszubildenden im Hilfsmittelkompetenzzentrum in Urmitz. Aktuelle Stellenausschreibungen und mehr finden Sie unter www.medi-center.de.

Als äußeres Zeichen der Verbundenheit überreichte Bahl einen Wappenteller der Ortsgemeinde und wünschte der Firma MEDI-CENTER eine weiterhin gute Entwicklung zum Wohl und zur Entlastung aller an der ambulanten Pflege beteiligten Menschen und Institutionen.

Grünpflege leicht gemacht

Die Grünflächen in Urmitz werden von Jahr zu Jahr mehr. Dazu gehören neben den Rheinanlagen auch die Flächen entlang der Wanderwege rund um den Ort. Was für die Bürgerinnen und Bürger eine Erhöhung des Wohn- und Freizeitwertes darstellt, ist für die Gemeindearbeiter harte Arbeit.

Auf Beschluss des Ortsgemeinderates wurde deshalb für rund 25.000 Euro ein leistungsstarker Aufsitzmäher für den Bauhof angeschafft. Es handelt sich dabei um ein Profigerät, welches sich insbesondere für lange Arbeitseinsätze und große Flächen eignet. Hauptargument für den Kauf waren die hohe Beweglichkeit und leichte Handhabung, dank derer sich Nacharbeiten mit Trimmern oder Schiebemähern deutlich reduzieren.
Der Aufsitzmäher hat eine Straßenzulassung und braucht somit nicht auf einen Hänger verlanden und an den Einsatzort gebracht zu werden. Durch das besonders breite Kombimähdeck mit bis zu 155 cm sind jetzt auch großen Flächen in kurzer Zeit zu bewältigen.

Die neue Bedienung erlaubt es dem Fahrzeugführer, den Mäher intuitiv zu bedienen und dabei so eng am Rand zu mähen wie nie zuvor. Ein hin und her manövrieren gehört damit der Vergangenheit an. Dabei komme dem Gerät vor allem die neuartige „Hundeknochen“-Knicklenkungsfunktion zugute. Sie erlaubt eine dynamische Gewichtsübertragung, die augenblicklich den Schwerpunkt der Maschine verlagert. Der ergonomische Fahrerplatz gewährleistet darüber hinaus besten Komfort. Das Zubehör und die hohe Fahrgeschwindigkeit erleichtern die Arbeit an verschiedenen Einsatzorten rund ums Jahr. So eignet sich das Gerät auch zum Einsammeln und Mulchen von Laub. Im Winter kann es mit Räumschild oder Kehrbesen zur Schneebeseitigung eingesetzt werden.

Wendigkeit, Stabilität und die kompakte Größe konnten dann auch sofort beim ersten Einsatz in den Rheinanlagen getestet werden. Auch komplexe Flächen mit Steigerungen und engen Winkeln stellen dank niedrigem Schwerpunkt und Knicklenkung nun kein Problem mehr dar.

Bürgerfest des Bundespräsidenten 2016

Bundespräsident Joachim Gauck hatte im September zum Bürgerfest in den Park und das Schloss Bellevue in Berlin eingeladen. Im Zentrum des Festes stand das ehrenamtliche Engagement. Es waren ausschließlich Gäste geladen, die das Ehrenamt in herausragender Weise mit Leben füllen und mit ihrem Engagement dem Gemeinwohl dienen.

Auf Initiative von Ortsbürgermeisters Norbert Bahl konnte auch Friedhelm Elingshausen an dieser außergewöhnlichen Veranstaltung teilnehmen. In der Begründung hatte Bahl darauf hingewiesen, dass Elingshausen seit 2003 den Vorsitz des örtlichen St. Nikolaus Schiffervereins inne hat. Im Schifferverein pflegen aktive und ehemalige Rheinschiffer mit ihren Familien soziale Kontakte. Als Zeichen ihrer Verbundenheit zum Rhein haben sie in der Rheingemeinde die Aufgabe der Unterhaltung des Schiffermastes und des Aalschockers übernommen. Auf Initiative und Anleitung von Herrn Elingshausen opfern die Vereinsmitglieder in ihrer Freizeit rund ums Jahr viele Stunden, um diese äußeren Symbole der Schifffahrt für die Gemeinde zu erhalten. Neben Entrostung und Neuanstrich werden insbesondere Masten und Spanndrähte immer wieder fachkundig begutachtet und bei Bedarf ersetzt. Daneben steht Friedhelm Elingshausen mit seinen Vereinsmitgliedern auch für viele andere Projekte im Ort, zum Beispiel zur Verköstigung der Helfer beim Tag der sauberen Umwelt, Sicherungsarbeiten beim Aufstellen des Kirmesbaums oder notwendigen Renovierungsarbeiten im Dorfmuseum zur Verfügung.

In Berlin konnte Friedhelm Elingshausen so mit seiner Frau Brigitte viele Highlights erleben. Dazu gehörte es nicht nur den Bundespräsidenten, seine Lebensgefährtin Daniela Schadt oder die Bundeskanzlerin persönlich zu treffen. Unter der Moderation von Gundula Gause und Marco Seiffert zählten die Auftritte von Revolverheld, Steal a taxi, Da Rookies, und Antiheld sicherlich zu den Höhepunkten. Daneben gab es Gelegenheit viele ehrenamtliche Projekten aus der Nachbarschaft oder weltweit arbeitenden Initiativen kennen zu lernen.
Den Abschluss fand ein erlebnisreicher Tag mit dem Auftritt der Big Band der Bundeswehr und einem furiosen Feuerwerk über dem Schloss.

Vandalismus am Bahnhaltepunkt

Liebe Urmitzer,

wahrscheinlich in der Nacht von Sonntag auf Montag wurden große Schäden an unserer Bahnhaltestelle angerichtet. Die Verglasung von beiden Wartehallen wurde zerstört und sämtliche Abfalleimer am Parkplatz des Bahnhaltepunktes wurden herausgerissen.

Unsere Bemühungen den Ort schöner zu gestalten, erfahren durch solche mutwillige Zerstörungen leider immer wieder erhebliche Rückschläge, von den hohen Instandsetzungskosten einmal ganz abgesehen.

Dieses Gewaltpotential ist nicht zu entschuldigen. Ich bitte deshalb jeden, der Hinweise auf diese kleingeistigen Deppen geben kann, sich bei mir im Rathaus zu melden. Ich hoffe, dass die Angelegenheit schnell geklärt wird. Eine Verbreitung dieses Aufrufs in den sozialen Netzwerken würde die Sache sicherlich beschleunigen.

Sollten sich die betreffenden Personen selbst melden wollen, es gibt im Ort genügend Einsatzgebiete zum Ableisten von verhängten Sozialstunden.

Ihr
Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Breitbandausbau

Ab voraussichtlich 17. Oktober können alle Haushalte im Vorwahlbereich 02630 (Urmitz, Mülheim-Kärlich und Kaltenengers) über schnelles Internet verfügen. Ab dann kann mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBits) im Internet gesurft werden.

Dazu findet am 24. August um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung im Foyer der Peter-Häring-Halle statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Vor Ort stehen Mitarbeiter der Telekom allen Kunden für individuelle Beratungen zur Verfügung.

Wichtig: Für bereits bestehende Anschlüsse erfolgt keine automatische Anpassung der Geschwindigkeit.

Einweihung "Örmser-Ring"

Die Idee für ein generationenübergreifendes Freizeitgelände in Urmitz ist schon einige Jahre alt. Mit planerischer Unterstützung durch die Jugendpflege, die gute und zügige Arbeit der beteiligten Firmen und mit finanzieller Unterstützung durch die Landesregierung war es jetzt soweit.

Der "Örmser Ring" wurde am Samstag dem 24. September offiziell seiner Bestimmung übergeben. An dieser Eröffnungsfeier nahmen viele interessierte Bürgerinnen und Bürger teil. Darüber hinaus konnte Ortsbürgermeister Norbert Bahl viele Ehrengäste begrüßen, darunter auch den Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger, den Landtagsabgeordneten Josef Dötsch, den 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Thomas Przybylla, die Ehrenbürger Erich Oden und Manfred Kuhn, Schulleiter Thomas Rauch und Pastor Thomas Gerber.

Der Bürgermeister freute sich, das Gelände als Ergänzung zu den anderen Freizeitangeboten des Ortes präsentieren zu können. "Ich bin mir sicher, dass der "Örmser Ring" schnell angenommen wird und die Wohnqualität in Urmitz nachhaltig steigert."

Beim anschließenden Rundgang konnten sich alle Teilnehmer von den vielen Möglichkeiten des Freizeitgeländes überzeugen.

Martinsumzug 2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Kinder.

Die von den Schulkindern in Zusammenarbeit mit dem Museumsverein im Frühjahr gesäten Knollen werden am Montag, dem 31. Oktober 2016, ab 14.30 Uhr auf dem Feld „am ehemaligen Wasserhäuschen am Ende der Raiffeisenstraße“ geerntet. Zur Knollenernte sind die Kinder und alle, die sich an der Ausschmückung des Zugweges beteiligen, recht herzlich eingeladen. Für diejenigen, die nicht am Montag aufs Feld kommen können, stehen die restlichen Knollen an der Sporthalle zur Abholung bereit.

Der diesjährige Martinsumzug findet am Mittwoch, 09. November statt. Das 9. Schuljahr sammelt dafür ab Montag, den 31. Oktober nach alter Tradition Brennmaterial. Als solches sind Astschnitt, naturbelassenes Holz und Stroh zugelassen. Da die Jugendlichen zum Sammeln mit einem Traktoranhänger zu Fuß unterwegs sind, bitte ich alle Autofahrer in der Zeit vom 31.10. bis 09.11. um erhöhte Aufmerksamkeit. Das eigenständige Ablagern von Brennmaterial am Feuer ist nicht gestattet.

Der Martinsumzug selbst wird wie folgt ablaufen: Die Kindergartenkinder treffen sich um 16:30 Uhr in der Kirche. Die Schulkinder kommen um 17:00 Uhr direkt zur Fackel-Prämierung ans Rathaus. Von dort startet dann für alle um 17:30 Uhr der Martinszug, musikalisch gestaltet von Musikverein und Spielmannszug. Der Zug führt über die Ringstraße in die Hauptstraße und weiter bis zum Feuer am Parkplatz hinter der Rheinbrücke. Die Anwohner an der Zugstrecke werden sicherlich wieder ihre Hauseingänge und Fenster stimmungsvoll gestalten. Am Feuer wird dann St. Martin die Wecken persönlich an die Kinder verteilen. Die Feuerwehr wird dort nicht nur für unsere Sicherheit sorgen, sondern auch Glühwein und Kinderpunsch ausschenken.

Es wäre schön, wenn es wieder viele selbstgebastelte Papierfackeln und viele Knollenfackeln geben würde. Pechfackeln sind beim Martinszug nicht gestattet.

Ich lade bereits jetzt alle recht herzlich zur Teilnahme am Martinsumzug ein.
Ihr Norbert Bahl
Ortsbürgermeister

Gedenkfeier an Volkstrauertag

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am 13.11.2016 findet in Urmitz die Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. Wir denken dabei an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst (11.00 Uhr) gehen wir um ca. 11.45 Uhr vom Kirchenvorplatz zum Friedhof. Am Kriegerdenkmal ist dann folgender Ablauf vorgesehen:
1. Musikverein
2. Ansprache des Bürgermeisters
3. Kranzniederlegung
4. Gebet von Pfarrer Thomas Gerber
5. Vortrag des Frauenchores
6. Spielmannszug + Musikverein

Ich freue mich auf eine rege Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Seniorenfeier im Advent

Am 11. Dezember, also am 3. Adventsonntag, findet die diesjährige Seniorenfeier im Advent statt. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger von Urmitz, die 65 Jahre und älter sind. Die Veranstaltung soll Sie auf Weihnachten einstimmen und Ihnen die Gelegenheit zur Unterhaltung bieten.

Neben einem kleinen Imbiss in Form von Kaffee, Kuchen und Schnittchen haben wir zusammen mit den Urmitzer Ortsvereinen wieder ein schönes Programm zusammengestellt, das Sie bestimmt erfreuen wird.

Bei Bedarf besteht die Möglichkeit den Fahrdienst des Kraftfahrervereins in Anspruch zu nehmen. Dafür genügt ein Anruf während der Öffnungszeiten des Rathauses: Montag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 7047.

Anneliese Höfer 101

Auf stolze 101 Lebensjahre blickt Anneliese Höfer zurück. Zu ihrem Ehrentag gratulierten Ortsbürgermeister Norbert Bahl und die Beigeordnete Marion Höfer der Jubilarin am 19. November und wünschten ihr Gesundheit und Wohlergehen.

Anneliese Höfer hatte zuhause alles für die zahlreichen Gratulationen von Familienangehörigen und Vereinsvertretern vorbereitet. Aufmerksam sorgte sie erst einmal dafür, dass alle mit Getränken und Essen versorgt waren. Dann nahm sie sich die Zeit für Gespräche rund um ihr langes und erfülltes Leben.

Da ihr Ehemann 1944 im Krieg gefallen war, zog sie die 1941 und 1943 geborenen Kinder Wolfgang und Marliese allein auf. Zwischenzeitlich kann sie 5 Enkel und 9 Urenkel zum engeren Familienkreis zählen. Bis vor wenigen Jahren ist sie noch ihren Hobbies Sport in der Seniorengruppe und Singen im Frauenchor Rheinperle nachgegangen. Heute beschränkt sie sich auf kleine Spaziergänge und den Besuch von Veranstaltungen im Ort. So ließ sie es sich nicht nehmen, am letzten Wochenende das Herbstkonzert des Männerchors zu besuchen, da ihr Schwiegersohn Walter dort aktiv singt. Auch das anstehende Konzert des Musikvereins und die Seniorenfeier im Advent hat sie fest eingeplant.

Erstaunlich ist nicht nur dass Anneliese Höfer die erste Bürgerin in Urmitz ist, die dieses stolze Alter erreicht hat, außer einer Blinddarmoperation musste sie nie das Krankenhaus besuchen und erfreut sich guter Gesundheit. Zu schaffen machen ihr lediglich die zwischenzeitlich auch schon 101 Jahre alten Knie. Klagen ist aber nicht die Sache von Anneliese Höfer.

Besonders freute sie sich über den Besuch ihres Sohnes Wolfgang, der zu diesem besonderen Anlass mit seiner Frau aus Kanada angereist war, wo er bereits seit vielen Jahrzehnten wohnt.

Haussammlung für die Kriegsgräberfürsorge

Die Bilder von Konflikt, Gewalt und Krieg in zahlreichen Ländern der Welt erinnern viele Menschen bei uns auch an die 2,6 Millionen deutschen Kriegstoten beider Weltkriege, die in fremder Erde ruhen. Und sie mahnen an die generationenübergreifende humanitäre Verpflichtung, diesen Gefallenen auch im Ausland würdige Ruhestätten zu geben und zu erhalten. Dieser Aufgabe hat sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. verschrieben.

Zur Unterstützung dieser guten Sache wurde in Urmitz am Montag dem 21. November 2016 die jährlich stattfindende Haussammlung für den Volksbund durchgeführt. Beim sich anschließenden Imbiss konnte Ortsbürgermeister Norbert Bahl das gute Sammelergebnis von 2.065 Euro vermelden. An dieser Stelle gilt allen spendenfreudigen Urmitzern ein herzliches Dankeschön.

Das Problem, jedes Jahr eine ausreichende Zahl von Sammlern für die insgesamt 14 Sammelbezirke gewinnen zu können, war dann auch Thema der nächsten Vereinsringsitzung. Zum großen Erstaunen von Norbert Bahl erklärten sich die anwesenden Vertreter der 30 Ortsvereine sofort bereit, ab dem Jahr 2017 jeweils einen Sammler zu stellen.

Dies ist nicht nur wieder ein gutes Beispiel für den Zusammenhalt in der Rheingemeinde, sondern damit ist auch künftig die Sammlung mit dem stets hohen Erlös für den Volksbund gesichert.

Weihnachten kann kommen

Der Urmitzer Weihnachtsbaum ist in jedem Jahr etwas Besonderes. In diesem Jahr ist er aber auf besonders große Zustimmung gestoßen. Regelmäßig bleiben die Menschen vor dem Rathaus stehen und bestaunen den wunderschönen Baum.

Der Weihnachts- oder Christbaum ist weltweit das am weitesten verbreitete Symbol des Weihnachtsfestes. Viele Jahrhunderte ist es üblich, die düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Symbol für neues Leben sowie Kerzen als Hoffnung auf mehr Licht zu schmücken.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Brauch einen geschmückten Weihnachtsbaum aufzustellen zuerst in den Städten, dann auf dem Land zu einem festen Bestandteil des Weihnachtsfestes in Deutschland. Vorangetrieben durch die verwandtschaftlichen Verbindungen deutscher Adelsfamilien zu den Höfen im Ausland verbreitete sich der Weihnachtsbaum nach und nach in ganz Europa.

Die Ortsgemeinde gibt sich beim Weihnachtsbaum vor dem Rathaus immer besonders große Mühe. Schließlich soll er die Bevölkerung auf die Adventszeit und das Fest der Geburt Jesu Christi vorbereitet werden.

Deshalb haben wir in diesem Jahr sowohl neue Lichterketten als auch Kugeln angeschafft. Die 10 Meter hohe und schön gewachsene Tanne wurde von der Familie Schopp gestiftet. Ein Dank gilt Johannes Weiler und den Gemeindearbeiter, die mit großem Engagement und vor allem großem Gerät dafür gesorgt haben, dass wir uns bis zum Jahresende an diesem schönen Baum erfreuen können.

Neue Fenster im Rathaus

In den Jahren 1956 und 1957 wurde in Urmitz ein neues Gemeindehaus errichtet, das ein Gemeindebüro, eine Poststelle, einen kleinen Sitzungssaal, zwei Wohnungen sowie Räume für die Feuerwehr enthielt. Die Feuerwehr erhielt im Mai 1989 ein neues großzügiges Gerätehaus an der Brückenstraße. Die bis dahin von der Feuerwehr genutzten Räume im Gemeindehaus in der Ringstraße wurden zum Sitzungssaal umgebaut.

Was Umweltschutz, CO2-Einsparung und Energieeffizienz anbelangt, haben Kommunen eine Vorbildfunktion, dies im Besonderen, wenn die Gemeinde als Vermieterin in Erscheinung tritt. Bei den Fenstern im Rathaus handelte es sich noch überwiegend um Holzfenster mit einer Standard-Isolierverglasung. Diese wiesen deutliche Undichtigkeiten auf, durch die Wärmeenergie durch den Luftaustausch ungenutzt an die Umwelt abgegeben wurde.

Jetzt wurden die alten Holzfenster durch Kunststofffenster mit neusten energetischen Standards ersetzt. Von außen haben die Fenster weiter eine Holzoptik, innen hellt ein weißer Farbton die Räume auf. Die Kosten für die Erneuerung der 29 Fenster betrugen 19.577 Euro. Der Bauausschuss hatte den entsprechenden Beschluss bereits in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 einstimmig gefasst.

Freuen können sich jetzt über die gedämmten Räume neben den Mietern der Dachgeschosswohnung vor allem die Mitarbeiter der Verwaltung.

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