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St. Georgs Kirmes

Der Junggesellenverein ist einer der ältesten und traditionsreichsten Vereine im Ort. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich in dem Manuale, eine Art Kleinchronik, des Pastors Johann Georg Roth, anno 1723, wo es heißt :

“Aus althergebrachter Gewohnheit ist die Kirche verpflichtet, den Junggesellen, die die St.-Georgsstatue bei der Prozession tragen, und den Jungfrauen, die den Reliquienschrein getragen haben, Wein zu spendieren. Insgesamt erhalten sie zwei Quadranten Wein oder 8 Amphoren. Diese Portionen pflegen sie aufzuteilen, damit auch die Kaltenengerser ihren Anteil erhalten.”

Den Wein erhalten die Junggesellen auch heute noch. Die Kaltenengerser gehen mittlerweile jedoch leer aus.

Seither besteht die Hauptaufgabe der Junggesellen in der Ausrichtung der Urmitzer Kirmes, die am Wochenende nach dem Georgstag (23. April) eines jeden Jahres gefeiert wird.

Zu den Aufgaben und Aktivitäten des Junggesellenvereins gehören neben der Ausrichtung des traditionellen Ostersonntagsballs und des Sommerfestes zahlreiche repräsentative Aufgaben, die tatkräftige logistische, personelle und materielle Unterstützung von Schieß- und Schorschjahrgang und das Schmücken des Dorfes mit bunten Papierwimpelketten während der Kirmes. Seit 2001 ist der Junggesellenverein ein eingetragener Verein. Zum Verein gehören die Mitglieder des Komitees (aktive Mitglieder) und des Alt-Komitees (inaktive Mitglieder). In das Komitee kann in der Regel nur eintreten, wer den Schießjahrgang absolviert hat, Vereinsmitglied und männlich ist. Komiteemitglieder sind für die Durchführung der Kirmes durch Einhaltung der Vereinsordnung verantwortlich.

Das Alt-Komitee besteht ausschließlich aus ehemals aktiven Komiteemitgliedern. Nur wer zuvor im Komitee war, ist somit im Alt-Komitee.

Kontakt

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Fax: (02630) 96 93 61

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