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Einladung zum Umwelttag

Auch in diesem Jahr sammeln wir wieder den Müll in der Urmitzer Gemarkung ein, den weniger umweltbewusste Menschen illegal entsorgt haben.

Privatpersonen, Vereine und sonstige Gruppen treffen sich dazu am 10. März um 9 Uhr auf dem Parkplatz der Peter-Häring-Halle. Besitzer von Kleintraktoren und anderen geeigneten Fahrzeugen mit Anhänger sind herzlich willkommen.

Die Einweisung und Aufteilung der einzelnen Sammelgruppen erfolgt vor Ort. Handschuhe und und Eimer bitte mitbringen.

Im Anschluss an die Aktion sind alle zu einem leckeren Eintopf mit Würstchen und verschiedenen Getränken eingeladen.

Neue Zufahrt zur Grillhütte

Endlich nimmt die Gestaltung des ehemaligen Bolzplatzes zwischen dem Wohnmobilstellplatz und der Tennisanlage Gestalt an.

Nachdem die Gabionenwand zur Abtrennung von Wohnmobilstellplatz und den Freizeitanlagen Grillhütte und Tennisplatz stand, hat der Ortsgemeinderat in seiner Sitzung im September die Arbeiten zur Neugestaltung des Vorplatzes der Grillhütte zum Preis von 132.000 Euro an die Straßenbaufirma Fuchs in Burgbrohl vergeben. Nach einiger Verzögerung wurde dann vor einigen Tagen schließlich mit den entsprechenden Arbeiten begonnen.

So wurde die alte Tragschicht abgetragen, um Platz für eine frostsichere neue Zufahrt zur Grillhütte zu schaffen. Mittels Tiefbordsteinen wird die Straßenfläche von den noch zu schaffenden Grünflächen und der in Planung befindlichen Cage-Soccer-Anlage abgetrennt. Entlang der Tennisanlage werden 5 Lichtmasten für eine ausreichende Beleuchtung sorgen. Neben der Grillhütte wurde eine noch zu pflasternde Fläche geschaffen, auf der künftig ein Kühlwagen mit Getränken abgestellt werden kann. Dies wird zur Steigerung der Attraktivität der ohnehin beliebten Anlage beitragen.

Närrischer Empfang im Rathaus

Ortsbürgermeister Norbert Bahl freute sich, am Samstag sein närrisches Volk im Rathaus begrüßen zu können. Es ist mitterweile eine gute Tradition, sich hier in lockerer Runde zur Einstimmung auf den folgenden Prinzenball zu treffen.

Unter den geladenen Gästen befanden sich auch die Bundestagsabgeordnete a.D. Ursula Mogg, die Ehrenbürger Erich Oden und Manfred Kuhn, die Beigeordneten Ursula Höfer und Johannes Weiler, Schulleiter Thomas Rauch, Pastor Thomas Gerber sowie die Vereinsringvorsitzende Juliane Nieland.

In seiner Begrüßungsansprache bedankte sich Norbert Bahl für das ehrenamtliche Engagement von Möhnen und Karnevalsgesellschaft, die sich unermüdlich und mit viel Erfolg für den Erhalt des rheinischen Karnevals einsetzen. "Karneval bringt die unterschiedlichsten Menschen zusammen und stärkt die Dorfgemeinschaft", hob Bahl hervor. Unter Bezugnahme auf die Berichterstattung der Presse zum guten Urmitzer Haushalt "Urmitz ist auf Rosen gebettet", erklärte er sich aber auch sofort bereit, die Kosten für Essen und Trinken der gesamten Veranstaltung aus der Gemeindekasse zu übernehmen.

Für diese großzügige Geste wurde er dann auch mit dem Gesellschaftsorden der KG Grün-Weiß bedacht. Die Örmser Möhnen kürten ihn gar zum "Möhnen-King", was für den Rest des Abends das Tragen einer unübersehbaren roten Schärpe zur Folge hatte.

Seit 24 Jahren besteht eine enge freundschaftliche Beziehung zur Maybole-Pipeband. Auch in diesem Jahren ließen sich diese es nicht nehmen, dem Narrentreffen einen schönen Rahmen und vor allem internationales Flair zu verpassen. So mischte sich unter die üblichen rheinischen Karnevalsgetränke oftmals auch Schluck guten schottischen Whiskys. Für Überraschung sorgte erstmals ein 14-jähriges Gesangstalent, welches alte schottische Lieder zum besten gab.

Für beste Partystimmung mit den jeweils neuesten Karnevalsliedern sorgten den ganzen Abend in bewährter Weise Rita und Hermann Britz, was oftmals in wilden Polonäsen durch den Saal mündete.

Fröhlich und zufrieden machten sich anschließend alle auf den Weg ins Foyer der Peter-Häring-Halle, um dort weiter zu feiern.

Wieder prämiert

Wieder einmal haben die Leser von promobil ihre Lieblingsplätze gewählt. In der Dezember-Ausgabe von Europas größtem Reisemobil-Magazin, wurden die Leser aufgefordert, die Stellplätze des Jahres 2018 zu wählen. Insgesamt 3084 Wohnmobilisten haben an der Abstimmung teilgenommen.

Unser Stellplatz am Rhein wurde dabei mit dem 3. Platz in der Kategorie A, also den Plätzen für bis zu 30 Reisemobile, ausgezeichnet. Den 1. Platz sicherte sich der Stellplatz „Schleuseninsel“ in Wilhelmshaven, den 2. Platz der Wohnmobilpark in Haltern am See.

Der Wohnmobilhafen in Urmitz wird regelmäßig nominiert und hat schon einige Preise erhalten. Damit wird nachdrücklich dokumentiert, dass unsere Leistungen und Bemühungen für die mobilen Gäste honoriert und belohnt werden.

Auf der Messe Reisen + Camping in Essen wurden die Sieger der Öffentlichkeit vorgestellt und mit Urkunden ausgezeichnet. Für die Ortsgemeinde Urmitz hat Hermann Wortmann die Auszeichnung entgegengenommen.

Gut gewirtschaftet

Nach der letzten Ortsgemeinderatssitzung war der Presse zu entnehmen, dass „Urmitz auf Rosen gebettet“ ist. Wenn man sich mit Haushaltsplänen von Gemeinden und Städten näher beschäftigt, kann man die mehr als positive Umschreibung der Urmitzer Finanzen sicherlich nachvollziehen.

Urmitz hat seit Jahren eine erfreuliche Steuerentwicklung. Gegenüber dem Vorjahr ist mit Mehreinnahmen von 558.400 € zu rechnen. Dieser Trend zeigt sich sowohl bei der Gewerbesteuer als auch bei der Einkommenssteuer. Dies führt allerdings auch dazu, dass Urmitz als finanzstarke Gemeinde im Rahmen der Umlagen stärker zur Kasse gebeten wird. So steigt die Gewerbesteuerumlage um 81.200 €, die Kreisumlage um 88.240 € und die Verbandsgemeindeumlage um 141.700 €. Angesichts der insgesamt guten Entwicklung ist dies aber verkraftbar.

Im Jahr 2018 sollen neben der Erschließung des Baugebietes „Südlicher Ortsrand“ insbesondere folgende Maßnahmen umgesetzt werden: Der Belag der Kaltenengerser Straße wird erneuert. Der Leinpfad wird neu geteert und erhält von der Kirche bis zum Wohnmobilstellplatz eine Beleuchtung. An der Peter-Häring-Halle ist eine große Lagerhalle geplant, in der insbesondere Stühle und Tische geordnet untergebracht werden. Für 50.000 € wird mit dem Austausch von alten Leuchtmitteln in den Straßenlampen begonnen. Der Nebeneingang zur Grundschule soll erneuert und gleichzeitig barrierefrei gestaltet werden und der Bauhof erhält erstmals einen Pritschenwagen.

Fazit des Haushalts 2018 ist, dass wir trotz aller Investitionen auf einen ausgeglichenen Haushalt mit einer freien Finanzspitze blicken können. Der Finanzhaushalt umfasst ein Volumen von 6.266.120 € und liegt damit fast 10 % über dem Vorjahr. Urmitz ist nicht nur schuldenfrei und kann alle erforderlichen Investitionen aus den laufenden Einnahmen finanzieren - Urmitz hat darüber hinaus auch noch einen Kassenstand von aktuell weit über 2 Millionen €. Diese vorausschauende Haushaltspolitik wird es uns bei Bedarf ermöglichen, auch künftig größere Maßnahmen ohne die Aufnahme von Krediten zu schultern.

Mein Dank gilt allen an der Haushaltsaufstellung Beteiligten, angefangen bei den Beigeordneten über die Ratsfraktionen bis hin zu den jeweiligen Ansprechpartnern in der Verbandsgemeindeverwaltung.

Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Der Müll ist weg

Bereits zum 23. Mal fand die Aktion "Saubere Umwelt" in Urmitz statt. Rund 150 Teilnehmer zogen durch die Gemeinde und sammelten ein, was weniger umweltbewusste Menschen in der Natur entsorgt hatten.

Entgegen der ursprünglichen Prognose konnte der 23. Umwelttag im Trockenen, zu Mittag hin sogar bei schönem Sonnenschein stattfinden. Einzelpersonen, Vereine, Freiwillige Feuerwehr, die dritten und vierten Klassen der Grundschule St. Georg mit ihren Lehrern als auch viele Kindergartenkinder mit ihren Eltern nahmen an der Aktion teil.

Am Anfang stand die Verteilung der Warnwesten sowie die Einteilung der verschiedenen Gruppen auf die Sammelbezirke durch den Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Joachim Hommer. Besonders begehrt waren natürlich wieder die Traktoren mit Anhänger, mit denen es zu den weiter entfernten Zielen in der Urmitzer Flur ging.

Zwischenzeitlich kümmerten sich die Schiffer um den Erbseneintopf und die Würstchen, die nach Rückkehr der fleißigen Sammler reißenden Absatz fanden. Auch für Getränke war reichlich gesorgt. Nach und nach füllte sich der Container mit Reifen, Teerpappe, Plastikmüll und vielen anderen Dingen, die von den Gemeindearbeitern sorgfältig verstaut wurden.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl bedankte sich bei den Teilnehmern, insbesondere bei den Kleinsten die oftmals schwer zu schleppen hatten und äußerte die Hoffnung, dass sich der ein oder andere vielleicht künftig doch einen legalen Weg sucht, um seinen Müll zu entsorgen. Die Kinder würden dies jedenfalls sehr begrüßen.

Ein Dank gilt auch der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die wieder einen 40 m³-Container gestellt hatte und pro Teilnehmer an der Aktion einen Verpflegungszuschuss in Höhe von 4,00 € zahlt. Am Ende hatten sich insgesamt 149 Teilnehmer in die ausgelegte Liste eingetragen, was von einem ausgeprägten Umweltbewusstsein in der Gemeinde zeugt.

St. Georg Kirmes in Urmitz

Die Gemeinde Urmitz-Rhein feiert vom 28. April bis 01. Mai 2018, nach altem Brauch und im Kreise vieler Gäste aus Nah und Fern, ihre St. Georg-Kirmes.

Die Kirmes hat bei uns eine sehr lange Tradition. Sie beginnt jährlich am Samstag nach dem 23. April (Georgstag) zu Ehren des Urmitzer Schutzpatrons. Deshalb wird auch dessen Statue am Kirmessonntag in einer feierlichen Prozession durch den Ort getragen. Während das Mitführen der Georgs-Figur in der Kirmesprozession ein uralter kirchlicher Brauch ist, erscheint das heutige weltliche Wahrzeichen der Kirmes, der Kirmesbaum, erst 1920. Die Sitte, den Kirmesbaum mit einer Eierkrone zu versehen, kam 1949 auf.

Ausrichter der Kirmes ist unser Junggesellenverein. Er ist einer der ältesten und traditionsreichsten Vereine im Ort. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich in dem Manuale, einer Art Kleinchronik, des Pastors Johann Georg Roth, anno 1723.

Ich lade Sie ein, sich an den kirchlichen und weltlichen Kirmesveranstaltungen zu beteiligen und damit die alten Traditionen zu pflegen.

Herzlichen Dank sage ich bereits jetzt dem Junggesellenverein, dem Schießjahrgang 97/98 und dem St. Georg-Jahrgang 98/99, die in bewährter Weise die Ausrichtung der Kirmes übernommen haben. Auch der Freiwilligen Feuerwehr gilt mein besonderer Dank für die jährliche Mitwirkung.

Allen Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich mit Ihren Gästen frohe und unbeschwerte Kirmestage.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

21. Neubürgerempfang

Am 24. Mai 2018 findet um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses ein Empfang für unsere Neubürger statt.

Zu dieser Veranstaltung sind alle Neubürgerinnen und Neubürger, die Vereinsvorsitzenden, Vertreter von Verwaltung, Rat, Schule, Kita und Kirche herzlich eingeladen.

Neubürgerinnen und Neubürger erhalten an diesem Abend einen Einblick in die Angebote aller kommunalen Einrichtungen und in das reichhaltige Vereinsleben.

Bei diesem Treffen steht das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. In gemütlicher Runde soll aber auch die Gelegenheit gegeben werden, über ggf. bereits bestehende Verbindungen hinaus, weitere Kontakte zu knüpfen.

Lassen Sie sich überraschen.

Goldene Hochzeit Kuhn

Anlässlich des 50-jährigen Ehejubiläums von Elisabeth und Manfred Kuhn fand am 20. Juni ein großer Umzug der Ortsvereine statt. Damit wurde das langjährige Wirken von Ehrenbürger Manfred Kuhn als Ortsbürgermeister, aber auch die Verbundenheit von Elisabeth und Manfred zu zahlreichen Ortsvereinen gewürdigt.

Am Rathaus startete der Umzug unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges und des Musikvereins. Ortsbürgermeister Norbert Bahl überbrachte den Jubilaren die Glückwünsche der Gemeinde und wünschte beiden noch viele gemeinsame Jahre in Gesundheit und Harmonie. Juliane Nieland schloss sich den guten Wünsche im Namen aller Ortsvereine an.

Für das leibliche Wohl sorgten im Anschluss Familie und Nachbarn. Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten alle noch einige schöne Stunden vor Ort und ließen die beiden hochleben.

Anstricharbeiten am Sportzentrum

Urmitz Rhein

Im Jahr 2017 wurde das Foyer der Peter-Häring Halle mit einem neuen Innenanstrich versehen. Jetzt hat auch die Gymnastikhalle einen Überholungsanstrich erhalten. Die Arbeiten wurden durch die Urmitzer Firma Wilhelmi fachgerecht ausgeführt.

Zeitgleich wurde die Markierung der Pkw-Stellplätze auf dem Hallenvorplatz erneuert. Die Anordnung der Stellplätze war aufgrund der starken Abnutzung der Markierung kaum noch zu erkennen.

Kröbbelchesfest

Urmitz Rhein

Das Kröbbelchesfest unserer Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß ist mittlerweile fester Bestandteil im Urmitzer Veranstaltungskalender. Am Wochendende 4. und 5. August findet dieses zum 44. Mal auf dem Parkplatz der Peter-Häring-Halle statt.

Die Eröffnung erfolgt am Samstag um 18 Uhr. Um 20 Uhr erfreut uns der Musikverein mit stimmungsvoller Musik.

Am Sonntag startet die KG um 11 Uhr mit einem Frühschoppen. Ab 14 Uhr gibt es Kinderprogramm sowie Auftritte vom Männerchor Urmitz sowie dem Musikverein St. Sebastian.

Zu allen Zeiten ist bestens für Speis und Trank gesorgt. Kröbbelche zum Mitnehmen werden gerne in mitgebrachte Behälter verpackt.

Jugendfeuerwehr übt

Am 15. September führten die Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Weißenthurm eine gemeinsame Einsatzübung durch. Die Jugendfeuerwehren bilden das Rückgrat der aktiven Feuerwehren und gewährleisten die Sicherheit der Einwohner der Verbandsgemeinde auch in der Zukunft.

Bei einer gemeinsamen Einsatzübung am Urmitzer Rheinufer konnten die Jugendfeuerfehren unter der Leitung von Jugendfeuerwehrwart Dirk Faulhaber einige Facetten von Einsatzszenarien, wie technische Hilfeleistung, klassische Brandbekämpfung und die Rettung von Personen aus dem Rhein zeigen. Die Übung diente insbesondere der Verfestigung von Kenntnissen und Fertigkeiten. Daneben konnten sich andere interessierte Kinder und Jugendliche mal anschauen, was hier an sinnvoller Freizeitbeschäftigung mit ernstem Hintergrund geleistet wird.

Neben dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde Arndt Lenarz und dem Urmitzer Wehrführer Norbert Oster überzeugten sich auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thomas Przybylla und Ortsbürgermeister Norbert Bahl vom hohen Leistungsstand der Jugendfeuerwehren. Thomas Przybylla lobte die vorbildliche Zusammenarbeit und den Eifer, mit dem die Kinder und Jugendlichen bei der Sache sind.

Im Anschluss konnten sich alle bei leckeren Steaks und Würstchen von der anstrengenden Arbeit erholen. Als zusätzliche Überraschung hatte Ortsbürgermeister Norbert Bahl als kleines Dankeschön Eis für alle dabei.

Über weitere Interessenmeldungen von Kindern und Jugendlichen für die Arbeit der Jugendfeuerwehr freuen sich die Mitglieder der Urmitzer Feuerwehr.

Gelebte Freundschaft

Seit 1981 besteht die Partnerschaft zwischen Urmitz und der französischen Gemeinde Les Noes bei Troyes in der Champagne. Im jährlichen Wechsel werden gegenseitige Besuche durchgeführt, die immer ein Erlebnis für alle Beteiligten sind. Durch die Unterbringung in Gastfamilien haben sich über die Jahre viele persönliche Freundschaften ergeben.

Am 21. September machten sich die Mitglieder des Deutsch-Französischen-Freundschaftskreises von Urmitz auf den Weg nach Les Noes. Vor dem Rathaus der Gemeinde wurden sie bereits von ihren Gastfamilien erwartet. Dort wurden dann bei Essen und Trinken Neuigkeiten aus Familie und Gemeinde ausgetauscht.

Nach dem Frühstück standen Aktivitäten vor Ort, wie zum Beispiel der Besuch der Altstadt von Troyes und der dortigen Markthalle, auf dem Programm. Nach dem Mittagessen machte sich die ganze Gruppe auf den Weg nach Brienne-le-Chateau. Bei einer Führung durch die Stadt und einem Besuch des Napoleon-Museums wurde uns die Geschichte von Napoleon anschaulich näher gebracht. Das Museum ist das einzig verbliebene Gebäude der ehemaligen Militärschule, wo Napoleon von 1779 bis 1784 Schüler war. Den Abschluss fand der Tag mit einem ausgiebigen französischen Mehrgänge-Menü.

Der Sonntag stand wieder im Zeichen der Gastfamilien. Es wurden Ausflüge in die nähere Umgebung, wie etwa in den Naturpark Foret de Orient mit seinen drei Seen unternommen, welche die Seine vor Hochwasser schützen. Am Nachmittag trafen sich dann alle wieder vor dem Rathaus. Hier fand die unvermeidliche Verabschiedung aller Teilnehmer statt, um dann schweren Herzens die Heimreise nach Urmitz anzutreten.

Ein besonderer Dank gilt den Vorsitzenden der Freundschaftskreise Klaus Lachmann und Philipp Lemoine für die Organisation sowie Katharina Steinbach, die im Bedarfsfall die Aufgabe der Übersetzerin übernommen hat.

Bis bald - à bientot!

Graffiti im Brückenturm

Rheinbrücke Urmitz

Die Rheinbrücke Urmitz-Engers ist Teil des Spazier- und Radwegenetzes der Region. Mittlerweile ist der Innenraum der Brückenpfeiler durch Graffiti jedoch derart verunstaltet, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Darüber hinaus ist ein penetranter Geruch festzustellen.

Ortsbürgermeister Norbert Bahl hat deshalb im August die Deutsche Bahn Netz AG als Eigentümerin der Eisenbahnbrücke gebeten, die Beseitigung umgehend auf eigene Kosten zu veranlassen. Nachdem der Beginn der Arbeiten mehrfach wegen anderer Projekte verschoben werden musste, hat die DB Netz AG am 29. Oktober mitgeteilt, dass Reinigung und Neuanstrich voraussichtlich in der zweiten Novemberhälfte durchgeführt werden.

Dies wird alle Urmitzer und auch die vielen Gäste freuen.

Bewegung in die Dörfer

Liebe Seniorinnen und Senioren,

am 30. Oktober um 15.30 Uhr wird Ihnen das kreisweite Projekt „Bewegung in die Dörfer“ im Josefsaal vorgestellt. Präsentiert wird das neue Angebot durch Frau Lea Bales von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gemeinsam mit der Bewegungsbegleiterin Andrea Reitz und Herrn Willi Görg.

Dieses Angebot soll Spaß an der Bewegung bei älteren Menschen fördern sowie der Gesunderhaltung von Geist und Körper dienen. Durch die spielerische Kombination von Bewegung und Gedächtnistraining werden wichtige Alltagskompetenzen gezielt gefördert und die Teilnehmer gehen beschwingt und motiviert nach Hause. Mittlerweile sind die Bewegungstreffen fester Bestandteil der Freizeitangebote vieler Ortsgemeinden.

Die Geselligkeit während und nach den Übungen ist dabei mindestens so wichtig wie die körperliche Betätigung selbst. Lassen Sie sich einfach überraschen.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Sankt Martin in Urmitz

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Kinder,

der diesjährige Martinsumzug findet Donnerstag den 8. November wieder in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten statt. Für diejenigen die eine Knollenfackel basteln wollen, erfolgt die kostenlose Abgabe der Knollen am 31. Oktober in der Zeit von 16 bis 17 Uhr auf dem Museumsacker am Wasserhäuschen in der Raiffeisenstraße.

Das 9. Schuljahr sammelt ab Mittwoch dem 31. Oktober nach alter Tradition Brennmaterial. Als solches sind Astschnitt, naturbelassenes Holz und Stroh zugelassen. Da der Martinsjahrgang zum Sammeln mit einem Traktoranhänger zu Fuß unterwegs ist, bitte ich alle Autofahrer in der Zeit vom 31. Oktober bis 8. November um erhöhte Aufmerksamkeit. Das eigenständige Ablagern von Brennmaterial am Feuer ist nicht gestattet.

Der Martinsumzug selbst wird wie folgt ablaufen: Die Kindergartenkinder treffen sich um 16:30 Uhr in der Kirche. Die Schulkinder kommen um 17:00 Uhr direkt zur Fackel-Prämierung ans Rathaus. Von dort startet dann für alle um 17:30 Uhr der Martinszug, musikalisch begleitet von Musikverein und Spielmannszug.

Der Zug führt über die Ringstraße in die Hauptstraße und weiter bis zum Feuer am Parkplatz hinter der Rheinbrücke. Die Anwohner an der Zugstrecke werden sicherlich wieder ihre Hauseingänge und Fenster stimmungsvoll gestalten. Am Feuer wird dann St. Martin die Wecken persönlich an die Kinder verteilen. Die Feuerwehr wird dort nicht nur für unsere Sicherheit sorgen, sondern auch Glühwein und Kinderpunsch ausschenken.

Es wäre schön, wenn es wieder viele selbstgebastelte Papierfackeln und vor allem Knollenfackeln geben würde. Pechfackeln sind beim Martinszug nicht gestattet.

Ich lade bereits jetzt alle recht herzlich zur Teilnahme am Martinsumzug ein und freue mich auf eine schöne Veranstaltung.

Das Rathaus bleibt am 8. November wegen der Veranstaltung geschlossen.

Ihr Norbert Bahl
Ortsbürgermeister

Volkstrauertag 2018

Urmitz Rhein

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am 18.11.2018 findet in Urmitz die Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. Wir denken dabei an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst (11:00 Uhr) gehen wir um ca. 11:45 Uhr vom Kirchenvorplatz zum Friedhof.

Am Kriegerdenkmal ist dann folgender Ablauf vorgesehen:
1. Musikverein
2. Ansprache
3. Kranzniederlegung
4. Gebet
5. Vortrag des Kirchenchors
6. Spielmannszug + Musikverein

Ich freue mich auf eine rege Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Renovierung Brückenpfeiler

Urmitz Rheinbrücke

Die Rheinbrücke Urmitz-Engers ist Teil des Spazier- und Radwegenetzes der Region. Im Lauf der Zeit war der Innenraum der Brückenpfeiler durch Graffiti jedoch derart verunstaltet, dass dringender Handlungsbedarf bestand.

Auf Initiative von Ortsbürgermeister Norbert Bahl hat die Deutsche Bahn Netz AG als Eigentümerin der Eisenbahnbrücke die Beseitigung der unschönen Schmierereien noch im Dezember 2018 veranlasst. Jetzt präsentiert sich die Durchfahrt wieder so, dass man sich nicht mehr dafür schämen muss.

Desweiteren liegt der Ortsgemeinde die Genehmigung Der Bahn AG vor, den Spruch "Verbunden sind mit diesem Steg Örms und Engers auf kurzem Weg" über dem Portal zur Brücke hin anbringen zu dürfen. Dies wird umgesetzt, sobald die Temperaturen es erlauben.

Neubeschaffung von Bühnenteilen

Urmitz Bühne

Die Bühnenteile der Ortsgemeinde Urmitz werden durch die Ortsvereine bei vielen Veranstaltungen verwendet. Allerdings sind diese mittlerweile so verschlissen, dass eine Reparatur nur noch mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist. Mit Blick auf das Alter der Bühne hat sich die Gemeinde für eine Ersatzbeschaffung in 2019 entschieden.

Die Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß hatte sich auf Anfrage von Ortsbürgermeister Norbert Bahl bereit erklärt, den Bedarf der Vereine zu koordinieren und die verschiedenen Bühnensysteme auf ihre Geeignetheit hin zu testen, erfordern doch die marktüblichen Scheren – und Stecksysteme recht unterschiedliche Anforderungen an die Nutzer. So waren Volker Ahlfeld und Oliver Koch in den letzten Monaten mit einer Markterkundung beschäftigt, die sowohl den Aufwand beim Auf- und Abbau, den Transport, die Lagerung als auch den Schutz des Schwingbodens in der Peter-Häring-Halle im Blick behalten musste.

Jetzt stellten sie das Ergebnis ihrer Recherche anhand einer Mini-Musterbühne im Rathaus den betroffenen Vereinen als auch der Verwaltung und den Ratsfraktionen vor. Als bestes System hat sich ein Stecksystem herausgestellt, welches durch die Firma Actionlight in der Urmitzer Rudolf-Diesel-Straße vertrieben wird. Diese verfügt über langjährige Erfahrungen was Veranstaltungstechnik und Bühnenbau betrifft. Die relativ leichten Aluminium-Profile der Bühnenteile haben unempfindliche Siebdruckplatten, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Das Nut- und Federsystem mit integrierter Verriegelungsmechanik ermöglicht einen werkzeugfreien Zusammenbau der Podeste ohne zusätzliche Verbindungselemente. Die Podeste sind mit jeweils vier Multifunktionsöffnungen für die Aufnahme von Geländer, Treppen und sonstigen Aufbauten ausgestattet.

Beschafft werden sollen insgesamt 48 Bühnenteile, was einer Steigerung um 10 Stück gegenüber der jetzigen Situation entspricht, sowie der erforderlichen Anbauteile, wie zum Beispiel Treppe und Geländer. Ebenso sind 8 Transportwagen für einen bequemen Transport und die platzsparende Lagerung vorgesehen.

Insgesamt wird die Ortsgemeinde 35.000 € im Haushalt 2019 für die Maßnahme vorsehen. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass dies eine sinnvolle Investition und die beste Vereinsförderung ist. Norbert Bahl bedankte sich im Anschluss nochmals bei Volker Ahlfeld und Oliver Koch für ihr großes Engagement. Insbesondere freut ihn, dass die fachlich fundierte Vorlage eine konkrete Grundlage für die Haushaltsaufstellung darstellt.

Kaltenengerser Straße fertig

Urmitz Kaltenengerser Straße

Durch eine Vielzahl von früheren Aufgrabungen und Flickstellen war eine grundlegende Eneuerung der Fahrbahndecke der Kaltenengerser Straße erforderlich. Es handelt sich hier um eine der Haupterschließungsstraßen des Ortes. In seiner Sitzung am 20. September hatte der Ortsgemeinderat die Deckensanierung zum Preis von 60.000 Euro an die Neuwieder Firma Alsdorf vergeben. Der identische Betrag war im Vorfeld auch im Haushalt der Gemeinde für 2018 eingestellt worden.

Der Bericht der Voruntersuchung für die Straße hatte neben dem Ersatz der Deckschicht auch die Empfehlung zur Erneuerung des Unterbaus zum Inhalt, weil diese eine unterschiedliche Dicke aufweist und nach heutigen Gesichtspunkten überwiegend unterdimensioniert erscheint. Dennoch hatte sich der Gemeinderat zu einer reinen Deckensanierung entschieden, welche die ursprüngliche Ebenheit, Griffigkeit und Entwässerung wieder herstellt.

Dies führt möglicherweise zu einer etwas kürzeren Nutzungsdauer, ist jedoch wesentlich kostengünstiger. Darüber hinaus war es aber allen Beteiligten wichtig, dass die Anlieger nicht zur Zahlung von Ausbaubeiträgen herangezogen werden. Bei einer grundhaften Erneuerung ist die Gemeinde gezwungen die Kosten umzulegen. Je nach Verkehrsaufkommen und Lage sind zwischen 30 du 75 % der Gesamtkosten auf die Grundstückseigentümer umzulegen. Dies konnte mit der hier gewählten Ausführungsvariante vermieden werden.

Die Gemeindeverwaltung ist froh darüber, dass die Arbeiten in so kurzer Zeit und nur geringen Beeinträchtigungen für Anlieger und Nutzer von Sportanlagen und Wohnmobilstellplatz abgeschlossen werden konnten. In Kürze werden noch die Markierungen aufgetragen, sodass die Straße dann wieder in vollem Umfang zur Verfügung steht.

Haussammlung Kriegsgräberfürsorge

Urmitz Kriegsgräbersammlung

Die Bilder von Konflikt, Gewalt und Krieg in zahlreichen Ländern der Welt erinnern viele Menschen bei uns auch an die 2,6 Millionen deutschen Kriegstoten beider Weltkriege, die in fremder Erde ruhen. Und sie mahnen an die generationenübergreifende humanitäre Verpflichtung, diesen Gefallenen auch im Ausland würdige Ruhestätten zu geben und zu erhalten.

Dieser Aufgabe hat sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. verschrieben. Er bewahrt mit der Sorge um die Friedhöfe das Gedenken an die Kriegstoten, erinnert an die Folgen von Gewalt und Krieg und engagiert sich, gerade für jüngere Menschen, in der so wichtigen historisch-politischen Bildungsarbeit. Durch diese Unterstützung können wir aus den Erfahrungen deutscher Geschichte lernen.

Diese größtenteils ehrenamtliche Arbeit wird seit vielen Jahren aus tiefer Überzeugung auch durch die Gemeinde Urmitz gefördert. In 14 Sammelbezirken waren Vertreter aller Ortsvereine in der Zeit vom 2. bis zum 20. November unterwegs. So kam die stolze Summe von 1.979,78 Euro zusammen. Dies wird mit dazu beitragen, dass der Volksbund seine einzigartige Tätigkeit auch in Zukunft erfolgreich fortführen kann.

Ein herziches Dankeschön allen Spendern sowie den Urmitzer Ortsvereinen für diese einzigartige, aber für die Rheingemeinde typische Gemeinschaftsaktion.

Ihr Ortsbürgermeister
Norbert Bahl

Neuer Pritschenwagen

Urmitz Dreiseitenkipper

Endlich konnten Ortsbürgermeister Norbert Bahl und der Beigeordnete Johannes Weiler ein langersehntes Fahrzeug an den kommunalen Bauhof übergeben. Bislang mussten alle Fahrten mit kleinen Traktoren erledigt werden.

Bereits im April hatte der Urmitzer Gemeinderat den Auftrag zur Neuanschaffung eines Pritschenwagens als Dreiseitenkipper vergeben. Gerade in engen Einfahrten und auf unübersichtlichen Baustellen ist es oft schwierig, Sand, Schotter, Splitt oder Kies an der gewünschten Stelle abzuladen. Die Kippfunktion erleichtert solche Arbeiten deutlich.

Mit dem sparsamen 2,0 l TDCI Motor und 130 PS hat das Fahrzeug den richtigen Antrieb für alle Bedürfnisse der Gemeinde. So können auch die verschiedenen Gewerbegebiete der Gemeinde schnell angefahren werden. Die breite Standard Pritsche mit Stirnwanderhöhung und die feste Anhängerkupplung ermöglichen viele Einsatzmöglichkeiten. Eine gelbe Rundumleuchte sorgt für die nötige Sicherheit. Zwei Werkzeugkisten ergänzen die zweckmäßige Ausstattung.

Bahl ist sich sicher, dass die Möglichkeiten, die das neue Fahrzeug bietet, sich weiter positiv auf die Gestaltung des Ortes auswirken werden.

100 Jahre Rheinbrücke

Urmitz Rheinbrücke 100 Jahre

Am 21. Juli 2018 fand in Urmitz eine Jubiläumsfeier anlässlich "100 Jahre Rheinbrücke" statt. In der Urmitzer Schulchronik wird dazu am 15.8.1918 wie folgt berichtet:

„Heute vormittag um 10.30 Uhr fand die Eröffnung des Verkehrs über die neue Kronprinzen-Brücke mit einer kleinen Feier statt. Erschienen waren der Minister für öffentliche Arbeiten v. Breitenbach, der kommandierende General des 8. Armeekorps v. Schmittow, Oberpräsident v. Groote und Minister Rheinbaben, die Bürgermeister von Coblenz und Neuwied und einige andere hohe Beamte. Nach einem kurzen Frühstück fuhren die Teilnehmer mit dem Dampfer „Preußen“ nach Coblenz zurück. Nach der Eröffnung der Kronprinzen-Brücke zählt man jetzt 19 feste Rheinbrücken auf der deutschen Stromstrecke.“

Diese Geschichte wurde jetzt in abgewandelter Form nochmals nachgestellt. Bis in den frühen Morgen wurde das Ereignis auf der Rheinwiese gefeiert. Ein großes Dankeschön an alle, die sich dafür zur Verfügung gestellt haben. Möglich war dies Dank des großen Engagements von Johannes Dott und einer Vielzahl von Helfern.

Festrede von Ortsbürgermeister Norbert Bahl:

Liebe Urmitzer, liebe Gäste,

unsere Rheingemeinde ist bekannt dafür, dass Traditionen gepflegt und Feste ausgiebig gefeiert werden. Zusammen zu feiern ist ein Zeichen der Lebensfreude und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Deshalb bedanke ich mich ganz herzlich bei allen, die zum Gelingen der heutigen Veranstaltung beigetragen haben. Besonders hervorheben möchte ich das große Engagement von Johannes Dott, der dankenswerterweise die Gesamtorganisation übernommen und die schöne Festbroschüre gestaltet hat.

Seit ewigen Zeiten wurde Handel entlang der Flüsse getrieben. Deutliches Zeichen dafür sind die vielen Treidelstationen die es hier in Urmitz und überall entlang des Rheines gab. Mit Booten, Flößen und über Fähren wurde lebhafter Handel getrieben. Aber Brücken hatten eine ganz besondere Bedeutung für Menschen, die an Flüssen gelebt haben. Hier war der dauerhafte Austausch über die Stromseiten hinweg gegeben.

So war es für Urmitz sicherlich ein herausragendes Ereignis, als der Oberpräsident der preußischen Rheinprovinz im April 1916 - also während des 1. Weltkriegs - bekannt gab, dass mit dem Bau einer Eisenbahnbrücke über den Rhein zwischen Engers und Urmitz begonnen wird. Aus militärstrategischen Gründen hatte der preußische Generalstab drei Eisenbahnbrücken zwischen Köln und Mainz gefordert. Dies waren – neben unserer - die Hindenburgbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim sowie die Ludendorff-Brücke bei Remagen. Der Brücke zwischen Engers und Urmitz, wurde im Mai 1918 durch Kaiser Wilhelm II. der Name Kronprinz-Wilhelm-Brücke verliehen.

In der Urmitzer Schulchronik ist unter dem 24. März 1916 verzeichnet: „Heute kamen die ersten Arbeiter ins Dorf, welche den Bau einer Eisenbahnbrücke ungefähr 500 m oberhalb des Urmitzer Werthes für die Bahn Neuwied-Koblenz in Angriff nehmen“.
Im Juli 1916 konnte bereits mit den Arbeiten am dritten Strombrückenpfeiler begonnen werden. Laut der Engerser Schulchronik arbeiteten bis zu 200 Kriegsgefangene auf der Brückenbaustelle, was sicherlich auch die schnellen Baufortschritte erklärt. Bei der Urmitzer Volkszählung am 1. Dezember 1916 wurde vermerkt, dass sich unter den 523 männlichen Personen des Ortes 91 Brückenarbeiter befinden.

Im April 1917 erreichten es die Gemeinden Urmitz und Kaltenengers in Verhandlungen mit der Eisenbahnverwaltung, dass die Eisenbahnbrücke mit Fußgängerstegen versehen wurde. So war eine ständige, wetterunabhängige und feste Verbindung zwischen den beiden Rheinufern gewährleistet. Bis dahin war die Fährverbindung zwischen den Ufern oft durch Hochwasser, Nebel und Eisgang unterbrochen.

Bereits im Sommer 1917 waren die Arbeiten an der Brücke so weit fortgeschritten, dass mit dem Auflegen der schweren Eisenkonstruktion begonnen werden konnte. Der 180 Meter lange Brückenbogen war damals der größte aller Rheinbrücken. Offiziell eröffnet wurde die Brücke im August 1918. Für den Verlauf des 1. Weltkrieges, der im November 1918 endete, spielte die Brücke somit keine Rolle mehr.

In unserer Schulchronik wird zur Brückeneinweihung am 15.8.1918 wie folgt berichtet: „Heute vormittag um 10.30 Uhr fand die Eröffnung des Verkehrs über die neue Kronprinzen-Brücke mit einer kleinen Feier statt. Erschienen waren der Minister für öffentliche Arbeiten v. Breitenbach, der kommandierende General des 8. Armeekorps v. Schmittow, Oberpräsident v. Groote und Minister Rheinbaben, die Bürgermeister von Coblenz und Neuwied und einige andere hohe Beamte. Nach einem kurzen Frühstück fuhren die Teilnehmer mit dem Dampfer „Preußen“ nach Coblenz zurück. Nach der Eröffnung der Kronprinzen-Brücke zählt man jetzt 19 feste Rheinbrücken auf der deutschen Stromstrecke.“

Insofern haben wir heute die Geschichte nochmals im Kleinen nachgestellt. Die handelnden Personen haben sich allerdings etwas den neuen Zeiten angepasst. Herzlich begrüßen darf ich stellvertretend für die Landesregierung Herrn Thomas Linnertz, Präsident der ADD RLP. Ein immer wieder gern gesehener Gast in unserer Mitte ist unser Landrat Dr. Alexander Saftig. Herzlich willkommen. Als Vertreter der rechten und linken Rheinseite sind der Beigeordnete der Stadt Neuwied Dieter Mees und der Beigeordnete Herbert Nickenig vor Ort. An die Stelle des Dampfers „Preußen“ ist das Feuerlöschboot RLP 1 getreten, wofür ich Herrn Meik Maxeiner und seinem Team von der Feuerwehr Koblenz sehr dankbar bin. Vervollständigt wird die Gruppe durch unseren Pastor Thomas Gerber, damit die Veranstaltung insgesamt Gottes Segen hat. Den hatte man 1918 vergessen.

Zurück zur Geschichte. Nach langwierigen Bemühungen wurde endlich am Sonntag, dem 15. September 1935, der Bahnhaltepunkt Urmitz-Rheinbrücke feierlich dem Verkehr übergeben.

Nach Beginn des 2. Weltkrieges wurden im Jahr 1940 die Brückenauffahrten ausgebaut und die Brücke ausgebohlt, damit die Brücke neben dem Eisenbahnverkehr auch mit Militärfahrzeugen befahren werden konnte. Den Urmitzer Bürgern wurde bald bewusst, dass eventuelle Bombenangriffe der Alliierten auf die für das Militär wichtige Brücke eine große Gefahr für den gesamten Ort bedeuteten. Bis zum Ende des Jahres 1944 blieb die Brücke von Kriegseinwirkungen jedoch weitgehend verschont.

Mit dem Jahreswechsel 1944/45 wurden die Kriegseinwirkungen für die Urmitzer immer gefährlicher. Am 2. Januar 1945 fielen die ersten Bomben und beschädigten in der Koblenzer Straße mehrere Häuser, die zum Teil nicht mehr bewohnbar waren. Zahlreiche Berichte zu Bombenangriffen der folgenden Tage und Wochen wurden chronologisch erfasst und niedergeschrieben.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Walter Häring, der sich mit seinen heimatgeschichtlichen Forschungen um die Gemeinde verdient gemacht hat.

Seit der Nacht zum 7. März gab es ein großes Gedränge auf der Hauptstraße in Richtung Brücke. Nach der Zerstörung der Weißenthurmer Straßenbrücke gab es im Neuwieder Becken als einzige feste Verbindung zur rechten Rheinseite nur noch die Urmitzer Eisenbahnbrücke. Die deutschen Soldaten flüchteten ohne feste Ordnung vor den schnell von der Eifel herannahenden amerikanischen Truppen. Tag und Nacht ging der Rückmarsch durch die enge Urmitzer Hauptstraße weiter. Manche Fahrzeuge blieben wegen Spritmangel stehen. Total übermüdet suchte jeder sein Heil auf der rechten Rheinseite.

Am 8. März 1945 rückte dann der amerikanische General Irzyk mit seinem 8. Panzer-Bataillon von Mülheim auf Urmitz zu. Nachdem er beim ersten Vorstoß der Panzer Richtung Brücke unter starken Beschuss der deutschen Flak geriet, stoppte er den Angriff und zog seine Panzer zurück. Die amerikanische Artillerie feuerte ununterbrochen die ganze Nacht hindurch auf die deutschen Stellungen, um den Weg für einen Angriff auf die Brücke bei Tagesanbruch des 9. März 1945 freizumachen.

Trotz Artilleriebeschuss der Amerikaner ging der Rückzug der deutschen Soldaten über die bereits für eine Sprengung vorbereitete Brücke in der Nacht vom 8. zum 9. März weiter. Am frühen Morgen gelang der Vorstoß der amerikanischen Panzer ohne Gegenwehr. Kurz bevor sie die Brücke erreichten, wurde diese, obwohl sie noch voller Menschen war, durch die deutsche Wehrmacht gesprengt, um den weiteren Vormarsch der alliierten Truppen zu verhindern. Viele persönlich geschilderten Eindrücke von Alt-Urmitzern aber auch ehemaligen Wehrmachtsangehörigen beschreiben die Geschehnisse.

Die Inschrift auf dem am 9. März 2012 errichteten Gedenkstein in den Urmitzer Rheinanlagen, oberhalb der Grillhütte, erinnert uns an das furchtbare Ereignis zwei Monate vor dem Ende des 2. Weltkrieges. Kürzlich wurde dem Gedenkstein noch ein Original-Brückenteil der Kronprinzenbrücke beigefügt. Dafür ein besonderer Dank an den Spender Werner Höfer sowie Rüdiger Alke, der den fachkundigen Einbau vorgenommen hat.
Die im Jahr 1948 eingestellten Arbeiten zum Wiederaufbau der Urmitz-Engerser Rheinbrücke fanden erst im August/September 1952 wieder ihren Fortgang. Um die Arbeiten etwas zu vereinfachen, plante man den Wiederaufbau als Gurtbrücke, nicht jedoch als Bogenbrücke. Am 23. Mai 1954 wurde die wiederhergestellte Brücke dem Verkehr übergeben.

Damit war fast ein Jahrzehnt nach Kriegsende die direkte Verbindung zwischen Koblenz und Neuwied wiederhergestellt. Diese stand jedoch nur rund zwei Jahre, denn am 25. August 1956 entwickelte sich auf der Brücke ein Brand. Durch den starken Seitenwind angefacht, dehnte sich das Feuer rasch aus und musste von mehreren Feuerwehren bekämpft werden. Die Reparaturarbeiten gestalteten sich langwierig. Erst im Mai 1957 konnte der Zugverkehr über die Brücke wieder aufgenommen werden.

Schließlich begannen im Dezember 1961 die Arbeiten zum endgültigen zweigleisigen Ausbau der Brücke. Am 22. September 1962 wurde die nun zweigleisige Brücke wieder dem Verkehr übergeben.

Im November 1963 wurde dann nach 18 Jahren Unterbrechung der Fußgängersteg an der Brücke wiedereröffnet. Der Baubeginn hatte sich wegen der Diskussionen über die Finanzierung der Baukosten bzw. die finanzielle Beteiligung der Gemeinden, insbesondere Urmitz, Kaltenengers und Engers, jahrelang verzögert. Die Bauarbeiten begannen im Frühjahr 1963. Landrat Rittel weihte nach der Fertigstellung im November 1963 den 610 Meter langen Brückensteg ein.

Im Spätsommer des Jahres 2000 brach ein Pferd, das am Zügel über den Fußgängersteg geführt wurde, durch die Betonplatten und stürzte in den Rhein. Glücklicherweise konnte sich das Tier leicht verletzt ans Ufer retten. Bei der folgenden Untersuchung des Steges stellte sich heraus, dass die Bodenplatten aus Beton zum größten Teil schadhaft sind. Daher mussten Ende August 2001 der Brückensteg gesperrt und die Sanierungsarbeiten durchgeführt werden.

Die Haltestelle Urmitz-Rheinbrücke, die für die Urmitzer die bequemste Verbindung im öffentlichen Personennahverkehr nach Neuwied oder Koblenz darstellte, wurde im September 1987 von der Deutschen Bundesbahn aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Fahrplan genommen. Bei Verkehrszählungen hatte sich ergeben, dass die 34 Züge, die täglich hier hielten, nur von 60 Fahrgästen in Anspruch genommen wurden.

Seit der Schließung der Bahnhaltestelle hat jedoch die Zahl der Pendler aus Urmitz nach Koblenz wieder zugenommen, so dass sich der Gemeinderat im Jahr 1996 auf Initiative meines Vorgängers Manfred Kuhn entschied, die Wiedereröffnung zu betreiben. Bis zur erneuten Einrichtung des Haltepunktes Urmitz-Rheinbrücke waren umfangreiche Investitionen nötig, die insbesondere neuen technischen Vorgaben der Deutschen Bahn geschuldet waren.

Seit 2006 hält die Regionalbahn wieder stündlich in Urmitz und erfreut sich steigender Beliebtheit bei Urmitzern, die nach Koblenz oder Neuwied staufrei zur Arbeit pendeln oder jetzt auch bei Touristen, die auf unserem Wohnmobilstellplatz Station machen.

Ich danke den vielen Vereinen und Einzelpersonen, die aus Idealismus zum Gelingen der heutigen Veranstaltung beitragen und wünsche uns allen hier einige schöne Stunden.

Möge unsere alte Rheinbrücke hier noch lange stehen!

Oktoberfest der Arbeiterwohlfahrt

Urmitz AWO

Am 21. Oktober fand das traditionelle Oktoberfest des AWO Ortsverbands Urmitz statt. Festredner war Staatsminister Roger Lewentz.

Zahlreiche Mitglieder und Gäste konnte Ernst Schupp, Vorsitzender des AWO Ortsverbands Urmitz, bei Oktoberfest der Urmitzer Arbeiterwohlfahrt begrüßen. In kurzen Worten ließ er die Aktivitäten des Jahres Revue passieren.

Rudi Frick, Vorsitzender des AWO Bezirksverbandes Rheinland dankte Ernst Schupp für sein großes Engagement. Er nutze die Gelegenheit, bei allen Anwesenden für die zahlreichen regionalen und überregionalen Veranstaltungen der AWO im Jubiläumsjahr 2019 zu werben. "Seit 1918, also seit fast 100 Jahren kämpfen wir für Gerechtigkeit und Solidarität, für Vielfalt und Frauenrechte. Für ein menschenwürdiges Leben, in dem niemandem Almosen zugeteilt, sondern allen Chancen für Teilhabe ermöglicht werden." Anschließend nahm er gemeinsam mit Ernst Schupp die Ehrung langjähriger Mitglieder vor.

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